„Tag der Toleranz“ und Flüchtlingsmärchen: Mit Vollgas Richtung Islamisierung

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Für Bamf & Journalisten hat 2015 nie geendet: Bahnhofsklatscher begrüßen Flüchtlinge in Berlin (Screenshot:Youtube)

Aus zwei verschiedenen Richtungen droht dem Staatsziel der konstanten Sesshaftwerdung des Islam in Deutschland derzeit Ungemach: Zum einen durch die Corona-Krise, deren wirtschaftliche Folgen zumindest das Potential haben, die Bereitschaft der Deutschen für Flüchtlingsaufnahme und Familiennachzug zu schmälern. Zum anderen durch den in jüngster Zeit europaweit wieder zunehmenden islamistischen Terror. Gegen beides hilft nur verstärkte Gutmenschen- und Verharmlosungspropaganda: Ein Gemeinschaftsprojekt für Regierung und Medien.

An vorderster Front preschte das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) hervor – und feierte am Montag dieser Woche den „Tag der Toleranz“: Bereits 1995 in Paris von den damals 185 Mitgliedsstaaten der UNESCO unterzeichnet, war dieser damals ein eher abstraktes Bekenntnis zu westlichen Werten wie „Respekt, Akzeptanz und Anerkennung der Kulturen unserer Welt“, so die damalige Erklärung; im Vordergrund standen politische Ziele, die sich etwa in Wissen, Kommunikation, Freiheit des Denkens und Glaubensfreiheit manifestierten.

Ein Vierteljahrhundert später ist dieser „Toleranzbegriff“, speziell im Deutschland seit 2015, zu einer Farce geworden – wurden doch in seinem Namen, im Zuge einer bis zum Erbrechen überstrapazierten „Offenheit“, vor allem Vertreter einer mittelalterlichen Religion aus voraufgeklärten, rückständigen Gesellschaften mit offenen Namen hofiert, die ihrerseits für totale Intoleranz stehen: Intoleranz gegen Ungläubige, gegen Grundrechte, gegen die Lebensgewohnheiten, Werte und Traditionen eben jener Gesellschaften, die sie in naiver Willkommensmanie aufgenommen hatten. Doch statt den „neu Hinzugekommenen“ zu verdeutlichen, was echte Toleranz bedeutet, praktiziert Deutschland lieber Toleranz gegenüber – teilweise blutiger – Intoleranz, und feiert umgekehrt noch alle Bemühungen, ständige muslimische Forderungen nach Sonderbehandlung zu unterstützen, als Maßnahmen der „Antidiskriminierung“.

Da ist es kein Wunder, dass das Bamf den „Tag der Toleranz“ im Sinne einer offiziösen flüchtlingspolitischen Agenda propagandistisch ausschlachtet. In diesem Jahr hat sich die Behörde hierzu dem im Auftrag des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat (BMI) geförderten Antidiskriminierungsprojekt „Basecap, Kopftuch, Turban oder Kippa“ des Fürstenwalder „Vereins Jugendhilfe und Sozialarbeit“ (JuSeV) verschrieben.

Syrische Geschichten aus 1001 Nacht

Im Rahmen der „Interreligiösen Begegnung BAKOTUKI“ wird hier versucht, in Wahrnehmung einer „gesellschaftlichen Aufgabe und Notwendigkeit“ über verschiedene Religionen ins Gespräch zu kommen.  Dies sei, so das Bamf, dem pädagogischen Vorstand von „JuSeV“, Christoph Ritter, „relativ zeitig“ klargeworden, „als viele Geflüchtete Deutschland und auch Ostbrandenburg erreicht hatten„. Seit längerem treffen sich nun die Teilnehmer des Projekts zum „interreligiösen Austausch“ einmal in der Woche. Dort berichtet dann etwa die 13-jährige Maha aus Syrien, dass es „Intoleranz und Diskriminierung“ in Deutschland „schon noch gibt“ – allerdings nicht so offensichtlich als stumpfe Beleidigung, sondern oft „als Witz getarnt.“

Zu Tränen rührt das Statement von „Mohamed, der vor fünf Jahren mit seinen Eltern aus Syrien nach Deutschland gekommen ist„. Auch er fühlt sich, so das Bamf, sehr gut in Fürstenwalde und hatte bisher keine Probleme mit Intoleranz: „Wenn man anderen mit Respekt begegnet, bekommt man das auch zurück„. Vorurteile gegenüber anderen Religionen hegt der 15-Jährige „sowieso nicht„. Und auch sein Freund Abdul findet es hochinteressant, „etwas über andere Religionen zu erfahren„. Die Beliebigkeit, die sich aus der Aufzählung der Kleidungsstücke im Projektname ergibt (inklusive der endverblödeten Gleichsetzung einer Baseball-Kappe mit religiösen Kopfbedeckungen): Sie wird hier auf die Beliebigkeit der Glaubensrichtungen transponiert, ohne auf deren ganz wesentliche Unterschiede einzugehen – etwa zwischen dem christlichen Prinzip der Nächstenliebe und dem islamischen Prinzip der blinden Unterwerfung.

