Luisa Neubauers Freunde: Die Klimaterroristen vom Dannenröder Forst

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Neubauer im "Protest-Märchenwald": Selfie mit den Kotwerfern? (Foto:Imago/epd)

Während sich Klimaschutz-Selbstdarstellerin Luisa Neubauer in Interviews am Wochenende wieder einmal anmaßte, für die angebliche „gesellschaftliche Mehrheit“ zu sprechen, die gegen „noch mehr Straßenbau und noch mehr Autos“ sein, da laufen Ermittlungen der Polizei gegen Schwerkriminelle aus den Reihen von Neubauers Mitstreitern: Wegen versuchtem Totschlag und Sachbeschädigung wird nach einem von Neubauers Aktivisten-Freunden gefahndet, der das Halteseil eines umstürzenden Gestells durchtrennt haben soll – und damit vorsätzlich und akut das Leben von Polizisten gefährdete. Solche Straftaten gelten den Medien allenfalls als Kavaliersdelikte.

Die Attacke vom 23. November war nicht der erste potentiell tödliche Zwischenfall im Zusammenhang mit den Protesten gegen den Weiterbau der A49 in Hessen: Mitte Oktober hatten sich die Öko-Terroristen von einer Autobahnbrücke der nahegelegenen A3 mitten zur Rush-Hour abgeseilt und damit einen schweren Auffahrunfall verursacht – inklusive  kilometerlangen Staus.  Schon damals gab es allenfalls eine „Kontroverse“ in der Berichterstattung – die Sympathisantenszene für die „Umweltaktivisten“ trieft bis in die hessische Landesregierung (wo die Grünen mit ihrer Selbstverpflichtung zum A49-Weiterbau laut Koalitionsvertrag ein Paradestück der Schizophrenie ablieferten) aus jeder Pore.

Man stelle sich vor, aus den Reihen der derzeit dauerangefeindeten und zum „Fall für den Verfassungsschutz“ gestempelten Querdenker wäre ein vergleichbarer Anschlag verübt worden – es würde bereits das Kriegsrecht herrschen. Doch was immer sich linksgrüne Aktivisten in Zeiten Klimaschutzes herausnehmen, der zunehmend militanter auftritt: Hier wird verharmlost, unter Verweis auf die hehren Motive gerechtfertigt bzw. relativiert oder gleich ganz totgeschwiegen, was das Zeug hält.

Heldenverklärung von Öko-Briganten

Ob mit Steinen, Wurfgeschossen oder sogar den eigenen Exkrementen auf Vollstreckungsbeamte geworfen wird, illegale Barrikaden errichtet werden oder die Rodungs- und Räumungsarbeiten durch Baumbesetzungen sabotiert werden: Der Lifestyle einer dekadenten Wohlstandsjugend, die ihre „Klima-Widerstand“ wie ein aufregendes Abenteuer erlebt, wird von Altlinken an den Schaltstellen der Macht hofiert und insgeheim bewundert.

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Da ist es dann auch nicht weiter verwunderlich, dass am Wochenende ein Aufschrei der Empörung durch die gründurchwirkte Presse ging, als im Dannenröder Forst Wasserwerfer gegen die Demonstranten zum Einsatz kamen; von Gesundheitsgefährdung und Erkältungsgefahr bei Minustemperaturen war die Rede und von Unverhältnismäßigkeit. Als jedoch bei den Berliner Protesten gegen das Corona-Ermächtigungsgesetz vor drei Wochen ebenfalls Wasserwerfer auf die – im Gegensatz zu den Dannenröder Baumterroristen völlig friedfertigen – Demonstranten hielten, war diese Maßnahme völlig angemessen und vertretbar. Zynisch verwiesen damals viele Zeitungen darauf, es hätten nur „Berieselungen“ stattgefunden. Kein Wunder: Linksterroristische Steine- und Scheiße-Schmeißer sind für unsere Mainstream-Journalisten eben couragierte „Klimaschützer“  – während der Corona-Auflagen überdrüssige Normalbürger zu Nazis, Reichsbürgern und Verfassungsfeinden umgedichtet werden. (DM)

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