Nanu? Razzia in Neuköllner Salafisten-Moschee wegen Verdacht auf Corona-Subventionsbetrugs

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Muslime (Symbolfoto:Imago/imagebroker)
Muslime (Symbolfoto:Imago/imagebroker)

Im Salafisten-Hotspot – der unter Verfassungsschutzbeobachtung stehenden Dar-as-Salam-Moschee in Berlin-Neukölln – gab es am Donnerstag eine Razzia. Die Allah-Jünger sollen den Steuerzahler betrogen und im großen Stil Corona-Soforthilfen abgezockt haben. Ob die Polizeibeamten vor dem Betreten der Salafistenhochburg ihre Schuhe ausgezogen oder Teppichfilz verlegt haben, ist nicht bekannt.

Die Moschee, in der immer wieder Hardcore-Muslime – allgemein als „Salafisten“ bezeichnet, auftreten, wird vom Verein mit dem harmlos daherkommenden Namen „Neuköllner Begegnungsstätte“ (NBS) betrieben. Laut Experten pflegt der NBS-Verein Kontakte zur Muslimbruderschaft und wird vom Berliner Verfassungsschutz beobachtet. Der NBS ist zudem Mitglied in Aiman Mazyeks feinem Verein „Zentralrat der Muslime“.

Am Donnerstagmorgen bekam die Moschee Besuch in Form einer Razzia. Wie der „Tagesspiegel“ berichtete, haben sich schwer bewaffnete und maskierte Polizisten Zugang zu den Räumen verschafft. Laut der Zeitung soll der Moscheeverein sich am Geld des Steuerzahler gütlich getan haben und im März 14.000 Euro Corona-Soforthilfe beantragt haben. Ob oder was bei der Razzia beschlagnahmt wurde oder ob die Polizeibeamten aus Achtung vor dem Islam vor dem Betreten der Moschee ihre Schuhe ausgezogen haben, ist bisher aber nicht bekannt.

Neben den Räumen des Vereins wurde auch die Wohnung des Imams und Vorstandsvorsitzenden Mohamed Taha Sabri durchsucht. Der laut Wikipedia „im 20. Jahrhundert in Tunesien“ geborene Sabri ist einer der eifrigsten Islamfunktionäre in Berlin. So zeigte er immer wieder die R4bia-Geste, ein Zeichen der Muslimbrüder, nimmt in regelmäßigen Abständen an Veranstaltungen der vom Verfassungsschutz NRW und Berlin als Vertretung der Terrororganisation Hamas in Deutschland eingeschätzten Palästinensischen Gemeinschaft in Deutschland (PGD) teil. 2017 trat er dort als Redner auf, verweigerte zudem auf Nachfrage eine inhaltliche Distanzierung von den Muslimbrüdern. Dass er Prediger eingeladen hatte, die zum Dschihad aufriefen, tut ihm angeblich aufrichtig leid.

Trotz alledem erhielt der stramme Muslim Anfang Oktober 2016 den Verdienstorden des Landes Berlin durch den Regierenden Bürgermeister Michael Müller (SPD) verliehen. Sabri wurde wahnsinnigerweise tatsächlich als „Brückenbauer zwischen den Kulturen und Religionen“ gewürdigt. (SB)

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