„Antichristin“ Margot Käßmann: Es gibt kein Recht auf Weihnachten !

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Margot Käßmann: (Foto:Imago/PressedienstNord)

Wie konsequent und nachhaltig sich selbst die prominentesten Vertreter der zu Recht von massivem Mitgliederschwund betroffenen großen Kirchen Deutschlands von christlichen Grundüberzeugungen verabschiedet haben, das machte gestern die Ex-EKD-Ratsvorsitzende Margot Käßmann deutlich: „Es gibt kein Recht auf das Weihnachtsfest“, so die Theologin in schönster evangelischer System- und Staatsergebenheit. Der Corona-Staat bedankt sich.

Man dürfe „Weihnachten nicht damit überfrachten, dass alles jetzt darauf hingeht„. Das tue „dem Fest nicht gut„, so die Käßmann im „Deutschlandfunk„. Für ihre Disziplin in der Pandemie bemüht Käßmann Gardine biblische Urüberlieferung: „Maria und Josef waren in der Ursprungsgeschichte auch nicht in einem großen Familienkreis zusammen„, so die Ex-Bischöfin. Vermutlich galten ja auch in Bethlehem schon die AHA-Regeln? Doch es gibt Trost: „Der Engel hat gesagt, fürchtet euch nicht!“ Das klingt zwar ganz anders als Merkel, die ständig von „großem Unheil“ spricht – doch Käßmann meint eigentlich etwas anderes: Auch dieser Pfaffin kommt Corona nämlich sehr gelegen, um altlinke antikonsumistische Entspeckungsträume endlich wahr werden zu lassen.

So wünscht sich Käßmann, „dass #Weihnachten2020 von Kitsch, Druck und Erwartung befreit wird. #COVID19″. Denn Weihnachten sei „im Ursprung überhaupt kein ‚Glanz und Gloria‘-Fest“ gewesen. Deshalb biete die Pandemie die Chance, wieder aufleben zu lassen, worum es eigentlich gehe: „Um die Liebe von Menschen zueinander – dass sie sich vertrauen können.“ Und dazu, logisch, ist es dann am besten, sich gar nicht erst zu sehen?

Dies also ist der Debattenbeitrag führender Kirchenvertreter zum immer noch akut gefährdeten Weihnachten 2020, das unter die Räder eines entgrenzten und durchgeknallten Corona-Regimes zu kommen droht. Blinde Gefolgschaft und Gehorsam gegenüber dem Nannystaat, der seine unmündigen Kinder von schädlichen Kontakten, Nähe und „unvernünftiger“ Vertraulichkeit bewahren will. Es erinnert ein wenig an die kriecherische Unterwürfigkeit der „Deutschen Christen“ in dunkleren Zeiten. Um einem zum Exzess und schieren Selbstzweck getriebenen, verabsolutierenden Gesundheits- und „Lebensschutz“ zu genügen, werden jetzt schon die elementarsten christlichen Rituale und Feste im Jahreskreis abgesägt – und die Kirchenvertreter, die der schwindenden Religiosität eigentlich gegenwirken müssten und die eigene Daseinsberechtigung bekräftigen sollten, ordnen dieselben einem von autoritären „Notstandspolitikern“ definierten Gemeinwohl unter. Wer wie Käßmann argumentiert, kann morgen auch gleich postulieren, es gäbe kein Recht auf Gottesdienste – und im nächsten Schritt auch nicht keines mehr auf freie Religionsausübung.

Vertrauter Hass auf eigene abendländische Traditionen

Außer natürlich für Muslime, zu denen diese EKD-Ratsvorsitzende bezeichnenderweise nie eine analoge Aussage riskieren würde à la „es gibt kein Recht auf Opferfest/Ramadan/Zuckerfest“; im Gegenteil: hier würde Käßmann dann mit dem Grundgesetz Artikel 2 und 4 argumentieren (tatsächlich lässt sich aus der verfassungsrechtlich verbrieften Religionsfreiheit übrigens sehr wohl ein Recht auf Weihnachten herleiten). Doch in einem Staat, wo jeder Politiker das Mantra „Der Islam gehört zu Deutschland“ perfekt deklamiert, ist die Feststellung der juristischen Entbehrlichkeit von Weihnachten wohl nur folgerichtig.

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Vordergründig geht es auch Margot Käßmann um Corona und die regierungsamtlich nachgeplapperte „Sorge“ vor einer weiteren Infektionsausbreitung. Doch was hier im Subtext aus jeder Silbe trieft, ist wieder der schon vertraute Hass auf die weiß-dominierte abendländische Kultur, auf Heimat, auf Traditionen – selbst dann, wenn diese Traditionen Kernsubstanz der eigenen christlichen Identität und beruflichen Tätigkeit sind. Doch im Transformationspriestertum der EKD von 2020 wird Selbstverleugnung zur Tugend. Endzeitchristentum im Endstadium: Käßmann erklärt, es gäbe keinen Anspruch auf Weihnachten – während ihr Amtsnachfolger Bedford-Strohm, der beim Besuch des Jerusalemer Tempelbergs devot sein Kreuz ablegte, Schlepperschiffe ausrüstet, die im Mittelmeer afrikanische und arabische Muslime aufsaugen und nach Deutschland verfrachten, um so hier die einzige Religion mit Zukunft und Daseinsberechtigung weiter heimisch zu machen – derweil die eigenen Mitgliederzahlen munter in den Keller rauschen.

Evangelische Kirche ist, wenn man Vulven malt und gemeinsam mit den Taliban für Frieden beten will, Weihnachten dagegen für überflüssig hält“, schreibt Richard Meusers. In der Tat: Diese Kirche hat fertig, Deutschland hat fertig, Europa hat fertig; wer braucht da noch Weihnachten? (DM)

 

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