Erst soll die Welt immun werden, dann die Deutschen: Merkel verteidigt ihren Impf-Verrat

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Merkel - unbeirrt weiter Richtung Abgrund (Foto:Imago/Eckel)

Man weiß inzwischen nicht mehr, was unheimlicher ist: Was diese Angela Merkel als Kanzlerin von sich gibt, oder die Tatsache, dass eine Mehrheit der deutschen Bevölkerung dieser Person anscheinend immer noch Vertrauen und Gehör schenkt. Was die Kanzlerin der Herzen (und nicht der Hirne) in ihrem gestrigen Podcast zum aktuellen Pandemiestatus und zur Impf-Situation vom Stapel ließ, das bestätigt aus Sicht mancher Juristen nicht nur erneut den Anfangsverdacht des Landesverrats, sondern zeugt von völliger Konzeptlosigkeit.

Von Zuversicht und Inspiration natürlich wieder einmal keine Silbe – stattdessen nur rabenschwarze Zukunftsvisionen: Die nächsten Winterwochen würden „die wohl schwierigste Phase der Pandemie“, so die Kanzlerin. Mit halbwissendem Hausfrauengewäsch à la „was man von dem Virus hört“, von „dieser Mutation„, schürt die wichtigste Person Deutschlands wieder einmal Panik, statt wenigstens einmal wohlfundierte, abgewogenen Worte zu finden.

Diese Frau versteht es wahrlich, ihr Volk zu entmutigen. So wie sie im Dezember von „großem Unheil“ geunkt hatte, so nimmt sie jetzt Millionen Deutschen, denen sie die Lebensgrundlage geraubt hat, auch noch die Hoffnung auf ein Ende der virtuellen „Dauerbedrohung“ durch Corona – einer angeblich tödlichen Gefahr, die sich in der aktiven sowie Arbeitsbevölkerung zwar niemals realisiert, dafür aber umso mehr in den Alten- und Pflegeheimen, die die Regierung sträflich vernachlässigt hat, weil sie bis heute einem wahllosen, ungerichteten Totallockdown stur den Vorzug vor selektivem, wirksamem Risikogruppenschutz gab.

Ignorant, unbelehrbar, planlos

Fünf Tage, nachdem sie zum vierten Mal in Folge ihr Volk über die Dauer des Lockdowns belogen hat (der nun in drei Wochen enden soll, obwohl jetzt schon feststeht, er wird entweder bis weit ins Frühjahr oder bis zum wirtschaftlichen Totalzusammenbruch gehen), erklärt die Kanzlerin wieder einmal einen neuen Tiefpunkt der Krise; beides passt nicht zusammen, doch ihren Anhängern scheint das kritische und logische Hinterfragen der platten, verwaschenen Einlassungen Merkels final abtrainiert worden zu sein. Die Frau wird schließlich wissen, was sie tut. Auch wenn das genaue Gegenteil der Fall ist.

Was im Schädel dieser Frau vorgeht, mag man sich nicht ausmalen, wenn man ihre Äußerungen zum Impfstoffversagen hört: Die Mangelversorgung Deutschlands in der Anfangsphase der Impfungen scheint ihr ein annehmbares Opfer für das neuerliche „europäische Primat“ bei der Impfstoffbesorgung zu sein. Uneinsichtig verteidigt Merkel, dass Deutschland zunächst nicht selbst mit den Herstellern verhandelt hat: „Ich bin fest überzeugt, dass es gut war, auf den europäischen Weg zu setzen.“ Das Virus lasse sich von keinem Land alleine besiegen. „Kein Land, auch Deutschland nicht, wäre sicher vor dem Virus, wenn seine Freunde und Nachbarn es nicht wären„, so die Kanzlerin. Man höre uns staune! Anscheinend können andere Länder, all diese bösen „Impfnationalisten“, das Virus sehr wohl alleine besiegen, wie ein Blick auf das Impf-Ranking (Stand Donnerstag) zeigt, über das Olaf Gersemann twitterte:

(Screenshot:Twitter)

Da nach Merkels eigener Überzeugung, all ihren Verlautbarungen und ihrer Regierungslogik zufolge die Impfung Leben retten soll und ausschließlich sie eine schnelle Überwindung der Pandemie gewährleistet, fordert zwingend jedes Versäumnis, jede vorsätzliche Verzögerung der bei Impfstoffbeschaffung Menschenleben – direkt bei den betroffenen Hochrisikopatienten, indirekt auch bei all den Lockdown-Folgeopfern von Kollateral- bis Suizidtoten, deren Zahl niemand bemisst, die aber steil nach oben schnellt. Von den wirtschaftlichen Folgekatastrophen der Maßnahmen ganz zu schweigen. Zuerst erst die europäischen Nachbarn impfen lassen, und dann die Deutschen, die für diese wahnhafte Merkel-Solidarität gerne noch ein paar Monate länger mit Shutdowns, Reisebeschränkungen und Kontaktverboten leben – das ist nicht nur ein Bruch des Amtseids der deutschen Kanzlerin, es ist Verrat am Wohl der Bevölkerung.

Stur und unbeeindruckt ignoriert Merkel die selbst in der ihr jahrzehntelang wohlgesinnten Springer-Presse (als erstem Mainstream-Großverlag) neuerdings entgegenschlagende harsche Kritik. „Bild“ hatte Merkel vier große Lockdown-Versäumnisse vorgehalten und ausführlich dargelegt, wieso es vor allem die Schuld der Politik ist, dass der Lockdown wieder und wieder verlängert wird. Und auf „Focus“ brachte Jan Fleischhauer unter dem Titel „Wir Europa-Trottel! Deutschlands naive Unterwürfigkeit gegenüber Brüssel“ eine vernichtende Abrechnung mit der Fahrlässigkeit Merkels, die den Ankauf von genügend Impfstoff der EU-Kommission unter ihrer erwiesenermaßen unfähigen Präsidentin Ursula von der Leyen überließ.

Grüne Schützenhilfe für Merkel

Doch während Merkel, nach einigen Tagen medialer Schonfrist wegen des Trump-Washington-Dauerthemas, für ihr schandbares Treiben zunehmend unter Druck gerät, da springt ihr ausgerechnet die ergebene Service-„Opposition“ im Bundestag bei – in Gestalt der Grünen, die wohl für künftige schwarz-grüne Koalitionsgespräche schonmal eine gute klimatische Ausgangslage schaffen wollen und Machtspiele über Menschenleben setzen: Deren Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt wies Forderungen nach einem (unter anderem von der FDP geforderten) Untersuchungsausschuss zur Beschaffung der Corona-Impfstoffen als „unverantwortlich“ zurück.

Zwar habe CDU-Gesundheitsminister Jens Spahn auch „Fehler gemacht„, sagte sie laut „dts Nachrichtenagentur“ den Zeitungen der Funke-Mediengruppe – aber wenn man jetzt einen Untersuchungsausschuss einrichte, „dann bindet das Kräfte, denn genau diejenigen, die das Impfen organisieren sollen, müssten sich stattdessen in Bereitstellung von Akten vertiefen.“ Welch ein volksverdummendes Scheinargument: Abgeordnete und Juristen müssen kein Impfen organisieren. Genau dies wäre die Aufgabe der Regierung gewesen. (DM)

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