Big Data lässt grüßen: Bargeldabschaffung macht rasante Fortschritte

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Bargeldlos zahlen - immer beliebter in Zeiten von Corona (Foto:Imago/Imago)

Alles läuft wie geplant, der „Great Reset“ wirft zumindest im Handel, im Konsum der Bürger an den Ladentheken, seine Schatten voraus: Immer mehr Verbraucher in der Euro-Zone gehen bei der Begleichung kleinerer Beträge an der Ladenkasse allmählich zur Kartenzahlung über. Die politisch gewollte Totalkontrolle und Nachverfolgung jeglicher Geldflüsse rückt immer näher – und damit auch der mögliche „Strafausschluss“ vom Zahlungsverkehr für unbequeme Bürger… 

Wie gestern veröffentlichte Angaben der Europäischen Zentralbank (EZB) zeigen, wickelten im vergangenen Jahr die Erwachsenen im Euroraum 73 Prozent ihrer Zahlungen an Verkaufsstellen und zwischen Privatpersonen bar ab.
In einer früheren EZB-Studie von 2016 waren es noch 79 Prozent der Transaktionen gewesen – damals entsprechend 54 Prozent des Gesamtvolumens. Der Anteil der Kartennutzung für kleinere Beträge an der Ladenkasse stieg in diesen drei Jahren um fünf Prozentpunkte von 19 Prozent auf 24 Prozent der Transaktionen (bzw. 41 Prozent des Volumens).

Die im Zuge der Corona-Krise als angebliche „Hygienemaßnahme“ massiv ausgeweitete Möglichkeit der Kontaktlos-Zahlung an EC- und Kreditkartenterminals, auch jenseits der ursprünglichen Betragslimitierung auf 25 Euro, schreitet seit diesem Jahr erst so richtig voran, doch auch 2019 war die schon auf dem Vormarsch: Bei fast vier von zehn Kartentransaktionen die die Kontaktlostechnologie im Vorjahr genutzt.

Immer mehr kontaktlose Zahlungen

Hinzu kommt, dass Online-Einkäufe zumindest von den erwachsenen Verbrauchern im Euroraum ohnehin größtenteils mit Karte bezahlt werden – zu 49 Prozent im vergangenen Jahr, wie die „dts Nachrichtenagentur“ berichtet. Im laufenden Jahr, während der Pandemie und des einhergehenden Bedeutungszuwachses des E-Commerce, wird sich dieser Anteil noch massiv vergrößern.

Wenn das Fernziel einer Bargeldabschaffung erst einmal umgesetzt ist und die Bürger ihr Kaufverhalten dann praktisch überhaupt nicht mehr verbergen können werden, wird sich auch die für den Staat praktische Möglichkeit ergeben, durch Sperrung von Kreditkarten oder Kontozugängen jederzeit „Gefährder“ (als welcher dann praktisch jeder Querdenker oder Systemkritiker definiert werden kann) von der Teilhabe am gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Leben auszuschließen. Schöne neue Welt… (DM)

 

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