Und der Islam schuf die Angst -Autor Burkhard Hofmann im Gespräch

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Dr. Burkhard Hofmann ist ärztlicher Psychotherapeut in Hamburg. Unter dem Titel „Und Gott schuf die Angst: Ein Psychogramm der arabischen Seele“ hat er ein viel diskutiertes Buch veröffentlicht, in dem er seine langjährigen Erfahrungen mit muslimischen Patienten beschreibt.

Religiöse Prägung, überkommene Familien- und Frauenbilder und ein unsicherer Umgang mit der Sexualität dominieren die Lebenserzählungen aller muslimischer Patienten, die Burkhard Hofmann aufsuchen. Zweifel sind in ihrer Kultur und Religion nicht vorgesehen. Bei fast allen führt das zu ausgeprägten Symptomen von Angst, bei vielen zu einer aggressiven Ambivalenz gegenüber der westlichen Kultur. Hofmann zeichnet ein Psychogramm der arabischen Seele, voller Verständnis für die Leiden seiner Patienten, aber mit wachem Blick auf deren kulturelle Wurzeln und einem klaren Bewusstsein für die Freiheiten des einzelnen Menschen in einer aufgeklärten, westlichen Gesellschaft.

Dr. Burkhard Hofmann – Und Gott schuf die Angst – Ein Psychogramm der arabischen Seele- Unterstützen Sie jouwatch und erwerben das Buch beim Kopp Verlag 19,99 Euro

Ein bedeutsamer Beitrag zur aufgeheizten Debatte um den Kampf der Kulturen. „Die Spannung zwischen religiösen Überlegenheitswünschen und hilfsbedürftiger Unterlegenheit ist für jeden Flüchtling schwer auszuhalten. Er muss sich aber für Letzteres entscheiden, weil er sich sonst nicht helfen lassen kann. Das Erleben der Defizite ist für die stolzen Menschen am Golf kaum zu ertragen. So wundert es nicht, wie sehr die augenfälligen Mängel im öffentlichen Leben in der Verantwortung der westlichen Großmächte gesehen werden. Der reine Opferstatus, den man sich aber dadurch zuweist, proklamiert letztlich eine unwürdige Ohnmachtshaltung, die der Situation nicht gerecht wird und den Einzelnen in politische Apathie und Bequemlichkeit versetzt.“

In diesem Gespräch geht es um das „Psychogramm der arabischen Seele“, das Burkhard Hofmann in seinem Buch zeichnet, um das „Glaubensgefängnis“, um die „Tabuzone Körper“ – und um die Frage, wie unsere Gesellschaft mit dem „explizit Fremden“ umgehen sollte.

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