Winter adé, Lockdown tut weh – bis Ramadan uns alle erlöst?

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Foto: Von Luca Lorenzelli/Shutterstock

Es kommt, wie es kommen musste. Da sich das Virus einen Teufel um irgendwelche verzweifelten, aber völlig wirkungslosen Entscheidungen und Verordnungen seitens der völlig überforderten Politiker schert, geht die Folter in die nächste Runde:

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten der Länder haben sich jetzt logischerweise auf eine Verlängerung der verschärften Corona-Maßnahmen bis zum 10. Januar geeinigt. „Es bleibt der Zustand wie er jetzt ist, mit Ausnahme natürlich der Weihnachtsregelungen“, sagte Merkel nach der Videokonferenz mit den Regierungschefs der Bundesländer. Man habe nach wie vor das Ziel, eine Inzidenz von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner zu erreichen, wovon man aber noch weit entfernt sei.

Am 4. Januar werde man darüber beraten, wie es danach weitergeht. Bei der Frage der Finanzen sei man noch nicht zu einem Ergebnis gekommen, sagte die CDU-Politikerin.

Man braucht sich eigentlich überhaupt nicht mehr zu beraten. Der Drops ist gelutscht. Bis Ende März geht das so weiter – auch wenn immer mehr Branchen dabei zerstört werden und die Bürger am Rande des Nervenzusammenbruchs wanken.

Etwas Kritik gibt es von dieser Seite: Nach der Verlängerung des Lockdowns bis zum 10. Januar hat der Städte- und Gemeindebund „längerfristige Perspektiven“ bei der Corona-Bekämpfung gefordert. „Ein mehrmonatiger Lockdown, der auch zu Beginn des Jahres 2021 fortbesteht, ist nur schwer vorstellbar“, sagte Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Donnerstagausgaben). „Dies gilt nicht nur aus der Perspektive der betroffenen Unternehmen und der Wirtschaft, sondern auch aus Sicht der Menschen, die sich zurecht ein wenig Normalität zurückwünschen.“

Die Verlängerung des Lockdowns über die Jahreswende hinaus nannte Landsberg einen „harten, aber unvermeidbaren Ansatz“. Die Infektionszahlen seien trotz der seit Anfang November geltenden Einschränkungen nach wie vor deutlich zu hoch.

Nach dieser Entscheidung drängen die Unions-Kommunalpolitiker auf eine Öffnungsperspektive für Restaurants und Gaststätten. „Spätestens ab Januar sollte die Gastronomie wieder öffnen dürfen“, sagte der Vorsitzende der Kommunalpolitischen Vereinigung von CDU und CSU (KPV), Christian Haase (CDU), dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Donnerstagausgaben). „Es ist sicherer, wenn man abends mit wenigen Leuten dort zum Essen geht, wo es gute Hygienekonzepte gibt, als wenn man sich in einer kleinen Küche zusammensetzt. Die Verlagerung solcher Treffen in den Privatbereich verringert das Infektionsrisiko nicht.“ In dem seit November geltenden Teil-Lockdown dürfen Restaurants und Gaststätten lediglich Außer-Haus-Verkauf anbieten.

Das alles wird dieser Branche nicht helfen. Die nächste Pleitewelle ist garantiert, der Steuerzahler kann nicht bis zum Frühjahr weiter angezapft werden, denn dann würden Milliarden für den Kampf gegen Rechts und für die Finanzierung der Flüchtlingspolitik fehlen.

Bleibt nur zu hoffen, dass die Politiker wenigstens zum Ramadan die Daumenschrauben wieder lösen. Werden sie wohl machen, denn einen Aufstand aus islamischer Richtung wollen sie garantiert nicht riskieren. (Mit Material von dts)

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