Deutschlands Prioritäten: Kein Geld für digitales Homeschooling, aber 160 Millionen für Anti-Israel-Hetze

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Schule im Gazastreifen (Foto:Imago/INAPhotoAgency)

In Deutschland versinkt derzeit eine ganze Schülergenerationen in Bildungsarmut. Die in Deutschland seit Jahren verpennte Digitalisierung des Schulbetriebs, fehlende Infrastruktur, die in vielen Regionen sogar an mangelndem Netzausbau krankt, und nichtvorhandene Homeschooling-Konzepte sind die Schuld einer Politik, die jahrelang notwendige Investitionen ins Bildungssystem unterließ. Dafür gibt die Merkelregierung reichlich Geld für die „Bildung“ im Ausland – etwa zur Indoktrination palästinensischer Schüler durch Anti-Israel-Hetze.

Die Corona-Abiturjahrgänge 2020 und folgende werden die ersten seit dem Zweiten Weltkrieg sein, die allenfalls durch „mildernde Umstände“ eines faktischen Pandemie-Notabiturs mit den Absolventen regulärer Jahrgänge gleichziehen können. Noch schlimmer trifft es die jüngsten: Weil mangels finanzieller Mittel, in Jahren des Sparens am grundfalschen Ende, kaum in Laptops, Tablets, digitale Unterrichtskonzepte und virtuelles Lernen investiert wurde, wachsen Vor- und Grundschüler sowie die Orientierungsstufen meist gänzlich „analog“ heran – und leiden nun entweder unter Unterrichtsausfällen oder einem Präsenzunterricht unter der Maske in eiskalten Räumen, der mehr von Folter als von Wissensvermittlung hat.

Dafür ist in Deutschland jedoch offenbar genug Geld da, dschihadistische Hetzpropaganda im Ausland zu unterstützen: Im Pandemiejahr 2020, als die Wirtschaft hierzulande bereits in ihre schwerste Krise taumelte, überwies die Bundesregierung sagenhafte 160 Millionen Dollar an das palästinensische UN-Hilfswerk UNRWA – die unter anderem dank dieser „großzügigen Spende“ palästinensische Kinder zum künftigen Hass auf Israel indoktriniert. Schon lange gibt es internationale Kritik an hass-schürenden und antisemitischen Inhalten in Schulbüchern der palästinensischen Behörden, schreibt die „Welt„; nun stellt sich heraus: Auch auf von den UN erstellten – und mit deutschen Hilfsgelder co-finanzierten – Unterrichtsmaterialen wird der „Heilige Krieg“ gepriesen. Unabhängige Experten der Organisation Impact-se aus Jerusalem hatten bereits nachgewiesen, dass angeblich neutrale Wissenschaftler, die im Auftrag der Unesco Bildungsprojekte monitorieren sollten, schwere antisemitische und hetzerische Inhalte in der Vergangenheit schlicht ignoriert haben.

Antisemitismus und islamische Gewaltverherrlichung

Doch das war offenbar nicht alles: Nicht nur die palästinensischen Schulbücher sind voller Antisemitismus und Gewaltverherrlichung; die Forscher von Impact-se fanden auch heraus, dass ebenso das Hilfswerk der Vereinten Nationen für Palästina-Flüchtlinge im Nahen Osten (UNRWA) Arbeitsblätter produzierte, die Hass auf Israel und auf Juden schüren. „Mit anderen Worten: Die UN verbreiten im Gazastreifen und dem Westjordanland genau das, was sie eigentlich verhindern wollen„, so die „Welt“. Dabei darf die UNRWA eigentlich gar keine eigenen Lehrinhalte produzieren. Das geschah aber sehr wohl – in Abweichung von der strikten Vorgabe, dass alleine der mit den UN abgestimmte Lehrplan der Autonomiebehörde in Ramallah in palästinensischen Schulklassen unterrichtet werden darf, der schon radikal und israelfeindlich genug ist.

Die von Impact-se eingesehender Materialien sind hingegen voller Hass und Ermutigung zu Dschihad, Gewalt und Märtyrertum: Auf den verwendeten Landkarten werde Israel als UN-Mitgliedstaat „systematisch“ verschwiegen, das Land zudem auf den Karten getilgt und das gesamte Gebiet als „Palästina“ bezeichnet. Auf einem Arbeitsblatt würden Sechstklässler aufgefordert zu beschreiben, wie „zionistische Politik“ die Region beeinflusse, durch die Israel (mehrfach in den Texten als „zionistischer Besatzer“ dämonisiert) seinen negativen Einfluss weit über die eigenen Grenzen hinaus ausdehne. Auf einem arabischen Arbeitsblatt sei zudem YouTube-Video mit folgender Catchphrase verlinkt: „Wir werden wie im Sturm in unsere Dörfer zurückkehren, aus denen wir vertrieben wurden.“ Und Mohammed wird als viriler Leitstern des Freiheitskampfes verherrlicht: „Der Duft von Moschus geht von dem Märtyrer aus!„.

Stellenweise sei das der UNRWA erstellte Material somit „extremistischer als das Material der Palästinensischen Autonomiebehörde, das es ergänzt„, schreiben die Wissenschaftler in ihrer Expertise. Dass derartige Hetzinhalte auch durch die Merkel-Regierung mitfinanziert werden, ist nicht nur eine bodenlose Veruntreuung deutscher Steuergelder – es ist ein weiterer Schlag ins Gesicht der deutsch-israelischen Partnerschaft, die unter den kriecherischen Mullah-Fanboys Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Außenminister Heiko Maas ohnehin arg gelitten hat. „Wenn schon so viel Geld gespendet wird“, schreibt der deutsch-israelische Politologe Arye Sharuz Shalicar, „dann sollte Berlin wenigstens sicherstellen, dass es zur Friedensförderung beiträgt, statt zukünftige Selbstmordattentäter zu züchten!“ (DM)

 

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