Höchst brisant: Lockdown – Wenn Frauen und Mütter aufstehen

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Nicole Höchst vom AfD Landesverband Rheinland-Pfalz; Foto: Screenshot Youtube
Nicole Höchst vom AfD Landesverband Rheinland-Pfalz; Foto: Screenshot Youtube

Die Regierung sieht sich wachsendem Widerstand von Frauen gegenüber / von Nicole Höchst

Ich kenne keine Mutter, die es für eine gute Idee hält, ihre Kinder gemäß der neuen Weisheiten der Kinderpsychologie 2020 mit dem folgenden Selbstverständnis zu traumatisieren: „Kinder sind Virenschleudern. Sie töten durch Anwesenheit.“ Es ist natürlich richtig, dass viele Mütter auch gar nicht erst darüber nachdenken, denn das hieße ja, vermintes Gelände zu betreten. Eindrucksvoll haben die vergangenen Wochen und Monate gezeigt, was mit denen passiert, die Regierung, RKI, das Gesundheitssystem und die Coronamaßnahmen zu kritisieren wagen. Fachleute, Ärzte, Wissenschaftler und Rechtsanwälten wurden zu Paria geframed: zu Verschwörungstheoretikern, Reichsbürgern, Spinnern, Rechtsradikalen und seit Neustem, durch Kahane, sogar zu Antisemiten.

Dabei gehen Regierung, Presse und Gängelungs-Systemsprotagonisten schnell mal die Totschlagbegriffe aus. Denn wenn sie auf jedermann angewendet werden, sind sie irgendwann total entwertet. Totschlagbegriffe, die Leute mit der Nähe zum Schlimmsten des Schlimmsten belegen, obwohl sie damit nicht das Geringste zu tun haben, tragen dazu bei, das Schlimmste zu verharmlosen. Die traurige Randnotiz hierbei ist, dass nur ganz bestimmte Leute solche Begriffe und Vergleiche benutzen dürfen, um den politischen Gegnern die soziale Vernichtung durch angedichtete Nähe zur geschichtlichen Schande zu Teil werden lassen zu dürfen – eine Nähe, die sie keinesfalls und mitnichten haben. Legendär in diesem Zusammenhang: Boris Reitschusters Suche nach Nazis auf der Demo am 18.11.2020 in Berlin.

Andersherum reagiert das regierende Establishment aus Politik und Presse mehr als verschnupft, wenn jemand aus dem designierten Pari- Segment von Politik, Freier Presse oder Bürgern ebenfalls zu geschichtlichen Vergleichen greift. Denn das verharmlost natürlich die Verbrechen des Holocaust. Na klar. Mehr Bigotterie, Messen mit zweierlei Maß und Heuchelei geht gar nicht. Und neben dieser verbalen Keulung erleben derzeit regierungskritische Querdenker, Fachleute, Ärzte und Rechtsanwälte, dass die Verfassungsschutzkeule in nie da gewesener Windeseile in Stellung gebracht wird – zum Beispiel vom Coronamaßnahmen-Extremisten Söder. An dieser Stelle einfach mal ein paar Klarstellungen: Querdenken ist kein Fall für den Verfassungsschutz! Interessant hingegen, dass der Verfassungsschutz bereits merklich in die AFD eingesickert ist; das lässt Raum für Spekulationen, welche Rolle die V-Leute dort spielen – und auf welchen Ebenen.

Querdenken kein Fall für den Verfassungsschutz

Wie dem auch sei, die AfD ist nicht die Querdenkerbewegung. Aber wir hören den Menschen dieser rasant wachsenden Interessensgruppe selbstverständlich gut zu. Zudem haben wir in einigen Punkten, zu den Coronamaßnahmen und der kritischen Einschätzung der „pandemischen Lage“, sehr ähnliche Ansichten. Wenn man nun bedenkt, dass Zahlen generell statistisch fehlerhaft dargestellt werden können, erscheinen die parlamentarisch mehrheitlich durchgewunkenen, von den Querdenkern maximal kritisierten Coronamaßnahmen noch einmal in grellerem Licht – zumal zunehmend sogar gerichtlich festgestellt wird, dass sie auf falschen Annahmen basieren: Wie ein portugiesisches Gericht kürzlich feststellte, kann ein PCR-Test eben keine Infektiosität belegen; der RT-PCR-Test weist RNA nach, nicht jedoch die Infektiosität eines Virus. Auch in der Expertenstellungnahme zur Begründung eines Beschlusses des nordrhein-westfälischen Oberverwaltungsgericht wurde dies ausgeführt (Download hier).

