Kubicki wütend: Spahn führt die Kontaktbeschränkungen ad absurdum

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Foto: Imago

Berlin – Gut, dass es hier und da Politiker gibt, die sich über den Schwachsinn, den die Pandemie-Politiker verzapfen, in der Öffentlichkeit noch aufregen dürfen (der AfD ist das ja verboten):

FDP-Vizechef Wolfgang Kubicki übt scharfe Kritik an der Abgabe von FFP2-Masken an Risikogruppen in Apotheken. Viele ältere Menschen würden ihre Kontakte weiter erhöhen, um in die Apotheke zu kommen, etwa weil sie in den Bus oder ins Taxi steigen müssten, sagte Kubicki den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Dienstagausgaben). Auf diese Weise drohe sich die Infektionslage noch zu verschärfen.

„Leider klingt es wie Realsatire, wenn Jens Spahn die vulnerablen Gruppen jetzt aufruft, in den Apotheken ihre drei FFP2-Masken abzuholen, während das Land in den harten Lockdown geht“, so Kubicki. „Die von der Kanzlerin gewollte Kontaktbeschränkung wird damit von ihrem eigenen Minister ad absurdum geführt.“ Sinnvoller wäre es gewesen, so Kubicki, hätten die Krankenkassen die FFP2-Masken per Post an die Menschen verschickt.

Spahns (CDU) Verordnung sieht vor, Personen über 60 Jahre sowie Menschen mit Vorerkrankungen, wie der Lungenkrankheit COPD oder einer Herzinsuffizienz, kostenlos jeweils drei FFP-2-Masken erhalten können. Die gut 27 Millionen Anspruchsberechtigten sollen die Masken in ihren Apotheken vor Ort abholen können. Die so genannte „Coronavirus-Schutzmasken-Verordnung“ soll an diesem Dienstag in Kraft treten.

Wie lange halten diese Masken eigentlich? Jahre? Das ist pure Symbolpolitik, um zu zeigen, man wäre ja für die schutzbedürftigen Bürger tätig geworden. Gerne dann auch auf Kosten der Gesundheit dieser schutzbedürftigen Bürger.

Diese Politik ist die reinste Verarsche. Bitte nicht nachlassen, Herr Kubicki. (Mit Material von dts)

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