Corona-Todesfallzahlen wieder so hoch wie im Frühjahr – weil der Winter naht?

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Symbolfoto:Von robypangy/shutterstock

Bekanntlich sterben in den dunklen Monaten des Jahres immer mehr Menschen als im Frühjahr und im Sommer.

Von daher ist auch diese Panik-Meldung mit Vorsicht zu genießen:

Die Zahl der Menschen, die in Deutschland mit einer nachgewiesenen Corona-Infektion sterben, hat wieder die bisherigen Höchststände aus dem Frühjahr erreicht. Laut direkter Abfragen bei den 401 kreisfreien Städten und Landkreisen wurden bis Dienstagabend, 20 Uhr, binnen 24 Stunden 383 Todesfälle registriert, der zweithöchste Tageswert in der Kommunenabfrage nach dem 16. April. Der auf sieben Tage gemittelte Durchschnittswert stieg auf 247,6 Todesfälle täglich und war damit sogar um etwa zehn Fälle höher als Mitte April.

Die Corona-Todesfallstatistik ist schwer zu interpretieren, da in vielen Fällen nicht klar ist, ob die Betroffenen lediglich mit, oder auch tatsächlich wegen einer Corona-Infektion starben. Die Zahl der so genannten Neuinfektionen war am Dienstag mit 16.342 wieder rund vier Prozent über dem Wert vom Dienstag letzter Woche. Im 7-Tage-Schnitt bewegen sich die Zahlen seit etwa drei Wochen auf gleichbleibendem Niveau.

Auch der 7-Tage-R-Wert pendelt sehr eng um den Faktor eins, das heißt, im Durchschnitt steckt jeder nachweislich mit Corona Infizierte auch genau eine weitere Person an. 3.780 Personen wurden am Dienstagabend mit Covid-19 auf einer Intensivstation in Deutschland behandelt, genau ein Prozent mehr als am Vorabend. Das entspricht einer statistischen Verdoppelungszeit von 70 Tagen, rückblickend verzweifachte sich die Belegungszahl innerhalb von etwa 25 Tagen.

Auf der Seite Statista.com erfahren wir zu der saisonalen Sterberate Folgendes:

„In der kalten und dunklen Jahreszeit sterben in Deutschland mehr Menschen als in den restlichen Monaten. Das zeigt die Statista-Grafik auf Basis von Daten des Statistischen BundesamtesMedienberichten zufolge liegt dies unter anderem daran, dass der menschliche Körper in diesem Zeitraum anfälliger für Krankheiten ist. So gäbe es hier mehr Infektionskrankheiten, mehr Lungenentzündungen und Herzinfarkte. Viele bereits geschwächte Personen würden das Winterwetter dann nicht mehr überstehen. Hinzu käme ein psychologischer Effekt: viele ältere Menschen könnte die dunkle Jahreszeit auf die Stimmung drücken und ihren Lebenswillen abhandenkommen lassen.“

Da wird also noch einiges auf uns zukommen und Corona die Schuld in die Schuhe geschoben werden. Schließlich benötigt die Bundesregierung und die Pharmalobby viele, viele Versuchskaninchen. (Mit Material von dts)

 

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