Was beweist das nun? Die Menschen, die eine allein auf PCR-Testergebnissen basierte Coronamaßnahmenpolitik auf der Straße und im Netz kritisieren, haben Recht! Kürzlich erschien überraschend ein interessanter Artikel in der „Welt“, der Hinweise auf einen bemerkenswerten Interessenkonflikt bei einem leitenden RKI-Mitarbeiter aufzeigt: Eine weitere vermeintliche Verschwörungstheorie wird vor unser aller Augen von der Theorie zur Praxis. Auch diesbezüglich haben die Regierungskritiker und Querdenker Recht behalten. Womöglich immer noch nur die Spitze eines Eisbergs? Man darf sich gar nicht vor Augen halten, was hier in diesem Land los wäre, wenn noch mehr als solche gebrandmarkte „Verschwörungstheorien“ plötzlich nackt und entblößt, in ihrer ganzen hässlichen Wahrheit zutage träten und allen Bürgern durch kritische und investigative Berichterstattung zugänglich wären!

Wenn sich die Regierung und deren Service-Oppositionsparteien nicht für die kritischen Anregungen, Sorgen und Nöte dieser Bürger interessiert, wer dann – wenn nicht die einzige wahrnehmbare Oppositionspartei im Bundestag? Diese zunehmende Anzahl von zweifelnden Menschen braucht eine parlamentarische Interessensvertretung, die sie ernst nimmt und ihnen zuhört! Noch viel wichtiger: Man kann desungeachtet durchaus die (geschürten) Coronaängste der Mehrheitsbevölkerung ernst nehmen – und dennoch parlamentarisch verantwortungsvoll für alle Interessensgruppen agieren. Das Eine tun, ohne das Andere zu lassen, ist eine vergessene Staatskunst; nicht Rechthaberei und Spaltung.

Die Staatskunst, interessegruppenübergreifend zu handeln

Zur weiteren Klarstellung: Ich heiße weder Angriffe auf die freiheitlich demokratische Grundordnung noch irgendwelche „Stürme“ auf den Reichstag gut, weder von Links noch von Rechts. Ich distanziere mich in aller Deutlichkeit von Gewaltanwendung durch Demonstranten, wie auch von Seiten der Polizei – von Gewalt und Unterdrückung als politisches Mittel und zur Durchsetzung politischer Ziele sowieso. Ich verachte das Messen mit unterschiedlichem Maß in der Bewertung von Extremismus. Und: Ich kritisiere auf das Schärfste die einseitige Zuteilung von einer Milliarde Euro für den „Kampf gegen Rechts“, der immer mehr zum Kampf der herrschenden Meinung gegen alle Andersdenkenden, Andersmeinenden und vor allem auch Anderswissenden mutiert – und zu dieser Erkenntnis muss ich leider kommen, je mehr ich mich mit der sogenannten „Zivilgesellschaft“ und all den steuergeld-unterstützten Organisationen und Stiftungen beschäftige, die als Hauptzweck die politischen Verbildung der Bevölkerung in eine bestimmte Richtung hin verfolgen. Diese Mittelzuwendung unterstützt weiterhin den Umbau unserer wehrhaften, freiheitlichen Demokratie hin zu einer Demokratie, in der zugelassene Demonstrationen und eifriges Fähnchenschwenken am liebsten pro Regierung stattfinden; eine Demokratie, in der sich unsere in der deutschen Demokratischen Republik sozialisierte Kanzlerin der Herzen wohlfühlt.

Was beweist uns die verbale Niederknüppelung, die soziale und mediale Ächtung, die Androhung der Beobachtung durch den Verfassungsschutz all jener, die gegen die Coronamaßnahmen auf die Straße gehen? Vor allem dies: Das Regierungssystem Merkel fürchtet den Verlust seiner Deutungshoheit über die GEZ-Wirklichkeit in Deutschland – den damit einhergehenden drohenden Machtverlust. Dass die großen Demonstrationen keinesfalls die „Superspreader-Events“ waren, die sie ja laut RKI- bzw. Regierungslogik angeblichen waren, schürt die Angst davor . berechtigt oder nicht -, dass die Bevölkerung die Situation kritisch neu bewerten könnte.

