Frische Luft schnappen verboten: Corona-Wohnungsknast nun auch in Thüringen?

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Foto: Von Patrizia Tilly/shutterstock

Der linke thüringische Ministerpräsident will seine Bürger einsperren, nachdem die es gewagt hatten, etwas für ihre Gesundheit zu tun und die heimischen Wintersportgebiete „gestürmt“ hatten.

In Thüringen will man seitens der Regierung die „hohen Fallzahlen“ mit einem sogenannten „definierten Bewegungsradius“ in den Griff bekommen, was nichts anderes bedeutet als Ausgangssperre. Nicht nur der Lockdown wird dank Ramelow um weitere drei Wochen verlängert, er habe dem Kabinett vorgeschlagen, wie in Sachsen den Bewegungsradius seiner Bürger auf 15 Kilometer im Umkreis ihres Wohnortes zu beschränken, so der 64-Jährige Linke-Politiker laut Welt.

Offenbar missfällt es dem Regierungschef über die Maßen, daß sich vielfach Familien mit ihren Kindern aus allen Ecken des Freistaates und auch noch aus Franken (!) auf den Weg gemacht hatten, um den verschneiten Winterwald zu genießen und etwas Bewegung und Spaß zu haben.

Die Thüringer müssten im Januar „die Zähne zusammenbeißen“ fordert Ramelow. Auch die Bildung der Jüngsten muss weiter zurückstehen: „Im Januar ist noch kein Präsenzunterricht möglich.“ Man plane ab 1. Februar einen eingeschränkten Regelbetrieb von Kindergärten und Schulen. Schüler von Abschlussklassen können unter der Voraussetzung, daß sie und ihre Lehrer einen Negativ-Tests vorweisen, auf eine Ausnahme hoffen.

Im sauerländischen Winterberg zeigt man jetzt klare Kante gegen Frischluftfanatiker: Hier sind so gut wie alle Pisten und Parkplätze rund um den beliebten Wintersportort seit Sonntag bis zum 10. Januar gesperrt, nachdem alle „Appelle“ seitens der Politik und der Polizei gefälligst zu Hause zu bleiben, unerhört geblieben waren.

Im Kommentarbereich des Tagesspiegel zeigt sich das gesunkene deutsche Bildungsniveau in ganzer Schönheit: „Gebt der Natur eine Chance sich zu erholen, weingstens für eine Wintersaison. Und noch eine Sommersaison. Schließt alle Urlaubsorte. Verrammelt sie. Die Ozeane werden danken wenn nicht Aber-millionen sonnencreme verschmierte Körper in ihnen herumschwimmen, auch Flora und Fauna Und gleiches gilt für die Wintersportorte. Weniger Schneekanonen sind gut für die Umwelt. Und der Reiseverkehr … — Die Leute sollten besser zu Hause bleiben und Lesen.“ fordert einer der Leser. (MS)

 

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