Widerliches Scherbengericht: Linker Schmähpreis „Goldenes Brett vorm Kopf“ für Sucharit Bhakdi

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Dr. Sucharit Bakhdi (Foto:ScreenshotYoutube)

Zu den hervorstechenden Merkmalen eines ideologischen Wahns gehört die öffentlichkeitswirksame Stigmatisierung und Schmähung von Andersdenkenden. Hierzu dienen vermehrt auch zeremonielle Handlungen wie die Verleihung von Negativ-„Preisen“ an prominente Verfechter von Gegenpositionen – zum Beispiel die des gestern parallel in Hamburg und Wien (per Live-Stream) verliehenen „Goldenen Bretts vorm Kopf„, des angeblichen „Satirepreises für den größten antiwissenschaftlichen Unfug des Jahres„. Wie nicht anders zu erwarten, sind die diesjährigen Preisträger durchweg Kritiker der Corona-Politik.

Dass sich mit „Querdenker“-Initiator Michael Ballweg, dem umstrittenen Kanalbetreiber Ken Jebsen (KenFM) und Paranoia-Veganer Attila Hildmann drei thematische Laien und eher an der Basis wirkende „Aktivisten der Gegenseite“ auf der 2020er-Nominiertenliste fanden, mag man vielleicht noch nachvollziehen. Eine ganz unfassbare, perfide Verunglimpfung allerdings stellt der diesjährige Hauptpreisträger dar: Professor Dr. Sucharit Bhakdi, jahrzehntelanger Leiter der Mikrobiologie an der Universitätsklinik Mainz und – bis März dieses Jahres – als weltweit renommierter Spitzenforscher anerkannt.

Bhakdi erhält den Schmähpreis, weil er seit Beginn der Pandemie, stets sachlich- faktenbasiert, eine diametral andere wissenschaftliche Position als die WHO, das RKI und die deutschen Regierungsvirologen einnahm und bis heute unverdrossen gegen staatliche Halbwahrheiten, statistische Fehlinterpretationen und politische Panikmache argumentiert. Bis heute unwiderlegt, wenn auch von den Medien konsequent ignoriert, verweist der Professor auf die Aussagelosigkeit des PCR-Tests und kritisiert, dass die Politik alleine aufgrund von fragwürdigen Testungen handelt und bis heute nicht nach tatsächlicher klinischer Symptomschwere der real Erkrankter differenziert und urteilt. In seinem Buch „Corona Fehlalarm?“ zeigt Bhakdi die zahllosen Ungereimtheiten und Widersprüche in der Risikoeinschätzung rund um die Pandemie auf. Vehement wendet er sich gegen die Einschränkungen der Grund- und Freiheitsrechte.

Als Experte und Mediziner war Bhakdi von Beginn an eine besondere Gefahr für den ausgreifenden Corona-Staat, weil er – anders als die vielen Lautsprecher der Gegenbewegung zu Corona – eben nicht so ohne weiteres als „Spinner“ oder „Aluhut“ abgetan werden kann. Ihn inhaltlich zu widerlegen, ist den Verfechtern des Pandemie-Regimes nicht möglich – also versuchen sie ihn stummzuschalten und jetzt auch noch über krasseste Ehrabschneidung zu neutralisieren; alleine vor diesem Hintergrund muss diese „Preisverleihung“ gesehen werden.

Zerstörung von Reputation und Lebensleistung

Nun also findet sich Bhakdi in der dubiosen und anrüchigen Gesellschaft früherer Preisträger wieder, die sich aus Reichsbürgern, Wunderheilern und fanatischen Impfgegnern zusammensetzt. Das ist gewollter Rufmord; die berufliche Vernichtung eines Menschen am Ende eines verdienstvollen Berufslebens. Und wie auch in Deutschland, beteiligt in Österreich die Mainstreampresse nur allzu gerne an der Lynchjustiz gegen Abweichler. Hasserfüllt schreibt der Wiener „Standard„: Auch wenn „wohl jeder der Nominierten den Preis verdient“ hätte, „erhalten hat ihn schließlich Sucharit Bhakdi für seine unwissenschaftlichen Verharmlosungen der Covid-19-Pandemie„. Er habe sich „mit Desiformationen bis hin zu blankem, gefährlichem Nonsens rund um das Virus besonders hervorgetan„.

So läuft das in unseren diskursfeindlichen Zeiten ab: Medizinische Laien und Junglinke des Medienbetriebs, regierungskonformistisch und gehirngewaschen, sitzen zu Gericht über einen renommierten 74-jährigen Professor, werfen ihm vor, sich „wissenschaftlichen Fakten“ zu widersetzen und zerstören medienwirksam seine Lebensleistung. Es ist derselbe Rigorismus wie in der Klima-Ersatzreligion: Auch bei Corona darf es nur die „eine“, die „richtige“ Meinung geben, die natürlich auf in Stein gemeißelten sogenannten „Fakten“ beruht – und wer da widerspricht, muss zwingend „gefährlich“, „ignorant“ und vor allem „Leugner“ sein. Hätte es den „Brett vorm Kopf“-Preis bereits vor 400 Jahren gegeben: Galileo Galilei wäre sicher Preisträger gewesen.

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Auch wenn er kein Galilei ist, so kann Sucharit Bhakdi dennoch, wie Jörg Haller schreibt, alleine in Deutschland (und zwar schon lange vor Corona) mit die meisten wissenschaftlichen Fachpublikationen vorweisen. Im Rahmen seiner Lehrtätigkeit an der Universität hat er über 15.000 Ärzten die Fachprüfung abgenommen. Nun wird eine solche Kapazität ohne jeglichen Mindestrespekt vor ihrer Vita, vor ihrem ganz erheblichen Forschungsbeitrag von medialen Brüllaffen und Hurra-Schreiern der „harten Maßnahmen“ vorgeführt und lächerlich gemacht, um den Spahn-Merkel-Kurs als einzigen Weg ins Heil zu preisen – und jeden Widerstand gegen die ruinöse Corona-Notstandspolitik eines Bankkaufmanns und einer Ex-FDJ-Sekretärin nachhaltig zu unterdrücken. (DM)

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