Nächster Anlauf zum Impfzwang: Wirtschaftsexperte fordert finanzielle Nachteile für „Verweigerer“

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Impfung (Bild: shutterstock.com/Von PhotobyTawat)

In ihrem staatergebenen Schleimkurs haben sich manche regierungsloyale Experten, Verbandsfunktionäre und Systemtröten dermaßen auf das Feindbild der „Impfverweigerer“ eingeschossen, dass sie offenbar die jüngsten Entwicklungen seit Weihnachten nicht mitbekommen: Es ist überhaupt nicht genug Impfstoff da, um im Fall einer auch nur geringfügige Erhöhung der „Impfneigung“ die Nachfrage zu bedienen.

Zudem steht auch überhaupt nicht fest, dass die Impfung eine Schutzwirkung und ausreichende Immunisierung hat, die Privilegien für Geimpfte (und Sanktionen gegen Abtrünnige) rechtfertigen könnten. Von den Nebenwirkungen und Impfunfällen, die sich weltweit häufen, einmal ganz abgesehen.

Davon unbeeindruckt spricht sich nun Michael Hüther, Direktor des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), „finanzielle Sanktionen gegen Impfverweigerer“ aus. Er könne sich vorstellen, dass gesetzlich Versicherte, die sich ohne medizinische Begründung nicht impfen lassen wollen, einen Teil ihrer Behandlungskosten selbst tragen müssen, wenn sie sich mit Corona infizieren, sagte er der Wochenzeitung „Die Zeit“. Ein solcher „Selbstbehalt“ könne die Bereitschaft zur Impfung erhöhen.

Was der Wirtschaftsexperte hier fordert, schließt nahtlos an die Geisterdebatte von Mitte Dezember an, als über Behandlungsverweigerungen oder freiwilligen „Beatmungsverzicht“ und weitere Schikanen für Impfverweigerer allzu laut nachgedacht wurde, von Stammtischbrüdern bis hin zu sogenannten „Ethikern“. Die Debatte endete von einem Tag auf den anderen, als Merkels unfassbare und verantwortungslose Fehlentscheidung bei der Impfstoffbeschaffung bekannt geworden war.

Entartung des Solidarprinzips

Jetzt nimmt Hüther den Ball wieder auf – wohl aufgeschreckt durch Umfrageergebnisse, denen zufolge sich nur ein Drittel der Deutschen schnellstmöglich impfen lassen will – und argumentiert laut „dts Nachrichtenagentur“, Impfgegner würden sich „dem Solidargedanken der Krankenversicherung“ entziehen.

Deshalb könne es im Umkehrschluss möglich sein, sie im Fall einer Corona-Erkrankung teilweise vom Versicherungsschutz auszunehmen. Es ist eine ganz neue, exklusive Auslegung des Solidarprinzips: Wer dem Zwang der Mehrheit folgt, ist solidarisch, wer Freiheit und Selbstbestimmung einfordert, ist ein Egoist und Aussätziger.

Der Experte erhofft sich mit seinen Drohungen anscheinend deutlich höhere Durchimpfungsraten. Was er fordert, ist dennoch eine rechtswidrige und letztlich zutiefst amoralische Impf-Apartheid, ein Ordnungsinstrument des Corona-Regimes, das von der Politik selbst immer wieder ausgeschlossen wurde. Man kann nur hoffen, dass genügend Menschen hierzulande irgendwann wach werden und Impf-Stalinisten wie Hüther die deutliche Antwort geben. (DM)

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