Lassen die Mullahs ihre Muslime lieber sterben? Iran blockt Impfstoff-Einfuhr aus den USA

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Ayatollah Ali Khamenei (Bild: shutterstock.com/Von vasilis asvestas)

Die Bestellungen für 150.000 Corona-Impfdosen von Biontech und Pfizer sagt der Obermullah der Islamischen Republik Iran ab. Wäre der Impfstoff wirksam, würden nicht Tausende Amerikaner pro Tag sterben, so die muslimische Logik. Es ist jedoch anzunehmen, dass der Mullah lieber seine Rechtgläubigen sterben lassen würde, als den Import irgendeines Vakzin aus den verhassten USA zuzulassen.

Irans oberster Mullah und Führer des islamischen Landes hat die Einfuhr von US-amerikanischen und britischen Corona-Impfstoffen verboten. „Wenn diese Impfstoffe wirksam gewesen wären, hätten unter anderem die Amerikaner nicht Tausende von Corona-Toten am Tag“. Der Iran dürfe kein Testlabor für unsichere Impfstoffe werden, so die nicht ganz unlogische Ansage von Ajatollah Chamenei im Staatsfernsehen. Es sei „nicht unwahrscheinlich, dass sie andere Länder kontaminieren wollen“. Auch Impfstoffen aus Frankreich könne nicht vertraut werden, schrieb der Ayatollah bei Twitter. Dabei berief er sich auf einen Fall in den 80er Jahren, als sich hunderte Iraner an mit HIV infizierten Blutkonserven ansteckt hatten.

Es ist anzunehmen, dass der islamische Allah-Vertreter sich auch dann gegen eine Einfuhr aus der verhassten USA stellen würde, wenn es sich um einen hoch wirksamen, ausgetestete Vakzine handeln würde. Laut dem Nachrichtensender n-tv testet der Iran seit vergangenem Monat einen eigenen entwickelten Corona-Impfstoff namens „Coviran Barekat“.

Impfstoff-Importe aus „sicheren Orten“ seien dagegen kein Problem, so der oberste Hüter des islamischen Gottesstaates, der laut der dortigen Verfassung das letzte Wort in allen strategischen Belangen hat. Laut Ruhani werde das Land aber demnächst auch ausländische Impfstoffe einführen. Die iranische Zentralbank habe für die Einfuhr von Impfstoffen 200 Millionen Euro bereitgestellt. Daraus könnte jedoch nichts werden, da wegen der US-Sanktionen der Iran keinen Zugang zum globalen Banksystem und somit Probleme mit dem Zahlungsverkehr hat.

Diese wirken sich auch auf die Bestellung von Impfstoffen aus, so das Wehklagen des hoch korrupten Mullah-Regimes, das von westlichen Medien weitergetragen wird. Dass das Parlament in Teheran den Behörden der Islamischen Republik kürzlich per Gesetz aufgetragen hat, die Uran-Anreicherung – die nach einem 2015 geschlossenen Vertrag strikt verboten ist – von etwa vier Prozent auf 20 Prozent wieder hochzufahren, ist den hiesigen Medien indes keine Meldung wert. Das aktuelle Regime in Teheran, zu dessen Ziel die Vernichtung Israels zählt, setzt nun auf Joe Biden. Unter ihm soll eine „Entspannung“wischen dem Iran und den USA eingeleitet werden; Biden hat angekündigt, er werde die USA wieder ins Atomabkommen zurückführen. US-Präsident Donald Trump kündigte den Vertrag mit dem Mullahregime vor zwei Jahren auf.

Weiter weiß n-tv zu berichten, dass der 83 Millionen Einwohner zählende Iran seit dem Beginn der Pandemie Ende Februar mit mehr als 56.000 Toten und fast 1,3 Millionen Corona-Infektionen als eines der am „stärksten von Corona betroffenen Länder“ gilt. Im Vergleich: Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) sollen sich während der Corona-Pandemie in Deutschland bisher 1.866.887 Menschen mit dem Virus SARS-CoV-2 infiziert haben. Aktuell seien 334.200 Menschen erkrankt (Stand: 7. Januar). Die Zahl der Todesopfer im „Zusammenhang mit dem Virus“ belaufe sich auf 38.988.  Iranische Verhältnisse in Merkel-Deutschland? (SB)

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