Strobl pocht auf Zwangseinweisung von Quarantäneverweigerern, Arbeitslager kurz vor dem Comeback?

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Gefängnis (Symbolfoto: Von LightField Studios/Shutterstock)

Stuttgart – Weil sie nichts auf die Reihe kriegen, weil einfach nichts auf die Reihe zu kriegen ist, rasten immer mehr Politiker aus und zeigen die hässliche Fratze der Gewaltherrschaft:

Bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie drängt Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl (CDU) auf eine rasche Zwangseinweisung von Quarantäneverweigerern. „Hartnäckige Quarantänebrecher müssen abgesondert werden“, sagte Strobl dem „Spiegel“ in seiner neuen Ausgabe. „Es geht darum, dass wir die Allgemeinheit vor Menschen schützen, die vorsätzlich in Kauf nehmen, dass sie andere mit einer potenziell tödlichen Krankheit infizieren.“

Es gebe mit dem Infektionsschutzgesetz eine klare Rechtslage: „Ich möchte, dass wir das Recht ernst nehmen und auch durchsetzen. Der Staat darf nicht achselzuckend danebenstehen.“ Strobl, der auch stellvertretender CDU-Bundeschef ist, hatte mit der Forderung kürzlich den grünen Koalitionspartner in Baden-Württemberg verschreckt.

Seitdem gibt es in der Landesregierung Diskussionen über den Umgang mit Quarantäneverweigerern. Einig ist sich die Koalition, dass eine Zwangseinweisung als Ultima Ratio infrage kommen kann, über den konkreten Ort wird noch gestritten. „Da wird der Kollege Sozialminister jetzt schnell Antwort geben“, sagte Strobl.

Klar sei, dass man etwas tun müsse.

Also baut schon mal wieder Arbeitslager auf, es gibt bestimmt noch ein paar alte Baupläne. (Mit Material von dts)

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