Schizophrenie? Lauterbach widerspricht sich in zwei Tweets zu Corona-Depressionen selbst

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SPD-Unke Lauterbach (Foto:Bundestag)

Da Karl Lauterbach auf seinem Twitter-Kanal klarstellt, dass er es persönlich ist, der hier tweetet, sind – wie auch bei anderen Koryphäen der gepflegten Selbstblamage à la Ralf Stegner, Sawsan Chebli oder Ruprecht Polenz – keine Social-Media-Agenten oder PR-„Profis“ verantwortlich für den geistigen Müll, der hier verzapft wird. Somit erlauben seine Gedankengänge gewisse Ferndiagnosen über seinen psychischen Zustand. Was Lauterbach nun zum Thema Depressionen und Corona twitterte, nährt den Verdacht einer Schizophrenie.

Denn ausgerechnet zum Thema der psychischen Auswirkungen der Krise widersprach sich der SPD-„Gesundheitsexperte“ binnen vier Tagen selbst fundamental selbst – und behauptete über die Ursachen von Depressionen das exakte Gegenteil seiner ursprünglichen Aussage. Da hier von einem Muster auszugehen ist, bleibt die Frage, ob und wann dieser Mann überhaupt noch noch ernstgenommen werden darf – was nicht ganz unerheblich ist von den Folgen her, da Lauterbach eine beachtliche Medienpräsenz in dieser „Pandemie“ genießt und als willkommener Hohepriester der Panikmache in Videoeinspielern, Talkshow-Liveauftritten und Interviews herumgereicht wird.

(Screenshot:Twitter)

Die hier im ersten Tweet links vom 28.11. aufgestellte Behauptung, dass es nicht am Shutdown selbst läge, wenn mit Dauer der Covid-Krise immer mehr Menschen depressiv werden, sondern „am Virus selbst„, ist völlig absurd und unbelegt. Kein Virologe hat bislang Depressionen als Symptom von Sars-CoV2 ausgemacht, diese angebliche Wirkung wurde auch nirgends beobachtet. Sehr wohl beobachtet wurden und werden jedoch Depressionen als massenhafte Auswirkung der staatlichen Kontaktbeschränkungen und Lockdown-Maßnahmen – und zwar weltweit. Und genau darum geht es auch in dem von Lauterbach angeführten Positionspapier: Sogar dort wird nicht das Virus als Ursache für psychische Erkrankungen, sondern die Folgen der Pandemie genannt. Darin erklärt die von Lauterbach zitierte Professorin Eva-Lotta Brakemeier von der Universität Greifswald etwa, auch wenn aktuelle Erhebungen noch den Eindruck erweckten, „…dass wir bislang verhältnismäßig gut durch die Krise gekommen sind, erwarten wir in absehbarer Zeit einen deutlichen Anstieg, insbesondere von Depressionen, Anpassungsstörungen, Angststörungen, und Trauma-folgestörungen„. Die Pandemie müsse „als ein neuer, einzigartiger und potentiell toxischer Stressfaktor interpretiert werden„.

Vorgestern dann, in seinem zweiten Tweet switcht Lauterbach dann sang- und klanglos zum genauen Gegenteil seiner ersten Aussage um – und spricht selbst von „Ängsten und Depressionen im Lockdown„. Als Quelle zitiert er diesmal ein verhaltenstherapeutisches Interventions-Kurzprogramm, in dem es ebenfalls bereits einleitend eindeutig heißt: „Soziale Kontakte und Tagesstruktur brechen weg, Existenzängste und Ängste zu erkranken entwickeln sich. Wir müssen uns alle fast täglich auf neue Umstände einstellen, was der Psyche Einiges abverlangt.

Klipp und klar also erklären sogar die von Lauterbach als Quellen verlinkten Psychologen und Mediziner, dass es sehr wohl – und nur – die Maßnahmen sind, die die Zunahme psychischer Erkrankungen zur Folge haben. Nicht das Virus ist ursächlich – sondern Schadfolgen einer krankmachenden Politik, für die Lauterbach übrigens entscheidende Mitverantwortung trägt. Innerhalb weniger Tage täuscht dieser SPD-Professor also mal eben ganz nonchalant darüber hinweg, einmal wieder blanken Stuss abgesondert zu haben – und zwar diesmal nicht von der Qualität seiner früheren widerlegten Prognosen und grotesken Fehleinschätzungen, sondern schwarz auf weiß, als dokumentierte Thesis. Wer auf diesen wirren Fürchtemacher noch hört, dem ist nicht mehr zu helfen. Lauterbach stummzuschalten wäre schon einer erster Schritt aus der Depression. (DM)

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