Mehr Maske, weniger Demonstranten: Merkel träumt von chinesischen Verhältnissen

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Merkel (Foto:Imago/Minkoff)

Neue Einblicke ins geistige Innenleben und die Logik der Frau, die die Deutschen auserkoren haben, sie politisch durch diese Krise und in die Zukunft zu führen: Sie sieht die Regimes in Fernost als Gewinner der Corona-Krise, weil dort die Menschen mehr Maske tragen und es keine störenden Querdenker-Demonstrationen gibt.

Es kann einem nur noch angst und bange werden, wann immer aufs Neue man man Zeuge der frappierenden Inkompetenz, Ahnungslosigkeit und Verirrung dieser Kanzlerin wird. Sicher: China, Südkorea, Taiwan und andere „Asian Players“ gehören unzweifelhaft zu den Profiteuren der Pandemie. Aber nicht weil die sie sich sklavisch-unhinterfragt Stoff vors Gesicht binden oder eine Untertänigkeit und Folgsamkeit gegenüber den Autoritäten pflegen, die Merkel offenbar für erstrebenswert hält. Sondern vor allem deshalb, weil die wirtschaftliche Selbstverbrennung fast der gesamten westlichen Welt nur einen lachenden Sieger übriglässt, der die Konkursmasse lachend schlucken wird: China.

Vor allem die von Merkel zu verantwortende mutwillige Vernichtung deutscher Schlüsselindustrien durch eine gründogmatische Wahnsinnspolitik hierzulande zu einer Arbeitsplatz- und Wohlstandsvernichtung im großen Stil führt – während sie zugleich zum Rekordwachstum in Fernost beiträgt.-

Beim wohlklingenden „Online-Digitalgipfel“ der Bundesregierung erklärte Merkel laut „Welt„, sie „respektiere“ natürlich das Demonstrationsrecht: Deutschland „könne und wolle“ auch nicht die Mittel einsetzen wie China mit seinem Kontrollsystem – aber man müsse sich insgesamt anstrengen, um technologisch mithalten zu können. Abgesehen davon, dass bekanntlich alles, was vor dem Wort „aber“ steht, nichts zählt: Merkels Bedauern, dass Deutschland nicht dieselben „Mittel“ wie China im Umgang mit störenden Regierungsregner „einsetzen“ kann, ist unüberhörbar. Aus ihrer Sicht wären diese Mittel also durchaus gegen die Gegner ihrer irrwitzigen Corona-Politik angebracht.

Maoistin im Geiste

Mit diesen Aussagen unterstreicht Merkel einmal mehr, dass sie mehr von einer Maoistin als einer Demokratin hat: Das Konzept der „gelenkten Demokratie“ hat sie derart verinnerlicht, dass sie nichts dabei findet, indirekt die diktatorische KP-Staatswirtschaft Chinas als Vorteil im Systemwettbewerb der Zukunft zu preisen. Das lässt tief blicken. Je länger diese Kanzlerin im Amt ist, desto mehr findet sie zu ihrer einstigen DDR-Sozialisation zurück.

Dass sie selbst für das Problem und nicht die Lösung steht, beweist Merkel auch mit Aussagen zur Digitalisierung, dem eigentlich Thema des Gipfels: „Es wird die Dringlichkeit in vielen Bereichen immer noch nicht ausreichend erkannt, dass sich das alles ändert und dass wir einfach irgendwann Bummelletzter sind.“ Das sagt sie, die als Bundeskanzlerin seit über anderthalb Jahrzehnten die Geschicke dieses Landes lenkt – und für die Erkenntnis ebenso wie für die Änderung zuständig gewesen wäre. Wer, wenn nicht ihre Regierung, hat denn den Rückstand in der Digitalisierung zu vertreten? Das ist wieder so ganz typisch für diese personifizierte Heimsuchung von Kanzlerin, die niemals in diese Position hätte gelangen dürfen: Ob sie nun grundfalsch entscheidet oder gar nicht – am Ende konstatiert sie mit hängenden Mundwinkeln und achselzuckend die Folgen ihres Nichtstuns, und kommentiert sie so, als ginge sie all das gar nichts an.

Millionen rechtswidrig ins Land gelangte Flüchtlinge? „Jetzt sind se halt da“. Verschlafene Digitalisierung? „Wir sind einfach irgendwann Bummelletzter“. Man kann sich die Plattitüden bereits ausmalen, die ihr dereinst zu den Auswirkungen ihrer Corona-Politik einfallen werden. Die Verantwortungslosigkeit dieser Kanzlerin wird nur noch von ihrer Uninspiriertheit übertroffen. (DM)

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