CSU: Kanzler wird nur der Corona-Fürst

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Markus Söder auf Merkels Thron; Foto: © jouwatch Collage
Markus Söder auf dem Eisernen Corona-Thron; Foto: © jouwatch Collage

Berlin – Dass dieser Pandemie-Wahnsinn bis zur nächsten Bundestagswahl durchgezogen werden muss und dass er wohl die Kanzlerschaft entscheidet, belegt diese Meldung:

Die CSU betrachtet die Bundestagswahl auch als Bilanz der Wähler über das Handeln der politische Verantwortlichen in der Corona-Pandemie. „Bei der Bundestagswahl wird es anders als sonst auch um eine Bilanz gehen: Die Menschen haben in der Pandemie gemerkt, dass es eben doch einen Unterschied macht, wer regiert. Es wird auch um die Frage gehen, wem vertraue ich in der Krise eines solchen Ausmaßes“, sagte CSU-Generalsekretär Markus Blume der „Rheinischen Post“ (Samstagausgabe) auf die Frage, ob die Union mit einem Kanzlerkandidaten ohne Regierungserfahrung ins Rennen ziehen könne.

Auf die Frage, was der gemeinsame Kanzlerkandidat der Union mitbringen müsse, sagte Blume: „Es wird derjenige sein, mit dem man bei der Bundestagswahl die besten Erfolgsaussichten hat, der zu den Erfordernissen der Zeit passt und die beiden Parteien mitreißt. Wir werden das ohne jede Eile im Verlauf des Frühjahrs angehen.“ Beim CDU-Parteitag am 16. Januar kandidieren NRW-Ministerpräsident Armin Laschet, der CDU-Bundestagsabgeordnete und Außenpolitiker Norbert Röttgen und der ehemalige Unions-Fraktionschef Friedrich Merz um den Parteivorsitz.

Blume sieht die Umsetzung der Beschlüsse der Ministerpräsidentenkonferenz in einigen Bundesländern kritisch. „Mir macht vor allem Sorge, dass die Beschlüsse der Ministerpräsidentenkonferenz von einzelnen Ländern wieder nur halbherzig umgesetzt werden. Die einen machen die Schulen wieder auf, die nächsten wie Berlin setzen die Kontaktbeschränkungen nur teilweise um, wieder andere wollen den touristischen Tagesverkehr mit der 15 km-Regel nicht stärker einschränken“, sagte der CSU-Generalsekretär der „Rheinischen Post“.

Er könne nur sagen: „Corona nutzt jede Schwäche aus. Wer jetzt halbe Sachen macht, riskiert entweder die dritte Welle oder einen Dauerlockdown.“ Beides könne und dürfe man sich nicht leisten, so Blume.

Nett gesagt, aber viel zu viele Worte. Ein einziger Satz hätte ausgereicht: Wer die Bürger am besten unterdrücken kann, die brutalsten Methoden anwendet (und dennoch kläglich scheitert wie Markus Söder) wird Kanzler werden. Dafür sorgen dann schon die Regierungsmedien. (Mit Material von dts)

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