Laschet im Wahlkampffieber warnt vor Corona-Streit im Wahlkampf

0

Düsseldorf – Politiker, die nach der Macht streben, sind durchweg hinterlistig und perfide. So auch der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet (CDU), der sich ernsthafte Chancen ausrechnet, nach Merkel dieses Land in den Abgrund zu führen.

Er hat jetzt tatsächlich davor gewarnt, den zuletzt heftigen Streit über das Corona-Management in den Wahlkampf hineinzuziehen: „Einen Bundestagswahlkampf über ernste Fragen wie die Bekämpfung der Pandemie parteitaktisch und polemisch zu führen, würde bei der Bevölkerung viel Vertrauen in die Maßnahmen zerstören“, sagte Laschet den Zeitungen der „Neuen Berliner Redaktionsgesellschaft“ (Montagsausgabe). Und beweist dabei gleichzeitig, wie sehr ihn das Wahlkampffieber (nein nicht virusbedingt) bereits erfasst hat: Der SPD warf er „anti-europäische Töne“ wegen ihrer Kritik an den Impfbestellungen für Deutschland vor.

„`Mein-Land-First` ist in den USA gerade abgewählt worden“, sagte Laschet, fügte aber hinzu, dass inzwischen wieder „sachlicher über europäische Impfstrategien“ gesprochen werde.

Und dann geht es wieder los im Wettbewerb „Wer ist der bessere Lockdown-Lover“:

Der CDU-Politiker wandte sich zudem gegen voreilige Aufhebungen der geltenden Corona-Maßnahmen und mahnte zu „Geduld und Umsicht“ im Kampf gegen die Pandemie. „Wenn man zu früh lockert, läuft man Gefahr, dass es danach wieder steil nach oben geht“, sagte er.

Die Fortsetzung des Lockdowns bis nach Ostern könne er sich zwar nur schwer vorstellen, es sei aber nicht auszuschließen, dass „die Zeiten noch ernster“ werden, „wenn sich das in Großbritannien entdeckte mutierte Virus noch weiter ausbreitet“.

Das Virus wird sich ausbreiten, das liegt in der Natur eines Virus. Ob mit oder ohne Laschet als Bundeskanzler. Klar ist, dass uns das Thema bis zur nächsten Bundestagswahl begleiten wird. Die Folgen der künstlich gezüchteten Pandemie aber werden uns erst NACH der nächsten Bundestagswahl auf den Tisch geknallt. Ob mit Laschet oder nicht als Bundeskanzler. (Mit Material von dts)

Keine Zensur: Folgt uns auf Telegram