Unter aller Sau: Sibel Schick geht Dieter Nuhr an die Wäsche

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Sibel Schick, Feministin und Männerhasserin - Foto: Screenshot Youtube

Das „Neue Deutschland“ hat der türkischen Feministin und Journalistin Sibel Schick eine Seite zur Verfügung gestellt, um über den Kabarettisten Dieter Nuhr abzulästern. Gut für Frau Schick, daß das „Neue Deutschland“ nur noch eine Auflage von ca. 18.000 hat. Weil dadurch die Zahl der Leser gering ist, vor denen sie sich bis auf die Knochen blamiert. Schlecht für Frau Schick, daß ihre Schmähschrift gleich Thema bei jouwatch sein wird. Die Medienkritik.

von Max Erdinger

Verflucht sei der Tag, an dem das drollige Siberl aus Antalya (damals 5 Jahre alt) die Wörter „Privilegien“, „normativ“ und „Diskriminierung“ fehlerfrei aussprechen konnte. Es muß so viel motivierendes Lob dafür erhalten haben, daß es bis zum Ende seiner Pubertät den ganzen Katalog linker Kampfbegriffe im Schlaf herunterbeten konnte. Feministin wurde es dann auch noch, während es zur Frau heranwuchs. Die Frau ist inzwischen 35 Jahre alt und scheint sich nicht mehr weiterzuentwickeln. Dabei hätte sie von Dieter Nuhr noch lernen können, was „geistreich“ bedeutet und wäre niemals beim „Neuen Deutschland“ gelandet, dem Zentralorgan der intellektuell Benachteiligten.

Frau Sibel Schicks Schlagzeile lautet: „Durchschnittliche Männer überall„. Der Teaser darunter: „Die Dieter Nuhrs dieser Welt profitieren von den Strukturen, unter denen andere leiden.“ – und schon steht fest, wer unterdurchschnittlich strukturiert ist: Frau Sibel Schick. Ungeachtet der Frage, ob Durchschnitt ist, was die unterdurschnittliche Frau Sibel Schick als einen solchen begreift, hätte sie wohl gern überdurchschnittliche Männer überall. Daß die Überdurchschnittlichkeit dann, wenn sie überall aufträte, erneut nichts anderes wäre als der Durchschnitt, scheint der unterdurchschnittlich Strukturierten nicht in die Hirnstruktur gekommen zu sein. Der weiße und weise Fachmann spräche in einem solchen Fall von linksfeministischer Engstirnigkeit, einem Phänomen, von dem Experten behaupten, es sei gefährlicher als Covid-19, weil es im Gegensatz zur Virenpandemie nicht nur in der Einbildung existiert, sondern tatsächlich. Das stimmt auch. Das Sars-Cov-2-Virus gibt es bisher nur als Computermodell. Isoliert wurde es noch nie. Frau Sibel Schick hingegen gibt es nicht nur als Computermodell, sondern tatsächlich. Welche gräßlichen Folgen das hat, wird gleich in Frau Sibel Schicks erstem Absatz deutlich.

Wer steht in unserer Gesellschaft ganz oben auf der Gewaltpyramide? Cisgeschlechtliche, weiße, akademisierte, heterosexuelle Männer, die christlich sozialisiert wurden und weder behindert noch chronisch krank sind. Diese können sich alles erlauben und werden gesellschaftlich toleriert, genießen also eine Art Immunität. Sobald die Toleranz knackt, schlüpfen sie in die Opferrolle – so wie zuletzt Dieter Nuhr.“ – Was fällt einem denn dazu noch ein? Fest steht jedenfalls, daß Frau Sibel Schick in dieser von ihr so kritisierten, christlich-gewaltpyramidalen Welt der weißen, akademisierten und heterosexuellen Männer dämliche Artikel veröffentlichen kann, was ihr nicht so leicht fallen würde, wenn sie oberhalb von Antalya – mit einem Kopftuch auf der Schicksenrübe und dreißig Schritten Abstand – hinter jenem pazifistisch-islamischen Mann durchs Taurusgebirge hertippeln müsste, der sich von ihr das Eselsfutter nach Hause tragen läßt. Da merkt der weise und weiße Christenmann an: Ein bißchen mehr Dankbarkeit der Schriftschickse dürfte schon sein. Das Schicksal hätte sie strukturell deutlich weniger günstig erwischen können.

Wie es sich jedoch mit den Schicksen dieser Welt verhält, hat schon Philipp Otto Runge erkannt, ein weißdeutscher Maler der Frühromantik, der seine Erkenntnis in dem Märchen vom Fischer und seiner Frau verewigte. So klarsichtig ist Runge gewesen, daß sein Märchen von den Gebrüdern Grimm in ihre Sammlung übernommen wurde. Seither gilt es als „das Märchen ganz oben auf der Gewaltpyramide“. Ja, vielleicht auch nicht. Die Schicksen dieser Welt haben jedenfalls immer was zu meckern, ganz egal, wie gut sie es selbst erwischt haben. Und wenn sich nichts geändert hat, dann gilt das auch noch heute. Wahrscheinlich ein hormonelles Ding, Fehlschaltung, Synapsen … man weiß es noch nicht genau. Und frau wird es sowieso nie herausfinden.

