Irrsinn: Die Altparteien-Migrationslobby trommelt trotz Lockdown für noch mehr Moria-Flüchtlinge

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Bald heisst es "Welcome in Lockdown-Germoney": Containersiedlung auf Lesbos (Foto:Imago/Stark)

Deutschland ist ökonomisch im freien Fall, die Produktivität nähert sich einem historischen Tiefstwert und der gesamte Tertiärsektor ist praktisch abgewürgt. Auf Pump hält der Staat Geldfluss und Wirtschaftsskreislauf aufrecht. Doch unverdrossen ziehen staatsalimentierte Migrationslobbyisten ihren Stiefel durch, die Flutung Deutschlands mit kulturfremden, mehrheitlich unintegrierbaren Wirtschaftsmigranten auch im Lockdown aufrechtzuerhalten.

Vorgestern verabschiedete die unfassliche Zahl von 243 Parlamentariern aus unterschiedlichen Bundestagsfraktionen einen „Weihnachtsappell„, in dem die Bundesregierung aufgerufen wird, weitere Flüchtlinge von den griechischen Inseln aufzunehmen. Natürlich sind darunter etliche MdB der Kroko-Fraktionen vertreten. Erstunterzeichner sind – ganz typisch – Matthias Zimmer von der CDU, Ulli Nissen von der SPD, Luise Amtsberg von den Grünen, Ulla Jelpke von der Linkspartei und Gyde Jensen von der FDP. Hier kommt er wieder einmal mustergültig zum Vorschein, der Altparteien-Einheitsblock im Bundestag, bestehend aus Regierungsfraktionen und der Schein- bzw. Serviceopposition – und wieder einmal begreift man, warum der Verfassungsschutz die AfD als Prüffall führt.

Denn bei soviel Einklang wird jede Realopposition zur akuten Gefahr. Interessanterweise gehören zu den 243 Unterzeichnern, die für eine weitere Menschenladung aus Lesbos Stimmung machen (auf dass sich die Lager binnen weniger Tage mit der nächsten „Ladung“ erneut füllen, die dann in vier Wochen ebenfalls wieder Gegenstand von Evakuierungsforderungen werden), nicht nur Hinterbänkler, sondern durchaus prominente Politiker. So etwa Volker Kauder, Saskia Esken, Katrin Göring-Eckardt, Dietmar Bartsch und – leider – sogar der liberale Jurist Wolfgang Kubicki, der anscheinend von allen guten Geistern verlassen ist. Alle Erkenntnisse der Vergangenheit von Förderung des Pull-Factors bis Unterstützung einer Schlepperindustrie, die durch solche Aufrufe stimuliert werden, werden von diesen Gesinnungs-PR-Profis wieder einmal in den Wind geschlagen. Unfehlbare Hypermoral und „Haltung“ triumphieren – und das nicht nur zur Weihnachtszeit.

Der Appell, dem herzzerreißende öffentlich-rechtliche Rührstücke über „im Schlamm versinkende“ Containerdörfer auf Moria vorausgegangen waren, zeugt von bestem Timing und professioneller Feinabstimmung des politisch-medialen Komplexes: Erst Mitte der Woche hatten Migrationspolitiker der SPD-Bundestagsfraktion gefordert, den Familiennachzug für schutzberechtigte Migranten weiter auszubauen. Sie forderten laut „Welt„, Geflüchtete sollten „so wie andere Menschen auch mit ihren Familien zusammenleben können„.

Destruktive Hypermoral

So wie andere Menschen„… bedeutet das folglich, dass Großfamilien, Polygamie oder Ehen mit Minderjährigen (so wie sie unter den Schutzsuchenden immer wieder vorkommen) ab sofort in Deutschland verboten sind – weil hier eigentlich nichts davon die Norm ist? Natürlich nicht. Deutschland ist hypertolerant – auch gegenüber vorsintflutlichen, grundgesetzwidrigen Werte- und Gesellschaftsordnungen. Arme offen, Augen zu.

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In dem Positionspapier mit dem Titel „Gesamtkonzept Migration“, das die „Arbeitsgruppe Migration und Integration“ der SPD erarbeitet hat, heißt es laut der Zeitung wörtlich: „Wir wollen das Grundrecht auf Einheit der Familie wahren und allen Schutzberechtigten das Zusammenleben mit ihrem Ehepartner und ihren Kindern ermöglichen.“ Die Einheit der Familie ist im LBQT-divers-durchgegenderten Patchwork- und Parship-SingleDeutschland natürlich längst als rechtsreaktionäres, völkisches, patriarchales Konzept verpönt; bei Zugewanderten und Nachgezogenen wird es zum schützendwerten immateriellen Kulturgut der neuen Unberührbaren. Deshalb, auch im Lockdown: Grenzen offen, alle ins beste Deutschland aller Zeiten evakuieren, willkommen und „Wir haben Platz“ für jedermann. Lasst uns froh und bunter sein!

Eigentlich sollte man es ja nicht für möglich halten, dass Politiker der – laut Umfragen immer noch wählerstabilen – linksgrünen Einheitsfront solche Wahnsinnsforderungen stellen können… inmitten einer epochalen Gigakrise und in einem Land, dem Millionen zusätzliche Arbeitslose genauso bevorstehen wie hunderttausende Privatinsolvenzen und Unternehmenspleiten – spätestens dann, wenn das Crack staatlicher Kaschierungsmaßnahmen aufhört zu wirken. Aber der Krug geht eben so lange zum Brunnen, bis er bricht. (DM)

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