Moralische Erpressung trotz Lockdown: Evangelische Kirche fordert sofortige Flüchtlingsaufnahme

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Flüchtlinge im abgefackelten bosnischen Lager Lipa (Foto:Imago/Pixsell)

Die Umwandlung der großen christlichen Kirchen, vor allem der evangelischen, von religiösen und spirituellen Gemeinschaften hin zu politischen NGO’s aus linksgrünen Aktivisten schreitet in Deutschland weiter mit Siebenmeilenstiefeln voran. Zu Wasser, zu Lande und in der Luft betätigen sich die Bischöfe und Pfaffen aktiv in der moralischen Dauererpressung von Politik und Öffentlichkeit zur Aufnahme sogenannter „Geflüchteter“. Nachdem witterungsbedingt derzeit die von ihr aktiv mitorganisierte „Seenotrettung“ buchstäblich auf Eis liegt, fordert die Evangelische Kirche jetzt die sofortige Aufnahme von Flüchtlingen aus den bosnischen und griechischen Lagern.

Statt sich um die Seelsorge zahlloser in den eigenen vier Wänden oder in Pflegeheimen isolierter Einheimischer zu kümmern, statt in Pandemiezeiten die Nöte der eigenen Gemeinden ernstzunehmen, die sich nicht weiter als im Radius von 15 Kilometern bewegen darf (und ab Februar womöglich überhaupt nicht mehr), konzentriert sich die EKD auf die Situation der „Schutzsuchenden“ an und vor den EU-Außengrenzen. Offenbar hat hier mancheiner den abstrus-blasphemischen Ausspruch des CDU-Hyperheuchlers Volker Kader für bare Münze genommen, bei den Flüchtlingen handele es sich um „Ebenbilder Gottes“.

Aktuell ist es die Landessynode der Evangelischen Kirche im Rheinland, die in einem – von Migranten-Lobbyverbänden und Grünen-Politikern praktisch nicht mehr unterscheidbaren –  Aufruf die „sofortige Aufnahme von Schutzsuchenden aus dem niedergebrannten Lager Lipa in Bosnien-Herzegowina und von den griechischen Inseln, insbesondere von Lesbos“ fordert. Das Motto lautet auch hier wieder „Wir haben Platz“ – das sich jedoch nie wörtlich auf eigenen Funktionäre bezieht, sondern immer auf „die anderen“, das anonyme Kollektiv also, das alle selbstlosen Bürden und Folgen dieses moralischen Größenwahns schultern soll.

Moralischer Größenwahn

Die rheinländische Synode fordert laut „lifepr.de„, die EKD-Kirchenleitung solle sich bei Bund und Ländern „weiterhin für die Aufnahme von Geflüchteten“ einsetzen. Dabei sei „die Schutzbedürftigkeit von Kindern und Jugendlichen“ besonders zu beachten. Angesichts des Versagens soll durch die Kirchenleitung beharrlich eine „gesamteuropäische humanitäre Flüchtlingspolitik“ eingefordert werden. Logisch, dass die rechtsstaatlichen Maßnahmen von Frontex diabolisiert werden – und die sogenannten „Push-Backs“ (das aktive Zurückdrängen von Geflüchteten durch die EU-Grenzschutzagentur Frontex und die EU-Grenzanrainerstaaten) als „völkerrechtswidrig“ gegeißelt werden.

Der Pull-Faktor, der Sogeffekt wird vorsätzlich immer weiter ignoriert. Bei den Grünen wohnt den Rufen nach weiterer Dauerflutung Deutschlands, trotz und inmitten der schlimmsten Wirtschaftskrise aller Zeiten, ja wenigstens noch ein perfider machttaktischer Eigennutz inne: Sie versuchen sich mit den Migranten ihre künftige Wählerklientel ins Land holen. Dieses Motiv entfällt bei der EKD völlig: Den christlichen Kirchen tritt hier, anders als einst bei den russlanddeutschen Spätaussiedlern, niemand bei – fast alle Neuankömmlinge sind Muslime. Und genauso sieht es in diesem Land dann auch aus – jedes Jahr ein Stückchen mehr. (DM)

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