Regierung verweigert Auskunft, wie viele IS-Anhängerinnen sie uns noch ins Land holen will

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IS Terroristinnen (Symbolbild: shutterstock.com/Von Anna Jurkovska)

Pünktlich zum 4. Jahrestag des islamischen Terroranschlags am Berliner Breitscheidplatz holt die Bundesregierung IS-Bräute aus den kurdischen Gefängnissen in einer „Geheimoperation“ nach Deutschland zurück. Die Auskunft darüber, wie viele dieser sogenannten „IS-Rückkehrerinnen“ sie noch ins Land holen will, verweigert das von Heiko Maaß geführte Auswärtige Amt indes. 

Die ersten drei IS-Rückkehrerinnen mitsamt 12 Kindern, darunter sieben Waisen, sind von der Bundesregierung aus syrischen Lagern in einer Geheimoperation nach Deutschland zurückgeholt worden. Gegen alle drei Frauen ermittelt die Justiz, eine der Dschihadistinnen wurde noch am Flughafen verhaftet. Der Generalbundesanwalt wirft der jungen Frau aus Sachsen-Anhalt unter anderem die Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung im Ausland sowie Beihilfe zu einem Verbrechen gegen die Menschlichkeit vor, wie die Behörde laut dem Magazin n-tv mitteilte. Gegen die anderen beiden Frauen sollen Ermittlungsverfahren wegen Terrorverdachts eingeleitet werden. Gegen sie ermitteln die Generalstaatsanwaltschaften in Düsseldorf und Hamburg. Sie bleiben jedoch vorerst auf freiem Fuß.

Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) äußerte sich „erleichtert“ über die erfolgreiche Rückholaktion. Es würde sich dabei um humanitäre Fälle handeln, da einige der Kinder erkrankt seien.

Bei diesen drei Allah-Soldatinnen soll es indes nicht bleiben. Das Auswärtige Amt von Heiko Maaß plant, weitere sogenannte „Deutsche“ aus Nordostsyrien „nach Hause“ zu holen. Es werde „mit Hochdruck“ daran gearbeitet, „die Ausreise vor allem deutscher Kinder aus Nordost-Syrien zu ermöglichen“. Auf Nachfrage, wie viele dieser IS-Terrorbräute man nach Deutschland holen wolle, blieb das Auswärtige Amt vage. Der „Tagesspiegel“ berichtete, dass das Auswärtige Amt mit der kurdischen Autonomieverwaltung „über eine zweistellige Zahl deutscher Frauen“ verhandele.

Bei diesen Frauen, die allesamt freiwillig aus Deutschland ausgereist sind um sich dem „Islamischen Staat“ anzuschließen, handelt es sich um Personen, die mitunter die schlimmsten Verbrechen begangen haben und keinerlei Skrupel hatten, ihre Kinder in Gefahr zu bringen. So berichtet der Spiegel über die nach ihrer Ankunft verhaftete 21-jährige IS-Kämpferin aus Sangerhausen in Sachsen-Anhalt. Die Frau sei als 15-Jährige nach Syrien gereist, um sich der islamischen Terrormilz anzuschließen. Sie wurde dort die Drittfrau des IS-Geheimdienstmitglieds, dem Dschihadisten Martin Lemke und bekam mit ihm zwei Kinder. Der Konvertit hat laut Bundesanwaltschaft auch eine Jesidin als Sklavin erworben, mit dem Ziel, diese gewinnbringend zu verkaufen. Die IS-Braut Messing habe ihn bei seinen Aktivitäten unterstützt, heißt es dazu weiter.

Der Zeitpunkt für Heiko Maaß´ Rückholaktion konnte pietätloser nicht gewählt werden. Vor vier Jahren, am 19.12.2016, ermordete der Glaubenbruder von Heiko Maaß´ Schützlingen, der Muslim Anis Amri, zwölf Menschen und verletzte mindestens 67 zum Teil schwer, als er mit einem Sattelzug in die Menschenmenge fuhr.

Leyla Bilge (AfD), Initiatorin des „Frauenmarsches“ und Gründerin des Hilfsvereins Leyla e.V., in dessen Rahmen sich die türkischstämmige Aktivistin mehrmals im Irak und in Syrien um christliche und jesidische Frauen kümmerte, kommentiert auf Twitter:

(SB)

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