Mietendeckel wirkt, Berlin wird hässlicher: Keine Investitionen und keine Renovierungen mehr

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Firmensitz der Deutsche Wohnen in Berlin (Foto:Imago/Held)

Wer noch die geringsten Zweifel hegt, dass die Linkspartei eine verfassungsfeindliche, gegen die freiheitlich-soziale marktwirtschaftliche Grundordnung gerichtete Partei ist, die sich seit den Tagen der DDR nur dem Namen nach gewandelt hat, der muss sich nur die Stellungnahmen führender Linkspolitiker zu den Früchten ihres eigenen schädlichen Wirkens in Berlin betrachten: Dort realisieren sich jetzt, mit Eintritt der zweiten Stufe des am 23. Februar dieses Jahres eingeführten „Berliner Mietendeckels“, genau die von Warnern und Kritikern prophezeiten Folgen des gemeinschädlichen R2G-Gesetzes.

Wer mit planwirtschaftlich-dirigistischen Zwangsmaßnahmen die Mechanismen des freien Marktes auszuhebeln versucht, der braucht sich wahrlich nicht zu wundern, wenn Investoren sich abwenden und Vermieter kein Geld mehr in die Instandhaltung bestehender – geschweige denn in den Bau neuer – Wohneinheiten stecken. Wo sich nicht mehr kostendeckend wirtschaften lässt geschweige denn Neubauten gänzlich unrentabel werden, bleiben Baumaßnahmen aus – was sich in Berlin daran bestaunen lässt, dass (mit Ausnahme von Eigenheimprojekten) praktisch nur noch die öffentliche Hand als Auftraggeber im Wohnungssektor in Erscheinung tritt; wobei die faktisch einzigen Neubauten hier ohnehin nur noch Flüchtlingsunterkünfte betreffen.

Mit den beiden großen Wohnungskonzernen „Deutsche Wohnen“ und „Vonovia“ kündigten nun Anfang der Woche zwei der größten Baufirmen an, sämtliche Investitionen im kaputtregierten rot-rot-grünen Shithole zu stoppen: Wie die „Berliner Zeitung“ berichtete, sollen auch Sanierungen von Wohnungsbaukonzernen auf unbestimmte Zeit zurückgestellt werden – mit der Konsequenz, dass Wohnungen bei Neuvermietung nicht einmal mehr „schön hergerichtet“ werden könnten.

Diese nur folgerichtige Entscheidung rief prompt den klassenkämpferischen Zorn der unbelehrbaren Altsozialisten in der Linkspartei auf den Plan. Parteichef Bernd Riexinger schwafelte von „Profitgier“ und stellte den Betrieben sogleich ein „Untauglichkeitszeugnis“ aus – eine Expertise aus wahrlich berufenem Munde:

(Screenshot:Twitter)

Noch abseitiger äußerte sich der verfassungspolitische (!) Sprecher der Linken im Bundestag, Niema Movassat, zu aktuellen Meldungen, wonach den Berliner Vermietern infolge des sozialistischen Mietendeckel-Diktats Monat für Monat 21 Millionen Euro verloren gehen:

(Screenshot:Twitter)

Die gänzliche Unfähigkeit, Ahnungslosigkeit und Ignoranz gegenüber ökonomischen Gesetzmäßigkeiten, die halb Deutschland und halb Europa schon einmal in den Abgrund geführt hat, ist in dieser Partei nach wie konzentriert – und dass sich ihre Koalitionspartner SPD und Grüne auf dieses abenteuerliche sozialistische Experiment einließen, wird sie politisch womöglich noch teuer zu stehen kommen. Die Folgen für das in der Corona-Krise ohnehin gebeutelte Berlin sind schon jetzt verheerend: Nicht nur die beiden genannten Immobilienkonzerne, auch andere Marktteilnehmer haben angekündigt, ihre Investitionen stoppen zu wollen, wie „Radio Berlin-Brandenburg“ diese Woche mitteilt; umfangreiche Modernisierungen sind schlicht nicht mehr finanzierbar. Und sogar die Umweltsanierung – eigentlich ein grünes Leib- und Magenprojekt – leidet unter der Berliner Staatswirtschaft: Alleine bei energetischer Sanierung und im Neubau stellte die „Deutsche Wohnen“ geplante neue Projekte mit einem Gesamtvolumen von rund 1 Milliarde Euro zurück. (DM)

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