Angst vor Verlust der Deutungshoheit

Wie kommt es also, dass trotz der politischen, sozialen und medialen Übermacht immer mehr Familien, Frauen und Senioren kritischen Demonstrationen, Kundgebungen und Mahnwachen zusammenfinden, um gegen die Regierungsmaßnahmen zu protestieren – und zwar aus den unterschiedlichsten parteipolitischen Spektren? Vor allem aus einem wesentlichen Grund: Die Regierungspolitik unter „Mutti“ Merkel hat einen entscheidenden Fehler gemacht hat – sie hat eine täglich zunehmende Anzahl von Müttern gegen sich aufgebracht. Merkel persönlich ist dies eigentlich gar nicht anzulasten – denn sie versteht als Nicht-Mutter ohnehin nicht, was sie anrichtet. Kinderlose Politiker blicken nicht in die Angst erfüllten, Schuld behafteten Augen ihrer Kinder und Enkel (die nun ja als  „Virenschleudern“ oder „Klimaschädlinge“ gelten). Sie fühlen nicht, was Mütter fühlen, wenn ihre Kinder krank an Seele und Körper aus der Schule kommen, wo sie frierend von zumeist angstgesteuerten Lehrkräften unter die Maske gezwungen werden (übrigens weit entfernt von deren hygienischer Handhabung).

Mancherorts bekommen Kinder auf dem Schulhof durch auf den Boden gemalte Punkte signalisiert, wo sie sich aufhalten dürfen, um ihr Schulbrot zu essen. Teilweise findet sogar der Sportunterricht unter Maskenzwang statt. Spielen mit Freunden geht, wenn überhaupt, nur noch mit großem Abstand. Kirche, Vereinssport und Spielen mit Freunden am Nachmittag, Kirmes, Volksfeste, Familienfeste, Treffen mit den Großeltern finden unter den Coronamaßnahmen nicht mehr – oder nur noch extrem reduziert – statt. Und was noch nicht verboten ist, wird durch hysterische Mitbürger in vorauseilendem Gehorsam von selbst gekillt. Selbst Familienweihnachten soll auf der Grundlage der PCR-Testzahlen sterben. Mit leeren Augen, müde, mit Kopfschmerzen und ohne Lebensfreude kommen Kinder nach aus der Schule und den Kindertagesstätten, wo sie einer mehr oder minder freiwillig ablaufenden staatlichen Zwangsneurotisierung ausgesetzt sind. Mütter sehen und erkennen all dies.

Warum hebe ich besonders auf Mütter ab? Weil Frauen generell um Ausgleich bemüht sind. Weil sie bislang nur in harmonisierenden Zusammenhängen wie z.B. „#wirsindmehr“ -Demos oder bei „Omas gegen Rechts“ in Erscheinung traten – also vielfach als Willkommensklatscher der Multikulturalisierung, oder posierend gegen die als spalterisch aggressiv wahrgenommene so genannte Rechte. Plötzlich merkt die Merkelregierung auf Grundlage eigener Beobachtungen, dass sich zunehmend Frauen und Mütter entfremdet fühlen durch den alles andere als empathischen Coronamaßnahmenkurs. Sie bürsten die Hüterinnen von Harmonie und gesellschaftlichen Zusammenhalt zunehmend gegen den Strich.

Das Ende der Harmonie

Dies geschieht z.B. auf diese Weise: „Chlor wird in Schwimmbädern zur Desinfektion des Wassers eingesetzt. Es tötet Keime und Krankheitserreger ab, die nicht von Filteranlagen aus dem Wasser entfernt werden können.“ So beschreibt „Simply Science“ die desinfizierende Wirkung von Chlor. Was das mit Müttern zu tun hat? Sehr viel. Ein Beispiel: Wenn sich beim Schulschwimmen die Tochter mit ihren langen Haaren, also nach einstündiger Desinfizierung im Chlorwasser, wegen Corona nicht mehr die Haare mit dem eigenen Fön trocknen darf, danach jedoch mit Maske im zugigen Klassenzimmer sitzen muss – dann ist der Zeitpunkt gekommen, wo Eltern, insbesondere Mütter, auf die Barrikaden gehen.

