Hochrisiko-Beruf Lehrer*in (oder: Etwas läuft schief in unserem Land)

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Deutsche Schule - (Symbolfoto: Durch Tolga Sezgin/Shutterstock)

Ein elfjähriger muslimischer Schüler hat in Berlin einer Lehrerin seiner Schule mit Enthauptung gedroht. Die Drohung erfolgte als Reaktion auf seitens der Schule angekündigte Sanktionen für den Fall eines Nicht-Erscheinens seiner Eltern zu Routine-Gesprächen mit dem Lehrpersonal. Der Schüler bezog sich bei seiner Drohung explizit auf das Vorbild des tschetschenischen Jugendlichen, der vor einigen Wochen in Paris den Lehrer Samuel Paty enthauptet hat.

Von Quo usque tandem

Die Dekapitations-Phantasien des Berliner Schülers werfen ein bezeichnendes Licht auf die generelle Geisteshaltung, die in all zu vielen aus dem islamischen Kulturkreis zugewanderten Familien herrscht. Sie wirft ein ebensolches Licht auf den Grad von Integrationsbereitschaft und – nicht zu vergessen – Dankbarkeit gegenüber einem Gastland, welches die, als Flüchtlinge an die Tür klopfenden Zuwanderer (in vielen Fällen ohne erkennbare positive Gegenleistung) verköstigt, beherbergt, an den Segnungen des Gesundheitswesens teilhaben lässt und – in manchen Aspekten – besser stellt, als die eigenen (steuerzahlenden) Bürger. Angesichts dieser Umstände wäre es vielleicht treffend, den Terminus „Gastland“ durch „Wirtskörper“ zu ersetzen.

Zu denken gibt auch die Vorstellung, wie der besagte Schüler innerhalb der deutschen Gesellschaft agieren wird, wenn er erst einmal erwachsen sowie – wofür eine überdurchschnittliche Wahrscheinlichkeit besteht – mit der deutschen Staatsbürgerschaft „belohnt“ worden sein wird.

Wenden wir uns jetzt einem anderen – ebenso bezeichnenden – Aspekt zu:

Ich möchte dazu kurz in das Jahr 1949 – dem Jahr in dem ich selbst elfjähriger Schüler war – zurück-projizieren: Zu diesem Zeitpunkt hätte ein solcher Vorfall eine Sensations-Meldung mit zwei Zentimeter hohen Banner-Überschriften in allen bedeutenderen Zeitungen sowie von Flensburg bis Passau reichende(s) Empörung/Entsetzen in der breiten Öffentlichkeit hervorgerufen. Möglicherweise hätte die gesamte Regierung – oder zumindest der Innen-Minister – zurücktreten müssen, auf den Vorwurf hin, Zuwanderer mit einer solchen Grundhaltung zu westlichen Werten ins Land gelassen zu haben.

In der kontemporären bundesdeutschen Wirklichkeit figuriert eine Meldung dieser Art inzwischen in den Medien unter „Verschiedenes“, zwischen „Starke Regenfälle in Bielefelder Gegend“ und „Katze des Millionärs Ödenklöden verschwunden“, und von weitreichender Aufmerksamkeit der breiten Öffentlichkeit sowie Hinterfragung der gesellschaftlichen Umfeldbedingungen, welche einem solchen Vorfall überhaupt ermöglichen – davon ist keine Spur.

Laut Pressemeldung ist im Fall des Berliner Schülers nach dem Vorfall ein Schulpsychologe eingeschaltet worden – eine Maßnahme, welche ohne Zweifel dazu führen wird, dass sowohl der Schüler wie auch sein Elternhaus sich in kürzester Zeit zu bundesdeutschen Vorzeige-Bürgern entwickeln werden.

Weitere Maßnahmen – Fehlanzeige. So sollten wir uns nicht all zu sehr wundern, wenn der Jugendliche seine Phantasie der „Glaubensverteidigung“ tatsächlich wahr macht, sobald ihm das nächste Mal eine Laus über die Leber der religiösen Empfindlichkeit läuft.

Die stark nachlassende Bereitschaft der nachrückenden Generationen zum Ergreifen des Lehrberufs ist selbstverständlich rein zufällig und hat nichts mit Vorfällen der oben beschriebenen Art zu tun.

 

 

 

 

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