Aus für Verbrennungsmotoren bei BMW: Grüner Söder führt Bayern zurück in die Steinzeit

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Söder (r.) im BMW-Werk Dingolfing (Foto:Imago/Bayr.Staatskanzlei)

Unter Franz-Josef Strauß verwandelte die CSU Bayern zum Industrie- und Technologiemekka Deutschlands; unter seinem Nachfolger Markus Söder heißt es offenbar: Zurück zum Agrarstaat. Ganz im Sinne grüner Ideologen und ökosozialistischer Planwirtschaftler ist das Ende der deutschen Automobilindustrie erfolgreich eingeläutet – auch in München: BMW zieht seine Motorenproduktion für Verbrenner aus Deutschland ab.

Wenn es eine Erfindung gibt, der Deutschland seine jahrzehntelange Rolle als Global Player, seine Bedeutung als Exportnation und seinen Wohlstand verdankt, dann ist es der Verbrennungsmotor. Mit seiner aufgrund politischer Starr- und Irrsinnigkeit betriebenen Verbannung aus dem Ursprungsland geht nicht nur das Erfolgspatent des deutschen Wirtschaftswunders schlechthin flöten, sondern auch der bedeutendste Jobgarant Deutschlands.

Solange BMW künftig überhaupt noch Benzin- und Dieselmotoren baut, kommen diese künftig aus Großbritannien und Österreich – während, ganz im Sinne grüner Reißbrettsozialisten – das Münchner BMW-Werk nur noch Elektroautos zusammenbaut. Die Symbolkraft könnte nicht größer sein, dass ausgerechnet der Stammsitz mit allen Traditionen bricht. Wesentliche Teile der Wertschöpfung verschwinden somit aus Deutschland. Den direkt betroffenen 1400 Beschäftigten des Motorenbaus in München winkt die „Umschulung“ oder Versetzung auf andere Unternehmensstandorte.

Söder überholt die Grünen links

Wie das „Handelsblatt“ schreibt, will BMW bis 2025 jedes dritte Auto mit Hybrid- oder Elektroantrieb verkaufen. „Je mehr Elektrifizierung wir haben, desto größer wird der Kostendruck“, so die Geschäftsleitung. Bereits jetzt ist der Konzern dabei, seine deutschen Werke auf Elektromobilität umzustellen – und will bis 2022 außer München auch die Standorte in Leipzig, Regensburg und Dingolfing auf die Produktion von mindestens einem elektrisch angetriebenen Modell umrüsten.

Die aktive Beteiligung von BMW an der klimapolitischen Geisterfahrt ist ganz im Sinne von Landesvater Söder, der seit Monaten die Grünen links überholt und vor kaum zwei Monaten erst das Ende des Verbrennungsmotors bis 2035 forderte und als „gute Idee“ bejubelte – sogar zur hocherfreuten Überraschung des Bundesumweltamtes und der der Grünen. Sinnfälliger lässt sich der gänzliche Profilverlust der CSU und ihr Wandel von einer bürgerlichen hin zu einer radikalen Partei des Ökomarxismus nicht verdeutlichen. (DM)

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