Von wegen „Bewegungsbeschränkungen“: Asyl-Irrsinn trotz Corona

0

Während im vergangenen Jahr die übergroße Mehrheit der Deutschen auf Reisen ins Ausland (viele sogar auf Inlandsurlaub) verzichteten – und während jene, die dies doch riskierten, zum rücksichtslosen Aussätzigen gestempelt wurden: Da vollzog sich an Deutschlands Grenzen – in der Parallelrealität abseits medialer Corona-Blockwarte – praktisch dasselbe Schauspiel wie jedes Jahr seit 2015: Hunderttausende sogenannte Flüchtlinge und Asylsuchende strömten ungehindert ins Land, trotz der Pandemie.

Wie den gerade veröffentlichten 2020er-Statistiken des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge zu entnehmen ist, wurden im vergangenen Jahr – trotz Lockdowns, Reisebeschränkungen, „Risikogebieten“ und regionalen Ausgangssperren – in Deutschland 102.581 Erstanträge auf Asyl gestellt; insgesamt waren es sogar 122.170 Asylanträge, Folgebegehren mitgerechnet. Hinzu kommt eine wie üblich unbekannte Dunkelziffer illegaler Einwanderer, die nach Schätzungen im Bereich des Faktor 1 bis 1,5 liegen dürfte, womöglich aber sogar deutlich darüber. „Obwohl die internationale Mobilität so stark eingeschränkt war wie seit Jahrzehnten nicht mehr„, wundert sich die „Welt„, „gab es weiterhin eine hohe Asylzuwanderung„.

An der Zusammensetzung der Hauptherkunftsstaaten hat sich auch im Pandemie-Jahr wenig geändert: Die meisten – 36.000 Neuankömmlinge – waren wieder einmal Syrer (darunter auch viele, die sich nur als solche ausgeben, um einfacher den Status „Bürgerkriegsflüchtling“ zu erhalten), dann folgten mit jeweils 10.000 Antragstellern die Afghanen und Iraker, und noch 6.000 Türken. Von 145.071 Personen bekamen 37.818 Flüchtlingsschutz und 18.950 sogenannten „subsidiären Schutz“. 5.702 Personen, überwiegend junge Männer, durften sich über ein „Abschiebungsverbot“ freuen – Migranten also, die weder individuell verfolgt werden noch aus Kriegsregionen stammen. Bei ihnen, so die „Welt“, besteht jedoch die Möglichkeit von „Erkrankungen“, oder ihnen drohen „existenzielle Gefahren“ – weshalb sie ebenfalls unter die Zauberformel „Gesamtschutzquote“ fallen, die bei von nunmehr 43 Prozent liegt. Dies sind 5 Prozent mehr als 2019.

„Bewegungsradius“? Nur für deutsche Inländer

Die gesamte afrikanische und muslimische Welt kann somit beruhigt sein: Auch in der schlimmsten, tödlichsten Viruspandemie ließ – und lässt – Merkeldeutschland weiterhin jeden ins Land – und schickt niemanden mehr zurück. Und bloß keine Sorge wegen der 15-Kilometer-Regel: Sie gilt vorrangig für trotteldeutsche Eingeborene, Steuerzahler und sesshafte Bürger mit Sozialversicherungsnummer, die sich penibel an deutsche Gesetze halten – und die ab sofort ihren Bewegungsradius ebenso akribisch mit dem Zollstock vermessen werden, wie sie es schon bei den berühmten „1,50 Metern Abstand“ taten. Menschen, die sich aus einem 15.000-Kilometer-Fluchtradius nach Deutschland bewegen, brauchen sich hiervon nicht irritieren zu lassen.

All dies stimmt hoffnungsfroh – und zwar nicht nur die Brandstifter von Moria, die Lagerinsassen von Kara Tepe, Lipa, Lampedusa oder die Schlepperkunden entlang der Mittelmeergestade (welche neuerdings mit Verstärkung von Schiffen der evangelischen Kirche Deutschland mannigfaltige Shuttledienste ins gelobte Land nutzen können). Sondern zunehmend auch Einreisende der atlantischen „Alternativroute“ über die Kanaren: Vor allem auf Gran Canaria, wo früher um die Zeit Deutsche, Engländer und Spanien urlaubten, die nun virusbedingt in der Heimat kaserniert bleiben, werden Hotelburgen reihenweise zu Erstaufnahmeeinrichtungen, in denen sich afrikanische Boat People sammeln – in freudiger Erwartung ihrer alsbaldigen Weiterverbringung aufs EU-Festland, konkret also: nach Deutschland. Der Trend macht sich hierzulande bereits bemerkbar: Und obwohl diese neue „Flucht“-Route erst seit Herbst erschlossen ist, hat sich die Zahl illegaler Einreisen über die Kanaren 2020 nach Deutschland mehr als verzehnfacht. Tendenz stark steigend.

