Erfundener Zusammenhang zwischen AfD und Corona-Hotspots: Ein Meisterstück linksextremer Hetze

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Foto: Collage
Auf diese Unterstellung hatte man nur noch gewartet, und es ist erstaunlich, dass sie uns erst jetzt aufgetischt wird: Ausgerechnet in Städten bzw. Landkreisen mit „AfD-Hotspots“ sollen angeblich die Infektionszahlen besonders hoch liegen. Kreiert wurde diese neue Legende von den üblichen Verdächtigen: Linksradikalen Kampagnenjournalisten und Aktivisten – die zwar keinerlei Beweise bringen, aber damit zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen.
Denn zum einen soll damit natürlich die behauptete Nähe zwischen AfD und Querdenkern weitergesponnen – ein Mythos, der durch neueste Studien glatt widerlegt wurde (die sogar einen weit größeren Anteil von linksgrünen Wählern als von AfD-Anhängern unter den Querdenkern ermittelten). Zum anderen soll so von der nicht nur spekulativen, sondern nachweislichen Rolle vieler migrantischen, vor allem muslimischen Parallelgesellschaften als eigentliche Treiber der Pandemie abgelenkt werden. Fast immer, wenn über konkrete Ursprünge von Superspreader-Fällen und lokalen Massenausbrüche seit Anfang dieser zweiten Welle im Herbst berichtet wurde, lagen diese bei Großfamilienfeiern und muslimischen Gottesdiensten. Und seit Beginn des „Lockdown Light“ ist wiederholt von Versammlungen in Shisha-Bars, Verstößen gegen Kontaktbeschränkungen durch zumeist türkisch-arabische Jugendgruppen oder Clan-Beerdigungen und Trauerfeiern zu lesen. Fälle, in denen „Bio-Deutsche“ als Vektoren explodierender Infektionszahlen identifiziert wurden, bilden die absolute Ausnahme.
Dass nun ausgerechnet die AfD-Wähler verantwortlich für Ausbrüche sein sollen, ist schon deshalb absurde Lüge, weil ausgerechnet in den ostdeutschen Flächenländern, wo die AfD die drei- bis vierfachen Zustimmungswerte wie im Westen genießt, die niedrigsten Inzidenzzahlen herrschen. Die Infektionsverbreitung, das war schon im Oktober bekannt, korreliert vielmehr direkt mit dem Migrationsanteil der Bevölkerung – weshalb Berlin, Frankfurt, München und weitere „bunte Ballungsräume“ besonders stark betroffen sind. Weil nun ausgerechnet im sächsischen Bautzen jedoch ein Hotspot mit einer hohen AfD-Wählerrate zusammenfällt, witterte „Monitor“-Hetzer Georg Restle natürlich begierig eine neue Framing-Story – und stellte die (aus seiner Sicht rhetorische) Frage, ob es einen Zusammenhang zwischen hohen Infektionszahlen und AfD-Hochburgen gäbe.
Die üblichen Verdächtigen
Als Kronzeuge für diese journalistische Scheißhausparole dient Restle der Soziologe Mathias Quendt, Direktor des linksextremen „Instituts für Demokratie und Zivilgesellschaft“ (IDZ), das unter Trägerschaft der berüchtigten Amadeu-Antonio-Stiftung steht und somit ebenfalls an den Zitzen des „Kampfs gegen Rechts“ sattgesäugt wird. In einer rein oberflächlichen, auf Verdacht und voreingenommene Thesensetzung aufbauenden Untersuchung will er etwa „unterschiedlich starke Zusammenhänge“ erkannt haben – in „Bremen“ und „Niedersachsen„, und „besonders stark“ natürlich wieder einmal in Dunkeldeutschland, in Sachsen. Tatsächlich treten die diese „Zusammenhänge“ allenfalls punktuell auf – und sind methodisch fragwürdig, denn um qualifizierte Aussagen treffen zu können, müsste erst einmal feststehen, bei wem es sich um die gehäuft auftretenden Infizierten eines Risikogebiets oder Hotspots handelt.
Gerade in Bremen, Göttingen, Wolfsburg oder Hannover (nicht hingegen in Sachsen) wäre eine indirekte Ursachenkette derart denkbar, dass die AfD-Zustimmungswerte mit hohen Migrationsquoten korrelieren; in Wahrheit wären dann also migrantische Parallelmilieus für die Hotspots verantwortlich (wofür es im Gegensatz zur Quendt-These immerhin evidenzbasierte Hinweise gibt) – und nicht die sich in ihrer Folge ergebende örtliche AfD-Stärke. In seiner fragwürdigen Studie, über die er eifrig twitterte, fand Quendt dem von Restle behaupteten Zusammenhang AfD/Corona denn auch keinerlei belastbare Beweise von wissenschaftlichem Wert für diese Nahelegung. Dennoch wollte er auf Unterstellungen und Mutmaßungen offenbar nicht verzichten – und schwadroniert von einem „starken und bedeutsamen Zusammenhang„, der zeige, dass es sich „nicht um zufällige Einzelfälle“ handelt.
Wilde Thesen aus dem Amadeu-Antonio-Umfeld elektrisieren Restle
Warum „beides systematisch zusammen“ aufträte, könne er anhand seiner vorgenommenen Berechnungen „nicht sagen, nur vermuten„: Es sei naheliegend, dass das soziale und politische Orientierungen Einfluss in Sozialräumen „sowohl auf Wahlergebnisse als auch auf die Verbreitung von Corona nehmen und dabei rechter Populismus und Extremismus den Zusammenhalt und die Bekämpfung der Pandemie gefährden„. Doch er rudert sogleich zurück: „Dies ist eine These, über die unsere Daten bisher nichts aussagen können“… diese Berechnungen sind nicht in der Lage, die Ursache des Zusammenhangs aufzuklären. Korrelationen sind keine Kausalität!“. Da will sich offenbar einer gegen (dennoch aussichtsreiche) AfD-Verleumdungsklagen absichern.

Kein Wunder: Auch Quendt, so ist anzunehmen, dürfte sich dessen wohlbewusst sein, dass in Wahrheit natürlich nach keiner einzigen bisherigen Querdenker-Demo – im Gegenzusatz zu türkischen Hochzeiten – irgendwelche Fallzahlexplosionen oder Ausbrüche auftraten; schon im August nicht bei den großen Berliner Demos, und erst recht nicht nach der Mitte November, als gegen das Corona-Ermächtigungsgesetz mobil gemacht wurde (und all das, obwohl dort weder Abstandsregeln eingehalten noch Masken getragen wurden, und entgegen aller medialen Wutprognostik und Untergangsprophetie). Die Realität schränkt er die kühnen linken Spekulation leider ein; trotzdem pflegen die Quendts, Restle und Konsortien in diesem Land ihr Feindbild – und wollen die AfD jetzt auch noch unbedingt zum Corona-Brunnenvergifter stempeln: „Die Korrelationen zeigen, dass weitere Untersuchungen der starken Zusammenhänge lohnenswert und notwendig sind.“

Besonders perfide wie immer die linke „Bild“, die bekanntlich jede Möglichkeit nutzt, um im Auftrag des Kanzleramtes die AfD in den Dreck zu ziehen und durch dieses Foto Alice Weidel persönlich für die Seuche verantwortlich macht:

Das hat mit Journalismus nichts mehr zu tun, aber was will man aus dem Hause Axel Springer schon anderes erwarten.(DM)

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