Im Gegensatz zu deutschen Corona-Maulhelden: Linzer Gastronomin Alexandra Pervulesko sperrt auf

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Linzer Gastronomin Alexandra Pervulesko sperrt auf (Bild: Screenshot)

Österreich/Linz – Alexandra Pervulesko, Gastwirtin des Linzer Altstadtlokals „Badcafe“ hat ihrer Ankündigung – anders als deutsche Corona-Maulhelden – Taten folgen lassen: Die von den Mainstreammedien als „Wutwirtin“ titulierte Gastronomin öffnete trotz Lockdowns am Montag ihr Lokal. Wie erwartet, griff die österreichische Corona-Polizei drastisch durch. „Es gibt keine Toleranz bei solchem Verhalten!“- die Stadt Linz verhängte nun ein Betretungsverbot für das Lokal.

Die Gastronomin Alexandra Pervulesko hatte vorab in heute.at angekündigt, am Montag ihr „Badcafe“ in der Linzer Altstadt öffnen zu wollen. Trotz aller Corona-Verbote ließ die 51-Jährige ihrer Ankündigung Taten folgen und sperrte auf. Daraufhin kam es, wie nicht anders erwartet, zu einem Polizeieinsatz der Linzer Polizei. Diese nahm die Daten der rund 50 anwesenden Gäste auf.

Der Linzer SPÖ-Bürgermeister Klaus Luger – dem Sozialdemokraten wurden in der Vergangenheit Kontakten zu einem Kulturverein, der angeblich zur rechtsextremen türkischen Organisation „Graue Wölfe“ gehören soll, nachgesagt – erklärte am Dienstag: „Es gibt keine Toleranz bei solchem Verhalten!“. Die Stadt Linz habe großes Verständnis für die wirtschaftlichen Sorgen von Gastronomen, die ebenso wie Handel und viele Dienstleistungen vom Lockdown schwer getroffen sind, verkündete der SPÖ-Mann und führte weiter aus, dass es jedoch „keine Toleranz gegenüber einzelnen Betreiberinnen und Betreibern, die sich medial inszenierend über geltende Gesetze hinwegsetzen und somit das gemeinsame Ziel einer Eindämmung der Covid-19-Pandemie gefährden“ gebe.

Am Montagabend verhängte Luger in seiner Funktion als Bezirkshauptmann ein Betretungsverbot über das Lokal. Dieses wurde laut dem Magazin LinzNews um 20 Uhr von der Gesundheitsbehörde in Koordination mit der Linzer Stadtpolizei vor Ort zugestellt und das Lokal geräumt. Zudem drohen der Wirtin 30.000 Euro Strafe und ein möglicher Konzessionsentzug. Den am Montag angetroffenen Gästen drohen Strafen in der Höhe von bis zu 1.450 Euro.

In einem Interview machte Pervulesko am Montag klar, dass sie keine „Wutwirtin“, sondern vielmehr eine „Wutmutter“ sei, die keine andere Möglichkeit mehr sehe, um sich und ihr Kind vor dem finanziellen Ruin zu bewahren. Sie habe nicht mehr ausreichend Geld um sich und ihren 13-jährigen Sohn zu versorgen und die offenen Rechnungen zu begleichen. Sie sei bereits mit Miete, Strom, Versicherungen und bei der Bank in Verzug. Am 8. Januar hatte Pervulesko in einer Rede auf einer Anti-Corona-Maßnahmen-Demo angekündigt, am Montag um 16:00 Uhr ihr „Badcafé“ trotz Lockdown wieder aufsperren wird, weil sie ihr Kind nicht mehr ernähren kann und sich nicht länger verbieten lässt, Geld zu verdienen. Durch die Raster der „Corona-Hilfsmaßnahmen“ ist sie nach eigenen Angaben komplett durchgerutscht, hat nichts erhalten, und stehe nun vor dem totalen Ruin. 

Im Gegensatz zu deutschen Corona-Maulhelden hat die „Wutmutter“ weitaus mehr Rückgrat bewiesen als der Dampfplauderer aus Rosenheim, Intersporthändler Udo Siebzehnrübl. Siebzehnrübl hatte medienwirksam angekündigt, am 11. Januar seine Läden – trotz Corona – öffnen zu wollen. Nachdem angeblich die „rechte Szene“ auf ihn aufmerksam geworden war, und seine Aktion für ihre Zwecke ausnutzen wollte, hat der Möchte-Gern-Revoluzzer seine Aktion abgebrochen. Gänz ähnlichen Gratismut Hans Becker aus Gmund am Tegernsee. Auch er wollte medienwirksam gegen den Lockdown-Irrsinn der Bundesregierung demonstrieren und sein Bistro „Das Beckers“ am Montag aufsperren. Weil er für die Ankündigung Unterstützung aus der rechten Szene und von Corona-Leugnern bekam, verzichtet auch er unter dem Motto „Lieber pleite, als Lob von falscher Seite!“ darauf, sein Versprechen einzulösen, berichtet dazu die Welt über den „guten Gastronom“ und sein „edles Motiv“.

Hier Alexandra Pervulesko, eine Frau, die nicht nur dampfplaudert:

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