Totale Planlosigkeit und Impf-Fehlstart: „Todesengel“ Merkel und ihr Abschiedsgeschenk an die Deutschen

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Jetzt, nachdem die Zeichen (zumindest scheinbar) auf Abschied stehen und das Zerstörungswerk der Angela Merkel nach 16 Jahren mit einem letzten großen Paukenschlag beschlossen wird, nämlich ihrem für möglicherweise tausende Deutsche tödlich endenden Totalversagen bei der Impfstoff-Beschaffung: Da ist zum ersten Mal so etwas wie Fundamentalkritik zu spüren, zumindest bei manchen Medien. Vor allem der Springer-Verlag drischt im Impf-Desaster ungewohnt heftig auf die Kanzlerin ein – ein Hinweis, dass Merkel doch nicht wieder antritt?

Entweder weiß man bei Springer aus verlässlicher Quelle, dass das Merkel-Regime(nt) tatsächlich mit der nächsten Bundestagswahl sein Ende findet, und geht ostentativ auf Distanz, da man im Kanzleramt nun eh nichts mehr zu verlieren hat. Oder aber die dortigen Frontblätter, die „B.Z.„, vor allem aber „Bild„, wollen im Gegenteil so erst nachhaltig verhindern, dass Merkel sich nämlich doch noch einmal bitten lässt und weitere vier Jahre im Amt bleibt. Angesichts ihrer möglichen Nachfolger, dieser blassen, konturlosen und zerstrittenen Diadochen, wäre dieser Fall nämlich gar nicht so unwahrscheinlich: Letztere haben entweder ihren Zenit längst überschritten (Merz) – oder sie werden bis September nachhaltig beschädigt sein (Söder, Laschet), wenn nämlich zumindest einer kritischen Teilmasse der Deutschen bis dahin ein Licht aufgegangen sein sollte, welche gigantischen Schäden die Politik –  in Wahrheit ohne diese auch annähernd rechtfertigenden Grund – angerichtet hat.

Doch während „Bild“ gnadenlos das an fast schon vorsätzliche Sabotage grenzende, von Eidbruch und gravierendsten Pflichtverletzungen kündende unheilvolle Handeln einer entweder bösartigen oder komplett unfähigen Regierungschefin aufspießt und anprangert, die bei der Sicherstellung der – der Logik ihrer eigenen Politik nach ja pandemieentscheidenden – Impfstoffversorgung versagt hat: Da springen der Kanzlerin die öffentlich-rechtlichen Staatsmedien in blinder Ergebenheit treu und loyal zur Seite und nehmen sie gegen noch so fundierte und belegte Kritik in Schutz.

Springer begehrt auf, die Öffentlich-Rechtlichen stehen treu zur Regierung

Nicht nur das als notgedrungene Rechtfertigung aus dem Hut gezauberte Behelfs-Narrativ von der Absage an den „Impfnationalismus“, den Merkel mit ihrer fahrlässigen Übertragung der Entscheidung zur Impfstoffbeschaffung an die EU-Bürokratie habe verhindern wollen, wird naiv nachgebetet. Auch aktiv machten sich die Startfunk-Journalisten zu Presse-Bütteln der zunehmend in die Kritik geratenden Regierung: ZDF-Brüssel-Korrespondent Stefan Leifert zitierte, schreibt „Bild„, am Neujahrstag eine Antwort der EU-Kommission auf die Kritik, die diese in zwei Punkten zusammengefasst hatte: Erstens habe die EU bei der Impfstoff-Bestellung auf möglichst viele Hersteller gesetzt, da nicht klar war, welcher „das Rennen machen“ würde. Zweitens sei „der Flaschenhals“ nicht die niedrige Bestellmenge – sondern, dass „nicht schnell genug produziert wird„.

Derselbe Leifert ließ kurz darauf auf Twitter nicht weniger als zehn (!) Beiträge vom Stapel, in denen er die Argumentation der EU völlig unreflektiert und unkritisch einfach übernahm: „Der Flaschenhals ist nicht die niedrige Bestellmenge, sondern die niedrige Produktionskapazität der Hersteller“, steht da zu lesen. Man habe auf „mehrere Hersteller“ gesetzt, da nicht klar war, „welche Impfstoffe als Erstes marktreif sind„, und alle Alternativen wären schlechter – zum Beispiel eben der geschmähte „Impfnationalismus“ oder der „Kampf um Impfstoff„. Dafür gab es reichlich Applaus von öffentlich-rechtlichen Kollegen – zum Beispiel auch von ARD-Moderatorin Anne Will, die – sehr passend für ein politisches Magazin inmitten der wohl gravierendsten und weitreichendsten Krise seit Corona-Ausbruch – bis 17.1. in Winterpause ist. Eine weitere ARD-Kollegin nahm laut „Bild“ die Kanzlerin in Schutz und verlangte: Man solle „bitte froh sein, dass sich Deutschland für den europäischen Weg entschieden hat„.

Ob das die Angehörigen der Toten, die schon rein rechnerisch als Folge einer nun viel zu späten und verschleppten Durchimpfung der Bevölkerung ja zwangsläufig zu erwarten sind, genauso sehen?

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