Endlich: Auch Grüne Claudia Roth für „geschlossene Grenzen“

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Claudia Roth (Foto: Imago)

Bundestags-Vizepräsidentin Claudia Roth gehörte gestern zu den Empörten, die sich am lautesten über die angebliche „Einschleusung“ von „Aktivisten“ im Bundestag durch AfD-Abgeordnete beklagten. Für Roth ist es eine Gefährdung der Sicherheit durch unbefugte Eindringlinge. Natürlich gilt bei ihr diese Haltung nur, solange ihr eigener Nahbereich tangiert ist – nicht jedoch für Deutschland insgesamt.

Dass man schließlich Gewissheit haben müsse, „wer reinkommt“, ist exakt das, was die AfD, Sicherheitsexperten und Verfechter des Rechtstaats seit 2015 fordern – seit mit Beginn der Flüchtlingskrise der deutsche Grenzschutz sowie jegliche Kontrolle bei der Einwanderung faktisch beseitigt wurden. Doch während die deutschen Außengrenzen dank Grünen-Politikern wie Roth weiterhin sperrangelweit offenstehen, fordern die erlauchten Volksvertreter für sich strikteste Abschirmung und Sicherheit. Die eigene Sicherheit zählt alles, die der Bürger im Land faktisch nichts.

Und während Roths Partei die Verfechter einer nationalen Grenzsicherung sonst als menschenverachtende Hetzer brandmarkt, nutzt Roth selbst verhetzendes Vokabular, um die gestrigen Vorfälle im Reichstag schamlos aufzubauschen: „Feinde der Demokratie haben ihre Verachtung für demokratische Spielregeln zum Ausdruck gebracht„, so die Grüne über die so genannten „rechten Störer„. Was sich da ereignet habe, sei „skandalös, erschütternd und völlig unzulässig“. Wie beruhigend, dass es auch für Claudia Roth Grenzen gibt – im eigenen  Kopf und um den Reichstag herum. Sonst nirgends. (DM)

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