Das hat uns noch gefehlt: Hofreiter wurde in Peru für den Weihnachtsmann gehalten

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Anton der Weihnachtsmann (Symbolfoto: Von Roman Samborskyi/Shutterstock

Berlin – Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter ist während seines Studienaufenthalts in Peru von Kindern für den Weihnachtsmann gehalten worden. „Wenn ich in der Stadt auf der Straße unterwegs war, riefen die Kinder: `Papá Noel`. Anscheinend sah ich ihrer Vorstellung vom Weihnachtsmann sehr ähnlich – ein großer Mann mit Bart und langen Haaren“, sagte Hofreiter dem Nachrichtenportal Watson.

Er habe den neuen Spitznamen nach eigenen Angaben als Auftrag empfunden und sei für die Kinder dort in der Folge tatsächlich zum Weihnachtsmann geworden: „Ihr Spiel habe ich gerne mitgemacht. Ich habe mir einen Vorrat an Süßigkeiten zugelegt und hatte immer was Kleines in der Tasche“, so Hofreiter. „Ihre Kinderaugen werde ich aber nicht nur deshalb nicht vergessen. In Südamerika habe ich auch gesehen und erlebt, was Armut heißt: Ich traf Kinder, die mit sechs Jahren unter katastrophalen Bedingungen auf Bananenplantagen arbeiten mussten. Ihnen helfen nicht ein paar Süßigkeiten.“ Für ihn seien die Erlebnisse in Südamerika ein Schlüsselerlebnis gewesen und hätten ihn darin bestärkt, Politiker zu werden: „Unser Auftrag ist, dafür zu sorgen, dass es überall fair zugeht, dass Kinder Kind sein dürfen – nicht nur an Weihnachten.“

Diese Botschaft hören wir doch in diesem Jahr sehr gerne – wo doch kein Kind wirklich Weihnachten feiern darf und der Weihnachtsmann – wenn er denn nicht zur Familie gehört – von der Polizei abgeholt wird.

Ansonsten singen wir jetzt alle: Ihr Kinderlein kommet bloß nicht, denn der Anton ist unterwegs. Und für alle, die nicht rechtzeitig auf die Bäume kommen: Schaut bloß nach, wer sich hinter dem Bart versteckt. Nicht, dass es der linksextreme Satan persönlich ist. (Mit Material von dts)

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