Seine Hoheit, „Karl-Ludwig XIV Lauterbach“ verhöhnt seine Untertanen

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Karl Lauterbach (Foto:Imago/Leber)

Kaum hat sich das Parlament planmäßig selbst entmachtet, um fortan der Regierung freie Hand bei diktatorischen Maßnahmen zu geben, wann immer sie es gesundheitspolitisch für notwendig erachtet (und willkürliche Grenzwerte überschritten werden): Da lässt SPD-„Gesundheitsexperte“ Karl Lauterbach alle Hemmungen fallen. Wie ein dekadenter Monarch verhöhnt er nicht nur Demonstranten und Bürger, und dekretiert auch gleich mal, wann in Deutschland wieder Silvester stattfindet.

Die Selbstentlarvung des Corona-Staats mit seiner verlogenen, vorgeschobenen Begründung des angeblichen Lebens- und Gesundheitsschutzes wurde gestern brillant sichtbar bei den Polizeieinsätzen im Regierungsviertel: Bei 9 Grad Außentemperatur trug die Staatsmacht aktiv dazu beitrug, die Pandemie zu verlängern, indem sie die gegen ihre Grundrechtsbeschränkungen demonstrierenden Bürger aus Wasserwerfern mit eiskaltem Wasser „beregnen“ ließ (so der euphemistische Begriff dafür) und so das Erkältungsgeschehen beschleunigte. Aber Hauptsache, die Demonstration wurde wegen Verstoß gegen die Maskenpflicht aufgelöst…

Zur selben Zeit freute sich der SPD-„Gesundheitsexperte“ Lauterbach diebisch darüber und mokierte sich verächtlich über „diese Leute vor meinem Fenster“, die ihm nicht seine Freude über „Erfolge beim Impfstoff“ trüben könnte. Darauf wollte er mit Starpianist Igor Levitt gleich mal anstoßen:

(Screenshot:Twitter)

Nicht nur durch diese Arroganz der Macht entlarvt sich der neue Typus Faschist von heute – sondern auch in immer anmaßenderen Einmischungen Lauterbachs in das ohnehin auf einen kläglichen Rest zusammengeschrumpfte Sozial- und Alltagsleben der Deutschen: Nach seinen pausenlosen, immer nur in eine Richtung weisenden Rufen nach Verschärfungen, Restriktionen, Verboten und einem möglichst durchgehenden Lockdown widmet er sich jetzt Silvester – und fordert ein Böllerverbot. Dieses sei „sinnvoll„, weil „Silvesterfeuerwerke mit privaten Feiern ein unangemessener denkbar schlechter Start in das neue Jahr wären„, so Lauterbach zur „Welt„. Man sollte erst wieder „den Beginn 2022 feiern, nicht den Beginn 2021, und erst dann auf den Sieg über die Pandemie anstoßen„.

Nachdem sich in den letzten Jahren die immer schrilleren, teilweise schwachsinnigen Argumente der Verbotsfraktion von der Bekämpfung des Hungers über CO2-Reduktion bis zur Feinstaubbelastung gesteigert hatten, war es nur eine Frage der Zeit, bis jetzt Corona auch dafür herhalten muss; logisch, dass es natürlich wieder einmal Lauterbach ist, der hier in seiner Paraderolle als Miesmacher, Spielverderber und Panikpriester der Nation aufgeht.

Würde man das vorgeschobene Argument ernstnehmen, Verletzungen durch Böller würden die Kliniken belasten, müsste zu allererst sofort der Straßenverkehr stillgelegt werden, jede Form von Hausarbeit verboten werden, Bau- und Industriearbeitsplätze in Zwangsurlaub geschickt werden, um das Unfallrisiko zur Entlastung der Intensivstationen zu minimieren. Tatsächlich warnen Kritiker vielmehr davor, dass gerade erst ein Verbot dazu führen wird, dass sich etliche Jugendliche an illegalen Feuerwerk beteiligen, die noch größere Gesundheitsrisiken bergen und erst recht zu einem Run auf die Notaufnahmen führen werden. Das hängt für einen Lauterbach jedoch vermutlich zu hoch. (DM)

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