Es sind Geschichten aus Tausendundeiner Nacht, die sich als PR-Testimonial für die wichtigste deutsche Zuwanderungsbehörde zwar blendend eignen mögen, die jedoch mit der Realität des Islam in Deutschland, mit der zunehmend Indoktrination durch Vertreter des sogenannten „politischen Islam“  und vor allem mit der weitgehenden Sympathie vieler Muslime für islamistische Gewalttaten (etwa nach angeblicher „Prophetenbeleidigung“) rein gar nichts zu tun haben. Da hätte das „Bamf“ zum „Tag der Toleranz“ vielleicht doch besser einmal Auszüge aus muslimischen Kinderbüchern veröffentlicht, wie sie Islamkritiker Imad Karim kürzlich auf Facebook postete – und die über die frühkindliche Prägung in der „Religion des Friedens“ buchstäblich Bände sprechen:

(Screenshot:Facebook)

Dass die merkeldeutschen Regierungsbehörden derartige unliebsamen Seiten ihres verhätschelten Islams lieber leugnen und ausblenden, und stattdessen – ganz im Sinne der Staatsdoktrin – eher wonnige Schnurren über Fürstenwalder Antidiskriminierungprojekte verbreitet, ist wenig verwunderlich.

Da ist es schon bemerkenswerter, mit welcher Hingabe auch deutsche Journalisten die Propagandamärchen erfolgreicher Zuwanderung ausmähren. Gäbe es in dieser Disziplin einen wöchentlichen Preis, so gebührte diesmal er dem Kemptener „Kreisboten„: In einem schniefigen Rührstück berichtete dieser vorgestern schwärmerisch-herzerwärmend über den „jungen Afghanen Ahmad„, der „gerne in Deutschland lebt“ und „integriert ist, ohne seine Wurzeln zu leugnen„. Tief ergriffen schreibt das Lokalblatt: „Schon als Kind verließ Ahmad zusammen mit seiner Familie seine Heimat in Afghanistan. Er und seine Familie gehören dem Volksstamm der Hazara an, einer Volksgruppe, die im zentralen Hochgebirge Afghanistans zu Hause ist.“

Und wie kommt Ahmad nun 2015 vom zentralen Hochgebirge Afghanistans in den Allgäu? „Die Flüchtlinge in Belutschistan haben ein konkretes Bild von Europa… Sie wissen, dass Deutschland ein freies und friedliches Land ist, ein Land mit Bildungs- und Aufstiegschancen. Als Botschafter ihres Landes geniessen die deutschen Soldaten zudem in Masar-i-Scharif im Norden Afghanistans einen guten Ruf, anders als die unbeliebten Amerikaner und die ehemaligen russischen Besatzer. Über Exil-Afghanen in Deutschland wissen sie zudem, dass Deutschland einen Sozialstaat besitzt, der Flüchtlingen hilft.“ Nachtigall, ick hör‘ dir trapsen… „guter Ruf“? „Sozialstaat“ – sind all dies also neuerdings „Fluchtgründe“?

Verherrlichung von Wirtschaftsmigranten im Allgäuer Kreisboten

Noch vor der großen Flüchtlingswelle machte sich Ahmad auf die Reise. Die gesamte Strecke von rund 6000 Kilometern legte Ahmad zu Fuß, mit dem Auto oder dem Bus zurück. Dabei durchquerte er den Iran, die Türkei, Griechenland, den Balkan, bis er schließlich über Ungarn und Österreich nach München gelangte, wo er seinen Asylantrag stellte.“ Ahmad – der in keinem Sinn der Definition als „Flüchtling“ hätte gelten dürfen – ist damit einer der Fälle, in denen nicht nur eine (mit der grundgesetzlichen Asylanerkennung unvereinbare) Einreise über ein Drittland, sondern gar über sechs Länder erfolgte – doch in einem Staat, das die Rechtsordnung faktisch außer Vollzug gesetzt hat, interessiert dies keinen mehr. Und selbst für das Schlepperwesen findet dieser Vertreter der „Neubürger“ noch wohlwollende Worte: „Flüchtlinge können nur unter Gefahr Länder wie den Iran oder die Türkei durchqueren. Dabei ist man auf das Netzwerk gut organisierter und reichlich zu entlohnender ‚Flüchtlingshelfer‘ angewiesen.

Doch statt hier auch nur mit einer Silbe Kritik zu üben, vertieft sich der federführende Redakteur des „Kreisboten“ weiter in der Verherrlichung des „edlen Wilden“ – und bringt sogar Verständnis für frauenfeindliche, reaktionäre Ansichten des aufregenden Orientalen Ahmad auf: „In seiner Haltung zu Frauen ist er den Vorstellungen des Islam verhaftet. Einen Schleier zu tragen, der das Haar bekleidet, würde er von seiner Geliebten verlangen… Auf die Frage, ob die Auserwählte auch eine Deutsche sein könnte, antwortet Ahmad mit einem Augenzwinkern lächelnd: ‚Kann man deutschen Frauen trauen?'“ Wo es derart menschelt, da darf es zum Abschluss eine Prise Rassismus gegen Deutsche nicht fehlen. (DM)

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