Grüner Albtraum: Blackouts im Klima-Lockdown

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Klima-Wahnsinn (Fotomontage:Imago/Ohde)

Wer eine Vorstellung davon bekommen will, wie die Stromversorgung Deutschlands aussehen wird, wenn die Grünen die politische Verantwortung im Bund tragen, der muss nur einen Blick auf Deutschlands Vorzeige-Shithole werfen: Der Landesvorstand der Berliner Grünen hat seinen Programmentwurf für die Wahlen zum Abgeordnetenhaus vorgestellt, die – zumindest aller Voraussicht nach – zeitgleich mit der Bundestagswahl am 26. September stattfinden sollen. Was darin an energiepolitischen Zielen enthalten ist, lässt jeden halbwegs vernunftbegabten Deutschen grausen.

Der Forderungen der „Grünen Khmer“ wirken wie aus einer Dystopie-Agenda, die Deutschland in einen deindustrialisierten Alptraum verwandeln sollen: weit früherer Kohleausstieg als im Kohlekompromiss der Bundesregierung beschlossen; Abschaffung der Kohleverstromung; komplettes und ausnahmsloses Ende für alle Autos mit Verbrennungsmotoren – alles bis 2030. Und weil der öko-radikale Forderungskatalog natürlich mit der gegenwärtigen Berliner Verfassung kollidiert, soll diese mal eben geändert werden – indem der „Klimaschutz“ Verfassungsrang erhält; quasi als eine Art Ermächtigungsklausel, die alle übrigen Verfassungsbestimmungen fortan unter Klima-Vorbehalt. Wie die Güterabwägung womöglich kollidierender Grundrechte nach grünem Schiedsspruch fortan dann gewohnheitsmäßig ausfallen wird, kann man sich leicht ausmalen.

Wie Gunnar Schupelius in der „B.Z.“ schreibt, will der Vorstand in seinem Programmentwurf ferner eine Elektroauto-Pflicht vorschreiben – als Ersatz für Verbrenner. Nur so könne ein wirklich „emissionsfreier“ und „komplett CO2-freier Verkehr“ gewährleistet werden. Dass dies eine Lüge ist, muss den Grünen bekannt sein – da bei der Produktion von Elektroautos soviel CO2 frei wird, dass – je nach Leistung – erst ab einer erheblichen gefahrenen Kilometerzahl ein Einsparungseffekt eintritt; teilweise sind dies über 150.000 Kilometer – und damit weit länger als die durchschnittliche Gesamtfahrleistung vieler Fahrzeuge. Doch die Ideologie duldet keine kritischen Sacheinwände.

Klimaneutral in den Totalzusammenbruch

Auch der Ersatz des bisherigen Kohlestroms durch „Ausbau der Solarenergie auf Dächern und an Fassaden“ ist rein grünes Wunschdenken – denn die Sonnenenergie kann nur für die Dauer ausreichender Sonneneinstrahlung ein Ersatz für den Kohlestrom sein. „Strom kann in großen Mengen nicht gespeichert werden. Wenn sich eine dicke Wolkendecke bildet, fällt der Sonnenstrom aus„, so die B.Z. – die darauf hinweist, dass genau dieser Zustand Anfang Januar eintrat: Da kam nämlich wieder einmal zu einer berüchtigten, sogenannten „Dunkelflaute“; unter einer dicken Wolkendecke blieb Tageslicht schwach, Solarpaneele produzierten praktisch keinen Strom – und zugleich herrschte Windstille. Wären nicht die Braunkohlekraftwerke Jänschwalde und Schwarze Pumpe auf Volllast hochgefahren worden, wäre die Stromversorgung im gesamten Osten zusammengebrochen. Zumal der Strom zur gleichen Zeit bundesweit  – bei einem mittlerweile installierten Leistungsanteil von 45 Prozent regenerativer Energien – knapp wurde.

Es ist unseriös, die Abschaltung der Kraftwerke zu fordern, wenn man einen Ersatz nur bei schönem Wetter anbieten kann„, resümiert Schupelius. Die Grünen – die im März über das unausgegorene, von fanatischem Wunschdenken geprägte Programm abstimmen sollen –  wird dies nicht anfechten. Schlimmstenfalls kommen die Deutschen eben ganz ohne Strom aus – fürs Klima. Nach den Pandemie-Lockdown wird das Land dann eben in den Klima-Lockdown überführt. (DM)

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