Berlin: 190 Polizeibeamte wegen einem 15-Jährigen im Einsatz

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Viele Polizeibeamte; Foto: © jouwatch
Viele Polizeibeamte; Foto: © jouwatch

Berlin – Am Dienstagmorgen rief ein Vater bei der Polizei an und meldete seinen 15-jährigen Sohn, der angeblich eine Chatnachricht verschickt haben soll, in der er mit einem Sprengstoffanschlag drohte. Folglich stürmten schwer bewaffnete Polizisten einen Neubau im Stadtteil Marzahn. Zum Glück stellte sich heraus, dass es sich um Fehlalarm handelte.

Unglaubliche 190 Polizeibeamte waren bei der syrischen Familie im dritten Stock des neu gebauten Merhfamilienhauses im Einsatz.

Schon am Montagabend soll der Teenager die Nachricht verschickt haben, worin er einen terroristischen Anschlag aus islamistischen Motiven angekündigt haben soll. Daraufhin erreichte ein glaubwürdiger Hinweis den Vater, der folglich die Polizei alarmierte. Die Beamten rückten in Großformation an und suchten unter anderem mit Sprengstoffspürhunden auch die naheliegenden Gleise der Straßenbahn ab. Handy und Laptops wurden beschlagnahmt und müssen noch ausgewertet werden.

Der Vater berichtete den Beamten, dass sich sein Sohn in letzter Zeit psychisch auffällig verhalten habe und bat die Beamten, seinen Sohn mitzunehmen oder in eine Klinik einzuweisen. Der Verdacht, dass der 15-Jährige einen Anschlag plant, bestätigte sich nach bisherigen Erkenntnissen nicht. (BH)

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