Angehörige in Pflegeheimen können zum Teil nur unter abenteuerlichsten Bedingungen besucht werden – und sterben dort – zwar auch wegen Corona, womöglich aber eher aus Einsamkeit – wie die Fliegen. Das erschüttert alle Beteiligten – insbesondere aber die empathischeren, gefühlsbetonteren Frauen und Töchter. Größtenteils willkürlich, unsinnig und widersprüchlich anmutenden Beispiele sind Legion. Zusammenfassend kann man daher festhalten: Ob die Maßnahmen gegen Corona schützen, muss erst noch bewiesen werden. Ganz sicher aber führen einige dieser Maßnahmen erst zu Halsschmerzen, Ohrenschmerzen, Erkältungen aller Art bis hin zu Lungenentzündungen oder werden mit durchaus plausibelen Argumenten damit in Verbindung gebracht.  Und das finden – nicht nur berufstätige – Mütter reichlich suboptimal.

Und plötzlich soll jetzt die Maske das schaffen, was schlechte Familienpolitik, offene Grenzen, steigende Vergewaltigungszahlen, niedrige Renten, Abwanderung von Industrie, Arbeitsplatzverlust, Schuldenpolitik, Bildungsmisere und zunehmende Überwachung gemeinsam nicht zustande brachten: Frauen gehen immer öfter auf die Straße. Wenn Mütter sich gezwungen sehen, für ihre Kinder und um ihre Freiheit kämpfen zu müssen, dann ist das für die Regierenden bzw. Herrschenden immer ein äußerst ernstes Warnsignal. Ob es aktuell die „Wall of Moms„, die mutige Mauer aus Müttern ist, die sich zwischen Demonstranten und Polizei stellt; ob es die protestierenden Mütter aus der Kurdenhochburg Diyarbakır sind und die Frauenbewegung HDP, die der türkischen Regierung den baldigen Sturz ankündigen; oder ob es die Frauen im Sudan sind, die maßgeblich das Ende der Diktatur von Omar al Baschir herbeiführten: Wenn Frauen aufstehen, hat ein Regime zuvor elementarste Lebensregeln verletzt.

Verletzung elementarer Lebensregeln

Und ganz besonders wenn es um ihre Kinder geht, verstehen Frauen keinen Spaß – genau das passiert jetzt in der Bundesrepublik Deutschland (siehe hier, hier und hier). Spätestens mit Beginn der Querdenker-Demonstrationen gehen frauen verstärkt auf die Straße. Aber auch darüber hinaus werden sie politisch aktiv: E-Mail-Accounts von Abgeordneten laufen über, Briefe werden geschrieben, Petitionen eingereicht – und mit viel Einfallsreichtum und Nachdruck wird den Regierenden klargemacht: „Stopp! Bis hierher und nicht weiter!“ Doch deren einzige Reaktionen bestanden bisher darin, friedliche Mütter (einige auch mit Kindern) einzukesseln, sie mit Wasserwerfern wegzuspülen und ihnen danach zum Vorwurf zu machen, dass sie ihren Nachwuchs dabei hätten.

Sie würden „ihre Kinder missbrauchen“ – sagen diejenigen, die selbige zuvor durch Gewalt selbst in Gefahr brachten. Zudem dürfen sie sich auch noch als Spinner, „Covid-Leugner“, Verschwörungstheoretiker und Rechte bezeichneten. Annette Kahane von der linksradikalen Amadeu-Antonio-Stiftung unterstellte sogar Antisemitismus – während die Wasserwerfer neben Friedensfahnen, herzförmigen Luftballons, einem großen Plakat von Gandhi übrigens auch Israelfahnen abschossen. Die Demonstration am 18.11. in Berlin ist vorbei, doch die Frauen haben schon lange Feuer gefangen; sie schreiben mir und anderen weiblichen AfD-Abgeordneten Sätze wie: „Liebe Frau …., danke, dass Sie es zu schätzen wissen, dass ich mich für unser Recht einsetze…“, „Sehr geehrte Damen und Herren, in meinem Leben habe ich schon viele Parteien gewählt – die berühmte Wechselwählerin! Ganz sicher weiß ich in meiner Zukunft, wen ich zu wählen habe und bin gänzlich im Juni erwacht!“, „Liebe Bundestagsmitglieder der AfD, ich danke Ihnen von Herzen fürs Kämpfen, für diese Schilder, für Ihre Reden und natürlich fürs Dagegenstimmen! Was ist nur mit den anderen Parteien los? Sind das noch Menschen? Glauben die, was sie selbst von sich geben? Machen Sie bitte weiter! Die Wahrheit kommt ans Licht. Es stehen so viele Menschen hinter Ihnen! Dankbare und hochachtungsvolle Grüße.“

