Grüne Mauer gegen Erd-Erhitzung: Merkel pflanzt jetzt Bäume in der Wüste

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Mit Photoshop lassen sich auch die irrsten EU-Ideen realisieren (Bild: shutterstock.com/Von Dmitry Rukhlenko)

Die „internationale Gemeinschaft“ will mit Milliardenbeträgen die Wüstenausbreitung der Sahara stoppen. Deutschland verpflichtet sich dabei zum stärkeren Artenschutz. Ganz im gewohnten Größenwahn gefangen, möchte man durch die Errichtung einer „Großen Grünen Mauer“ – eine Wand aus Bäumen in der Sahelzone den Klimawandel stoppen. Die Merkel-Regierung hat bereits signalisiert, massiv Steuergeld im afrikanischen Sand versenken zu wollen.  

Die Idee der Brüsseler Wüstenbegrüner: Um den Vormarsch der Sahara zu stoppen und die Lebensmittelversorgung für alle Menschen zu gewährleisten, soll eine grüne Mauer gepflanzt werden: ein 15 Kilometer breiter und 8.000 Kilometer langer Wald von der West- bis zur Ostküste Afrikas. Was in tausenden von Jahren nicht möglich war, das soll nun unter den EU-Sozialisten – frei nach dem Motto: Wenn Blödsinn nicht funktioniert, verdoppeln wir ihn! – realisiert werden.

„Wie krass die Sicht der EU-Ökosozialisten in Schieflage zur Realität geraten ist, zeigt die Zahl von 12 Milliarden Euro. So viel lässt sich Brüssel Bäume in Afrika kosten. Diese sollen die Ausbreitung der Wüste in der Sahelzone verhindern. Tausende Gewächse gedeihen dort mehr schlecht als recht unter der sengenden Sonne. Beim Umweltgipfel „One Planet Summit“ in Paris einigte man sich auf das Anpflanzen von Dakar bis Dschibuti, fantasiert man doch davon, den schwarzen Kontinent bis 2030 am besten klimaneutral ergrünen zu lassen“, so ein aktueller Facebook-Kommentar von Alice Weidel.

Dass die Wüste ein für sich eigenes Ökosystem darstellt, welches seit hunderttausenden Jahren eigenwillige Wanderungsbewegungen zeigt, sei beim Geldverbrennen auf höchstem Niveau offenbar ein vernachlässigbares Faktum, so Weidel und zeigt auf: „Auch ist man nicht gefeit, immer wieder die gleichen Fehler zu begehen. Schon in den Achtzigern und Neunzigern pflanzte man Bäume in Afrika. Diese wurden entweder vom Weidevieh verbissen, früh für den schnellen Profit abgeholzt oder gingen aufgrund von Schadstoffen ein“.

Aber: Offensichtlich wachsen die Milliarden der EU auf Bäumen, so die AfD-Politikern, denn anders lasse sich diese unfassbare Geldverschwendung in Coronazeiten nicht erklären. „Auf Generationen überschuldet mit dem Wiederaufbaufonds von 750 Milliarden Euro, die Wirtschaft am Boden, versucht man auf Teufel komm raus Afrika zu terraformen. Dabei liegen Armut und Hunger dort nicht an zu wenig Grün – 1,8 Milliarden Bäume finden sich allein in der Sahara! – sondern im rasanten Bevölkerungswachstum. Hier gilt es anzusetzen, statt die Milliarden der Steuerzahler zu verpulvern!“.

Die Begrünungsphantasien der Sahara durch EU-Bürokraten und angeschlossenen links-grüne Ideologen und Weltenverbesserer ist nicht neu. Die Kritik an diesem extrem teuren Blödsinn ebenfalls nicht. Bereits 2012 äußerten sich französische Forscher mehr als kritisch zu dem Grünen-Mauer-Projekt. So dürfe zum einen die Sahara nicht als eine Art Krankheit begriffen werden, die sich in die umliegenden Gebiete ausbreite. Vielmehr sei die Wüste als ein gesundes und wertvolles Ökosystem zu verstehen, das wie andere Wüsten weltweit, zur Vielfalt und zum Reichtum der Erde beiträgt. Zum anderen sahen die Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen auch keinen Beleg für einen kontinentalen Bewegungstrend der Sanddünen. Verantwortlich für die Ausbreitung seien der sehr unregelmäßig fallende und mit 100 bis 600 Millimeter pro Jahr sehr geringe Niederschlag, die hohe Bevölkerungskonzentration und unausgewogene Landwirtschaft, welche natürliche Ressourcen oft überbeanspruche, ohne dass diese Zeit hätten, sich zu regenerieren.

Statt im kompletten Gebiet auf dieselben Techniken zu setzen, rieten sie zu einem flexibleren Ansatz, bei dem man vom Know-how bereits erfolgreicher örtlicher Initiativen profitiert. So kann anstelle von Bäumen in bestimmten Regionen beispielsweise Grasland viel effektiver sein. (SB)

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