Statt dieser fatalen Entwicklung augenblicklich einen Riegel vorzuschieben, statt die eigenen Bürger immer weiter zu drangsalieren und einzupferchen, zugleich das Land jedoch für Wirtschaftsmigranten und scheinbare, auf einseitige Erklärung hin so bezeichnete „Flüchtlinge“  sperrangelweit offenzuhalten, setzt die Bundesregierung auf Täuschung und Augenwischerei: Mit einer neuen Zähl- und Erfassungsweise des Innenministeriums sollen die Asylzahlen künstlich getürkt werden. Horst Seehofers Behörde hat nämlich mal eben die „öffentliche Kommunikation der Antragszahlen“ umgestellt – und spricht fortan nur noch von „grenzüberschreitenden Asylanträgen“: Um diese zu ermitteln werden von allen Erstanträgen einfach jene für die von unter den Ankömmlingen in Deutschland geborenen Babys unter einem Jahr abgezogen. Aufgrund der hohen Geburtenraten unter den vor allem arabischen Neubürgern in spe reduziert sich somit die Zahl der Asylanträge mal eben um mehr als ein Viertel – auf nur mehr 76.061.

Daher kann sich Horst Seehofer nun umso überzeugter damit brüsten, die Asylzahlen sänken nun schon „das vierte Jahr in Folge„; welch Kunststück – nach dem 2-Millionen-Peak 2015/2016 infolge Merkels Grenzöffnungswahnsinn musste die weitere Entwicklung automatisch rückläufig wirken, auch wenn jetzt „nur“ noch fünf, drei oder trotz Corona immer noch zwei komplette orientalische Großstädte in Deutschland pro Jahr einwandern. Stolz erklärte Seehofer außerdem, der Rückgang der Asylanträge sei „nicht allein auf die Corona-Pandemie“ zurückzuführen. Zumindest das stimmt: Er war nämlich, zumindest 2020, in erster Linie der schamlosen Manipulation der Zahlen geschuldet. Fast scheint es so, als würde die Regierung neuerdings auch beim Asyl-Streitthema ganz ähnliche statistische Tricksereien und Zähl-Irreführungen anwenden, die sich seit 10 Monaten bei den Corona-Todeszahlen bewährt haben.

Staatszersetzung von oben trotz Pandemie

Der Skandal liegt freilich darin, dass die Bundesregierung inmitten einer globalen Hyperkrise, einer epochalen Rezession und zudem in Zeiten eines vorgeblichen Gesundheitsnotstands – bei explodierender Arbeitslosigkeit und angesichts einer nie dagewesenen Staatsüberschuldung -, die Masseneinwanderung in die Sozialsysteme nicht beendet, sondern sie aktiv verschärft. Etwa durch das pseudohumanitäre „Einfliegen“ unbegleiteter Minderjähriger – und durch fatale Signale, die immer mehr Menschen anlocken. Corona hin oder her.

Dabei sind die sozialen Verwerfungen auch ganz ohne Pandemie, nach fünf Jahren registriertem sowie unregistriertem Flüchtlings-Dauerzustrom – seien es nun 1 Million oder „nur“ 200.000 Menschen jährlich, die kommen – geradezu gigantisch. Die negativen Auswirkungen des Zuwanderungsdesasters nicht nur auf die Bevölkerungszusammensetzung, sondern auch in den Bereichen Kriminalität, Islamisierung oder Sozialmissbrauch werden zwar mit allen propagandistischen Tricks geleugnet und bestritten. Doch immer öfter wird das wahre Ausmaß der ohne Not ins Land importierten Probleme sichtbar. Aktuelles Beispiel: Die Kriminalitätszahlen. In Mecklenburg-Vorpommern war die Beantwortung einer AfD-Anfrage zum wahren Ausmaß der Zuwandererkriminalität von der Landesregierung vorsätzlich blockiert worden, doch jetzt musste das Innenministerium mit der Wahrheit rausrücken – und die ist nachgerade schockierend (wenn auch im Vergleich mit einigen anderen Bundesländern immer noch moderat): Seit 2016 werden die Bürger im MV vier- bis fünfmal so häufig Opfer von Zuwandererkriminalität als umgekehrt. Nur ein weiteres Beispiel unter unzähligen, wohin die politische Geisterfahrt Deutschland bereits jetzt geführt hat.

Die Integrationsfähigkeit ist weit über jedem Limit, und sie wäre es auch schon ohne Lockdown, Kurzarbeit, Massenarbeitslosigkeit und zunehmendem sozialem und psychischem Stress der Bevölkerung. Was die verantwortungsloseste Regierung seit bald 80 Jahren ihrer Bevölkerung im Bereich der Flüchtlings- und Asylpolitik zumutet, das kann nur noch als ein makaber-perverses Großexperiment gesehen werden. (DM)

Keine Zensur: Folgt uns auf Telegram