Zwei Drittel der Zuschriften an meine diversen Mailadressen und Social-Media-Accounts waren Frauen. Gingen bisher mehrheitlich Männer mittleren und älteren Alters auf der Straße, was den Kampf gegen den „bösen weißen Mann“ beflügelte, so stellen dort immer öfter Frauen die Mehrheit. Aus vergangenen Kriegen ist bekannt, dass Frauen viel kompromissloser sind als Männer – und gerade bei ihren Kindern verstehen sie keinen Spaß.

Und die Regierung muss erkennen: Panik und Angst sind niemals stärker als die Liebe der Eltern für ihre Kindern. Diese Liebe lässt immer mehr Menschen die Sinnhaftigkeit der Coronamaßnahmen hinterfragen. Und Menschen, die hinterfragen, informieren sich auch abseits der Staatsmedien: Bei Freien Medien, über unliebsame Regierungskritiker, über die Fachpresse, Experten und sogar bei der politischen Konkurrenz. Die Abspalterei der nachweislich mehrheitlich absolut falschetikettierten „Bösen“ (Leugner, Rechte, Reichsbürger, Nazis, Verschwörungstheoretiker, Antisemiten), die die Frauen als harmonisierendes Element dieser gefühlten Mehrheit mitgetragen haben, droht immer mehr ins Leere zu Laufen.

Freiheitsdrang setzt der Parteipolitik Grenzen

Für die herrschende Meinungskaste bedeutet dies, dass der „gesellschaftliche Frieden bedroht“ ist: Präziser formuliert müsste es aber heißen: Die Deutungshoheit der herrschenden Kaste ist bedroht. Ein weiteres, untrügliches Indiz dafür sind aus dem Boden schießende Eltern- und Interessensverbände sowie etwa auch der der Erfolg der „Klagepaten„. Umso gefährlicher, weil die Erregungswelle möglicherweise nicht mehr durch parteibezogene Dämme, zivilgesellschaftliches Drohgebaren oder gar GEZ-Voodoo eingehegt werden kann: Wenn es um Freiheit geht, sind parteiliche Grenzen abgesagt.

Wenn es um diejenigen geht, die wir mehr als unser Leben lieben, ist es mit dem Zugehörigkeitsgefühl zu Parteien ganz schnell vorbei. In der Tat hat diese weibliche Erregungswelle deswegen auch das Potenzial zum gesellschaftspolitischen Tsunami. Ihr wolltet immer mehr engagierte Frauen in der Politik? Jetzt kriegt Ihr sie! Zu Recht.

Ich wünsche allen eine besinnliche Adventszeit.

 

 

Zur Person:

Nicole Höchst, Jahrgang 1970, ist AfD-Bundestagsabgeordnete aus Rheinland-Pfalz. Sie trat 2015 in die AfD ein und zog 2017 über die Landesliste Rheinland-Pfalz für den Wahlkreis 201 (Bad Kreuznach) in den 19. deutschen Bundestag ein. Dort ist sie unter anderem als Obfrau der Enquete-Kommission für Berufliche Bildung, als Mitglied im Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung sowie im Unterausschuss für Bürgerliches Engagement tätig. Bis 2012 unterrichtete sie als Studienrätin am Staatlichen Speyer-Kolleg, anschließend war sie bis Oktober 2017 Referentin am Pädagogischen Landesinstitut (vormals IFB). Höchst war 2015 Mitglied der AfD-Bundesprogrammkommission und ist Schatzmeisterin des AfD-Kreisverbands Speyer. Sie ist katholisch, hat vier Kinder und lebt mit ihrer Familie in Speyer, wo sie auch Stadträtin ist.

Auf jouwatch veröffentlicht Nicole Höchst alle 14 Tage die kritische Kolumne „Höchst brisant“ zu aktuellen politischen und gesellschaftlichen Themen. Unter demselben Titel veröffentlicht sie in unregelmäßigen Abständen Videobeiträge auf ihrem YouTube-Kanal.

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