Das gallische Dorf: Hildburghausen singt sich in den Widerstand

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Hildburghausen (Bild: Screenshot)

Wir befinden uns im Jahre 2020. Ganz Deutschland beugt sich der Merkel´schen Corona-Knute… Ganz Deutschland? Nein! Ein von unbeugsamen Hildburghausener bevölkertes Städtchen hört nicht auf, dem Corona-Diktat Widerstand zu leisten.  

So oder so ähnlich könnte man das, was sich im Thüringer Landkreis Hildburghausen am Mittwochabend abgespielt hat, beschreiben. Die Aufregung im Mainstream ist immer noch maximal. Alarm, Alarm: Obwohl der Kreis Hildburghausen derzeit bundesweit das größte Infektionsgeschehen bei Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen hat, haben rund 400 Menschen gegen die neuen Merkel`schen „Infektionsschutzregeln“ protestiert.

 

Die Prostestler haben sich nach Angaben der Polizei am Mittwoch auf dem Marktplatz der Stadt Hildburghausen versammelt und das – man höre und empöre sich – ohne die Abstands- und Hygiene-Regeln zu beachten.

Weil mehrfache Versuche, die Teilnehmer zum Verlassen des Marktes und des Protestzuges zu bewegen, fehlgeschlagen seien, habe erst der Einsatz von Pfefferspray dazu geführt, dass sich Teilnehmergruppen trennen, teilte die Polizei in der Nacht zum Donnerstag mit. Verletzte habe es angeblich nicht gegeben. Jedoch wurden, weil Mindestabstände nicht gewahrt, Masken nicht getragen und die eigene Wohnung ohne triftigen Grund verlassen wurden, eifrig mindestens 30 Anzeigen gefertigt.

Tilo Kummer, der für die SED-Nachfolge-Partei Die Linke als Bürgermeister in Hildburghausen wirkt, zeigte sich maximal entsetzt. Nein, nicht über den brutalen Einsatz der Polizei, den er mutmaßlich als solchen definiert hätte, hätte sich die Gewalt gegen linke Genossen gerichtet. Nein, der Linke empört sich auf Facebook mit den Worten:

Harsche Kritik lieferte Diana Hennig, mutige Kämpferin im „Thüringer Bündnissen gegen Rechtsextremismus“, gegenüber dem Magazin inSüdthüringen.de ab. Die anwesenden Polizisten hätten den während der Demonstration begangenen Verstößen gegen die Corona-Auflagen überwiegend tatenlos zugesehen. „Es wird einfach nicht durchgegriffen“, so das Gejammere dieser Hardcore-Linken. (SB)

 

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