Über Monitor-Restle und „Diversität“ sind Witze tabu: SPD-Shitstorm gegen Bürgermeister

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Restle & Co. sind wieder in ihrem Element (Screenshot:Youtube)

Weil er sich mit einem pointierten, absolut zutreffenden Twitter-Post auf die phrasentriefende Forderung von „Monitor“-Hetzer Georg Restle hin zu Wort gemeldet hatte, der „mehr Diversität für Journalisten in Deutschland“ eingefordert hatte, steht der CDU-Bürgermeister von Sickte im niedersächsischen Landkreis Wolfenbüttel, Marco Kelb, jetzt am Pranger. Die SPD fordert mit geheuchelter Empörung den sofortigen Rücktritt des Kommunalpolitikers.

Pflichtschuldigst – und wohl für die ganz Doofen – wies Kelb zu seiner Verteidigung darauf hin, dass der Post natürlich sarkastisch gemeint war. Das allerdings war und ist jedem klar, der über ein Minimum an politischer Intelligenz, Mutterwitz und Gelassenheit verfügt – alles Eigenschaften, die man in der Esken-Kühnert-SPD von 2020 natürlich vergeblich sucht.

(Screenshot:Twitter)

Über diese Punktlandung des Bürgermeisters, der den Nagel auf den Kopf traf, fiel der kommissarischen Generalsekretärin der SPD Niedersachsen, Hanna Naber, laut „Norddeutschem Rundfunk“ nur dies ein: Sie sei „erschüttert“ über die Aussagen, die „ein Rundumschlag der Diskriminierung“ darstellten. Kelb „verhöhne“ den Einsatz gegen Rassismus. Logische Konsequenz, versteht sich: „Als SPD Niedersachsen verurteilen wir diese Aussagen aufs Schärfste und fordern den sofortigen Rücktritt von Marco Kelb als Sickter Samtgemeindebürgermeister“. Auch der Wolfenbütteler SPD-Chef Marcus Bosse hält Kelbs Äußerungen für „unvereinbar mit dem Amt eines Samtgemeindebürgermeisters“.

Realsatire im Quadrat

Da reibt man sich doch verwundert die Augen und fragt sich: Wieso das? Was genau an Kelbs Tweet ist konkret zu verurteilen? Exakt das nämlich, was er hier überspitzt niederschreibt, ist gelebte Diversität, wie sie in Deutschland zur Staatsräson und zum gesellschaftlichen Leitbild erkoren wird – in sexueller, ethnischer und religiöser Hinsicht. Wo die Realität noch satirischer ist als die überzogenste Satire, sind Übertreibungen gar nicht mehr möglich. Jede Ironie wird von der Selbstironie der Wirklichkeit getobt. Getroffene Hunde, die auf das Ausmaß des bizarren eigenen Wahns hingewiesen werden, bellen am lautesten.

Kelb (der unter dem Eindruck des gegen ihn entfachten linken Shitstorms seinen Twitter-Account komplett löschen musste) verhöhnte nicht, wie die SPD in ihrer Rücktrittsforderung behauptet, den „Einsatz gegen Rassismus„. Sondern er verhöhnt zu Recht eine eine wohlstandslinke moralische Selbstgefälligkeit, die Diversität, Gender- und Quotengerechtigkeit und „antirassistische“ Woge-Sensibilität von der Gesellschaft fordert, aber selbst dafür keine Opfer zu bringen bereit ist. Ein als „Journalist“ getarnter, de facto linksradikaler Agitator wie Georg Restle ist dafür das beste Beispiel. (DM)

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