Nach links driftende Friedrich-Naumann-Stiftung säubert die Reihen

0
Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit (Bild: Screenshot)
Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit (Bild: Screenshot)

Es stockt einem der Atem, in welcher Geschwindigkeit sich in Merkel-Deutschland der totalitäre Geist ausbreitet. Neueste willige Vollstreckerin: Die FDP-nahe „Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit“ entschuldigt sich dafür, dass der Schriftsteller Gunnar Kaiser in einer Diskussion zu Wort gekommen ist. „Nach Überprüfung“ habe man festgestellt , dass diese „Person“ mit „rechtspopulistischem und verschwörungstheoretischem Gedankengut arbeitet“. 

Die FDP-nahe  „Friedrich-Naumann-Stiftung“ (FNS) – 2007 kam noch der Namenszusatz „für die Freiheit“ hinzu- sieht sich als Hochburg des Liberalismus. In diesem Selbstverständnis veranstaltet die Stiftung „digitale Gesprächsrunden“. So auch in der vergangenen Woche. Thema: „Intoleranz, offene Debattenkultur und Cancel Culture“. Eingeladen hatten sich die „Liberalen“ hierzu die Diskutanten Wolfgang Kubicki, Jörg Diehl, Adrian Tavaszi, Svenja Flaßpohler so wie auch Gunnar Kaiser.

Buch Gunnar Kaiser - Unter der Haut - Kopp Verlag 22,00 Euro
Gunnar Kaiser – Unter der Haut – zu erwerben bei Kopp Verlag 22,00 Euro

Gunnar Kaiser ist Schriftsteller, freier Journalist und Blogger. Sein Roman „Unter der Haut“ wurde in 6 Sprachen übersetzt. Anfang 2020 setzte er sich zusammen mit anderen Autoren und Wissenschaftler aus Deutschland, der Schweiz und Österreich für den angstfreien Austausch von Argumenten ein und initiierte den Aufruf „Appell für freie Debattenräume“. Die Corona-Maßnahmen der Bundesregierung, die zunehmenden Einschränkungen von Grund-und Freiheitsrechten, begleitete er auf seinem Blog kritisch und alles andere als systemkonform.

Was passiert, wenn man sich außerhalb des eng gezogenen Merkel´schen Meinungskorridors bewegt, mit welcher rasanten Geschwindigkeit sich ein von vielen befürchtetes Meinungsdiktat mittlerweile in Merkel-Deutschland hat ausbreiten können, das bekam Kaiser nun durch die angeblich liberale „Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit“ zu spüren.

Blockwarte beschwerten sich bei der Stiftung über die Teilnahme von Kaiser bei o.g. Diskussion:

Die Möchte-gern-Liberalen reagierten zeitnah und verlässlich, versprachen, ihre Gesprächsrunden zukünftig „sauber“ zu halten und veröffentlichten – ohne einen Hauch von Selbstzweifel – nachfolgendes, ebenso beschämendes wie diffamierendes Statement auf Facebook wie auch auf Twitter:

Josef Kraus, ehemaliger Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, kommentiert das unsägliche Verhalten der „Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit“, die schnellstens den Beisatz „für die Freiheit“ streichen sollte:

„Alleine schon die Titulierung „Person“ (siehe „persona non grata“) ist eine bodenlose Unverschämtheit. Will die Naumann-Stiftung etwa mit der Antonio-Amadeu-Stiftung fusionieren oder einfach nur ein Stück von der 1,1-Mrd-Euro-Torte im Kampf gegen alles, was rechts von Merkel ist, ergattern???“

Die Autorin und Journalistin Birgit Kelle erklärt:

 

Milosz Matuschek, stellvertretender Chefredakteur des Schweizer Monat, kommentiert:

Man kann sich eigentlich nur noch angewidert dem Wunsch von Matuschek anschließen. Zur zunehmenden Kritik schweigt die FNS indes beharrlich. (SB)

Keine Zensur: Folgt uns auf Telegram