Diesen selbstbewussten, dennoch durchschnittlichen und langweiligen cis Männern kann man überall begegnen. Sie sind nicht nur hilflos selbstverliebt, sondern glauben, dass auch die ganze Welt verliebt in sie ist. Sie profitieren von den Strukturen, unter denen andere leiden, weshalb sie oft auch konservativ sind, damit alles so bleibt, wie es ist. Sie müssen keine Risiken eingehen, weil ihnen bereits alle Türen offenstehen. Sie müssen sich kaum anstrengen, weil ihre Fehler kollektiv verziehen werden. Wenn sie hinfallen, werden sie sanft aufgefangen.“ – Die weißmännliche Wissenschaft spricht hier von einer „Projektion“. Eine solche Projektion läßt sich schnell in Wahrheit verwandeln, wenn man nur Subjekt und Objekt gegeneinander tauscht. Im gegenständlichen Fall sähe das dann so aus: „Diesen selbstbewussten, dennoch unterbelichteten und langweiligen Feministinnen kann man überall begegnen. Sie sind nicht nur hilflos selbstverliebt, sondern glauben, dass auch die ganze Welt verliebt in sie ist. Sie profitieren von den Strukturen, unter denen andere leiden, weshalb sie oft auch realitätsblind sind, damit alles so bleibt, wie es ist. Sie müssen keine Risiken eingehen, weil ihnen bereits alle Türen offenstehen. Sie müssen sich kaum anstrengen, weil ihre Fehler kollektiv verziehen werden. Wenn sie hinfallen, werden sie sanft aufgefangen.“ – so, jetzt stimmt´s. Und die weise Weißmännlichkeit sollte endlich etwas gegen diesen Übelstand unternehmen, ehe der feministische Schwachsinn endgültig gar alles ruiniert. Kaum auszudenken ist das Desaster, würde Sibel Schick nicht relativ gefahrlos im „Neuen Deutschland“ schreiben, sondern Gesetzestexte verfassen.

Unvermeidlich natürlich, daß Frau Sibel Schick auch auf Dieter Nuhrs „Rassismus“ zu sprechen kommt. In seiner Sendung hatte er es gewagt, die Journalistin Alice Hasters (31) als „Pseudointellektuelle“ und „arrogante Linke“ zu bezeichnen. Alice Hasters kam recht dunkelweiß in Köln zur Welt, weil ich „schwarz“ nicht schreiben will wegen der rassistischen Gefahr. Hasters ist Autorin des Buches „Was weiße Menschen über Rassismus nicht hören wollen, aber wissen sollten.“, womit sie wohl implizieren wollte, daß Dunkelweiße über den vermaldedeiten Rassismus so viel besser Bescheid wissen, daß sie Hellweiße darüber zu belehren haben. Dabei gibt es genügend Hellweiße auf der Welt, die genau wissen, was Rassismus ist. Besonders dann, wenn sie in Südafrika oder in Simbabwe (Rhodesien) leben. In Südafrika werden sogar kleine hellweiße Kinder von Dunkelweißen dafür bestialisch abgeschlachtet, daß sie die „falsche Hautfarbe“ haben. Weswwegen ich vielleicht einmal ein hastersmäßiges Hörbuch herausbringen sollte mit dem Titel: „Was dunkelweiße Rassismus-Laberinnen über ihren eigenen Rassismus nicht hören wollen, weswegen es auch sinnlos ist, ihnen etwas darüber zu erzählen“.

Aber im Grunde ist alles gar nicht so schlimm, wie die Frauen Alice Hasters und Sibel Schick behaupten. Frau Sibel Schick gibt das eigentlich auch zu, wenn sie schreibt: „Die Grenzen dessen, wie weit diese Männer gehen dürfen, bestimmen sie also nicht nur selbst. Sie werden auch von anderen darin bestärkt, sich völlig daneben und diskriminierend zu verhalten. So haben sie gar keinen Grund, sich zu ändern – und die Strukturen bleiben unberührt.„. Sie hat also erkannt, daß alles in Butter ist. Zugeben wollte sie es halt nicht. Daß sie allerdings jemals erkennen könnte, sich selbst „völlig daneben und diskriminierend verhalten“ zu haben, ist völlig ausgeschlossen. Dabei handelt es sich um eine strukturelle Ausgeschlossenheit, die in dem begründet liegt, was Feministinnen für „Denken“ halten. Dabei hat es sich noch nie um mehr als um „gefühlte Wahrheiten“ gehandelt. Da es sich nun, wenn man wegen der Religionsfreiheit die biblische Schöpfungsgeschichte für wahr halten darf, bei Frau Alice Hasters und Frau Sibel Schick um Kopien der Urmutter Eva handelt, die ihrerseits wieder aus des ersten Menschen, Adams Rippe geformt worden ist, sollte man auch nicht allzu ungnädig über Frau Sibel Schick herziehen. Als Realist, zu dem man als weiser und weißer Mann unweigerlich wird, konzediert man einfach großzügig, daß ihre intellektuelle Leistungsfähigkeit noch immer deutlich über dem liegt, was man von einem göttlichen Rippentuning erwartet hätte. Leider ist es halt trotzdem nicht von Relevanz, solange es noch weise und weiße Männer gibt, die wissen, daß stimmt, was Michael Klonovsky einst über sie behauptete. Nämlich, daß es ohne weiße Männer noch nicht einmal die Begriffe gäbe, welche Frauen wie Sibel Schick verwenden, um permanent gegen weiß-weise Männer zu stänkern. Über Kommunikationsmittel, ihre Stänkereien auch zu verbreiten, würde sie ebenfalls nicht verfügen. So gesehen wird man Frau Sibel Schicks komplexbeladene Einlassungen wohl als einen Kollateralschaden der Evolution begreifen müssen.

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