Grüner „Knallfrosch“ Söder droht mit Ausgangssperre zum Jahreswechsel

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Markus Söder - schlüpft er jetzt in die Zwangsjacke? (Foto:Imago/Simon)

Berlin – Es vergeht kaum ein Tag, an dem der „Knallfrosch“ aus München nicht mit der Peitsche droht, um den harten Mann zu spielen.

Jetzt droht Markus Söder (CSU) sogar mit einer Ausgangssperre zum Jahreswechsel. „Lieber jetzt einen längeren Lockdown als eine komplette Ausgangsbeschränkung über Weihnachten“, sagte Söder der „Bild am Sonntag“. „Um ein schönes Weihnachten verbringen zu können, müssen wir den Lockdown verlängern und sicher auch vertiefen“, sagte der CSU-Chef.

„Auf jeden Fall zwei oder besser drei Wochen. Mindestens so lange, bis wir wieder den Inzidenzwert von 50 erreicht haben. Denn nur dann wird das Gesundheitssystem dauerhaft nicht überlastet.“

Weihnachten solle „freier“ sein, „dafür Silvester wieder konsequenter“, so der CSU-Chef. Für Silvester möchte Söder daher harte Maßnahmen wie ein Böller- oder Alkoholverbot auf größeren Plätzen durchsetzen. „Große Partys oder gar Ansammlungen auf großen Plätzen wie beispielsweise auf dem Marienplatz in München, vor dem Brandenburger Tor oder auf der Kölner Domplatte können zu Superspreader-Events werden. Auf solchen Plätzen sollte auch ein Böller- und ein Alkoholverbot gelten. Ein generelles Böllerverbot braucht es aber nicht.“ Noch größere Sorge als Silvester machten ihm jedoch Urlaubsreisen in Risikogebiete, so Söder weiter.

„Jeder muss wissen, dass man danach zehn Tage in Quarantäne muss. Meine Empfehlung für den Jahreswechsel ist daher klar: Weihnachten im Kreis der Familie, auch Silvester in beschaulichem Rahmen und die Ferien zu Hause verbringen und nicht wegfahren! Skilanglauf ist auch in Corona-Zeiten eine schöne Outdoor-Sportart, aber Gedränge an Skiliften oder Aprés-Ski ist während der Pandemie-Bekämpfung fehl am Platz.“ Söder fügte hinzu: „Am wichtigsten ist es, einen dritten, noch härteren Lockdown zu verhindern. Es soll keine Endlosschleife oder ein ständiges Hin und Her sein.“

Offensichtlich hat Söder vor kurzem eine Gelddruckmaschine gekauft:

Denn parallel zur Verlängerung des Lockdowns verlangte er in der „Bild am Sonntag“ auch eine Verlängerung der Hilfszahlungen: „Die Hilfen müssen so lange gezahlt werden, wie der Lockdown dauert. Nach der November- kommt dann die Dezemberhilfe. Es muss also auch im Dezember 75 Prozent des Umsatzes des Vorjahresmonats geben. Dabei sollten auch alle Schausteller und Marktkaufleute einbezogen werden, die vom Ausfall der Weihnachtsmärkte besonders betroffen sind.“ Bei den November-Hilfen müsse jetzt „rasch mit der Auszahlung begonnen werden“, so der CSU-Vorsitzende. „Da ist der Bundesfinanzminister in der Bringschuld.“ Inzwischen scheine aber alles Notwendige veranlasst.

So besticht man auf Steuerzahlerkosten ganze Branchen. Die Bürger müssen sich wirklich mächtig verarscht vorkommen: Sie bezahlen dafür, dass sie nicht essen, ins Kino oder in die Kneipe gehen dürfen.

Deutschland ist ein Katastrophengebiet – weil unsere Politiker eine einzige Katastrophe sind. Und Söder ist dabei die größte.

Wohin seine Reise gehen soll, erfahren wir aus einer weiteren Äußerung:

Er arbeitet inzwischen nämlich lieber mit den Grünen zusammen als mit der FDP. „In der Coronakrise sind die Grünen der deutlich zuverlässigere Partner“, sagte Söder der „Bild am Sonntag“. „Ich hoffe wirklich nicht, dass am Ende ausgerechnet die Liberalen ein gemeinsames Vorgehen aller demokratischen Parteien für Deutschland verhindern.“

Söder spielte damit auf die fehlende Zustimmung der Bundesländer Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein, in denen die FDP mit regiert, zum Infektionsschutzgesetz an. Kritisch sieht Söder die sogenannte „Ein-Freund-Regel“, nach der sich Kinder nur noch mit maximal einem festen Schulkameraden treffen sollen. „In Bayern gilt eine andere Regel: Es dürfen sich maximal zwei Hausstände treffen, die aber wechseln können. Alles andere ist lebensfremd“, so Söder in „Bild am Sonntag“. „Es handelt sich um eine vorübergehende Empfehlung. Wir werden bis nächste Woche eine bessere Regelung finden.“

Bei der Ministerpräsidentenkonferenz nächste Woche will Söder eine Maskenpflicht an allen deutschen Schulen auch im Unterricht durchsetzen. „Wir brauchen eine bundesweite Maskenpflicht für alle Schüler und Lehrer auch im Unterricht.“ In Regionen mit sehr hohen Infektionszahlen sollte „im Rahmen einer Hotspot-Strategie Wechselunterricht stattfinden“, so der bayerische Ministerpräsident gegenüber „Bild am Sonntag“.

Dieser Mann ist eine große Gefahr für dieses Land, für die Gesellschaft, für den einzelnen Bürger, für die Kultur und die Wirtschaft geworden. Von daher passt er ganz gut zu den Grünen. (Mit Material von dts)

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