Jetzt werden wir wirklich alle sterben: Auch Cola hat Corona

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Corona-Schnelltest (Foto:Imago/EibnerEuropa)
Antigen-Schnelltest im Wiener Parlament als Blödsinn entlarvt

Cola macht zwar nicht schwanger – aber Corona-positiv. Zumindest laut den offiziellen Antigen-Schnelltests, die die österreichische Regierung bei ihren derzeit anlaufenden Massentestungen der Bevölkerung verwendet. Den Live-Nachweis dafür führte in einem kabarettreifen Auftritt vor der österreichischen Nationalversammlung der FPÖ-Abgeordnete und Generalsekretär Michael Schnedlitz an: Während seiner Rede öffnete er einen originalverpackten Teststreifen, träufelte Cola auf das Testfeld – und siehe da: Nach sechs Minuten, am Ende seines Auftritts, war der Test positiv.

Primär richtete sich Schnedlitz‘ Demonstration am Rednerpult gegen die österreichische Version von Jens Spahn, den grünen Gesundheitsminister Rudi Anschober, der für grotesk überteuerte Testmaßnahmen die politische Verantwortung trägt und gegen den die FPÖ derzeit eine in Österreich mögliche Ministeranklage anstrengt. Auch wenn die bühnenreife Aktion (siehe Video unten) von Schnedlitz mit launigem Mutterwitz durchgeführt und am Ende angemessen kommentiert wurde („Herr Präsident, wir dürften jetzt ein Problem haben… wir haben einen positiven Corona-Test im Parlament, nämlich dieses Cola„): Was dahintersteht, ist alles andere als lustig. Dass ein offenkundig fehlerbehaftetes, mangelhaftes Testverfahren, mit dessen Resultaten die schwerwiegendsten Grundrechtseingriffe seit 1945 untermauert werden, auf ein paar Tropfen Cola reagiert, ist ein Skandal – der ebenso weitreichende Folgen auch für Deutschland haben müsste, wo der Gesundheitsnotstand ebenfalls auch Basis einer völlig hanebüchenen Testbasis aufrechterhalten wird.

Dass das Erfrischungsgetränk des Abgeordneten „offensichtlich schwer an der schlimmsten Krankheit des Jahrhunderts – Covid-19 – erkrankt war„, wie der „Wochenblick“ schreibt, ist kein Einzelfall: Einen ähnlichen Versuch soll der Präsident Tansanias, John Pombe Joseph Magufuli, bereits im Mai öffentlich durchgeführt haben. Der Politiker, im Nebenjob Doktor der Chemie und Industriechemiker, hatte eine Papaya-Frucht und eine Ziege auf das Corona-Virus testen – auf beide reagierte der Test – wohlgemerkt nach der PCR-Methode – positiv. In der Folge ließ Magufuli damals alle Testlabors seines Landes schließen und ordnete eine Untersuchung an. Tatsächlich findet Corona in vielen afrikanischen Ländern bis heute praktisch nicht statt – weil es kaum Tests, damit auch keine Horrorzahlen und im übrigen auch – wohl aufgrund der durchschnittlich extrem jungen Bevölkerung – kaum Covid-Tote. Auch ein Mysterium, über das hierzulande nichts zu hören und lesen ist.

Wenn demnächst auch in Deutschland – ob nun durch die regional begonnenen und wie in Österreich prompt gefloppten Massentests oder durch verpflichtende Testungen von Besuchern in Kliniken, Pflegeheimen oder demnächst auch für Angestellte, Studenten und Schüler vor Betreten der Gebäude – die Fallzahlen planmäßig explodieren, wenn die Antigen-Tests zum neuen Alltagsutensil wie die Maske werden: Dann dürfte es sich lohnen, einmal genau hinzuschauen, auf was die verwendeten Teste noch so alles „positiv“ reagieren. Sicher ist, ob in Österreich oder bei uns: Die Politik tut wirklich alles dafür, damit diese Pandemie ausstirbt. (DM)

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