Giffeys Pläne für unsere Kinder: Erst vereinsamen, dann verdummen

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Foto: Franziska Giffey (über dts Nachrichtenagentur)

So wenig wie all die anderen Beteuerungen der Regierung das ganze Jahr seit dem fatalen ersten Lockdown wert waren, z.B. ebendieser werde sich nicht mehr wiederholen, so wenig kann man auf die Zusicherung geben, es bliebe diesmal beim „Lockdown light“. Nach und nach wird dieser nun „nachgeschärft“, bis das ganze Land stillsteht. Auch Kita- und Schulschließungen stehen nun schon wieder im Raum. Je weniger die Maßnahmen offenkundig bewirken, dass Fallzahlen signifikant zurückgehen, umso härter werden sie.

Das ist die kranke Logik dieser Regierung, die sich wie im Frühjahr wieder an der Lockdown-Kettenreaktion der umliegenden Länder orientiert und bis zur glücklichen Verfügbarkeit des erlösenden Impfstoffs gar nicht genug von möglichst totalen Einschränkungen des gesamten Lebens bekommen kann, alles mit dem Ziel der Vermeidung von Überlastung des Gesundheitssystems – obwohl von dieser keine Rede sein kann, verglichen mit den Belastungsspitzen vergangener Grippesaisons. Doch rationale, vergleichende Einordnungen sind in diesem Jahr außer Mode gekommen.

Da verwundert es wenig, dass SPD-Bundesfamilienministerin Franziska Giffey es jetzt auch für möglich hält, unter bestimmten Voraussetzungen doch noch Schließungen von Kitas und Schulen anzuordnen. „Angesichts der Infektionszahlen kann sich niemand sicher sein, dass wir nicht doch an einen Punkt kommen, an dem Kita- und Schulschließungen unumgänglich sind. Ich sage nur ganz klar: Das darf nicht unser erstes, sondern muss unser letztes Mittel sein„, phraste Giffey gegenüber dem „Tagesspiegel“ drauflos.

Noch bestürzender jedoch: Ausgerechnet Giffey verteidigte die vom Bundeskanzleramt vorgeschlagene Regel, dass Kinder in ihrer Freizeit nur noch einen Freund treffen sollen. „Die Maßnahme ist bisher nicht beschlossen worden. Wenn, dann ginge es ja nur um die Freizeit und die Kinder hätten trotzdem weiterhin Kontakte in Kita und Schule – oft sind das die wichtigsten Freundinnen und Freunde“, so die Ministerin laut „dts Nachrichtenagentur.

Kindesmissbrauch im Amt

Damit beweist diese Ministerin, obwohl selbst Mutter, dass sie von kindlichen Emotionen und psychischen Gefahren in diesem Alter offenbar nichts versteht: Die Auswahl eines „Lieblingsfreundes“ führt Kinder mit Anschlussproblemen, Außenseiter und schüchterne Kids ihre „Unbeliebtheit“ drastisch vor Augen und ist ein traumatisches Erlebnis. Zu Recht laufen Kinderschutzverbände gegen diesen Irrsinn Sturm.

„Bei allem, was gerade an Einschränkungen und Verzicht nötig ist, ist mir wichtig, auch Mut zu machen. Wir sollten daran denken, dass das alles nicht ewig geht und auch wieder unbeschwertere Zeiten kommen.“ Die sollen dann wohl erst kommen, wenn die Impfung zur Verfügung steht – und bis dahin maßt sich diese Bundesregierung, nun noch gestärkt durch das gestrige Ermächtigungsgesetz – frech an, jede Sauerei anzuordnen, ohne Rücksicht auf die damit – jenseits eines fragwürdigen Nutzens zur Pandemiebekämpfung – angerichteten Nebenwirkungen und Kollateralschäden.

Diese Ministerin muss zurücktreten – überfällig wäre dies bereits aufgrund des Skandals um ihren Doktortitel, dessen durch Schummelei erzielte Erschleichung Giffey selbst mit ihrer Verzichtserklärung eingeräumt hat. Was sie nun zu Kindern und Kontaktbeschränkungen absondert, ihr Festhalten an Maßnahmen, denen sogar die Ministerpräsidenten am Montag nicht folgen wollten, macht sie gänzlich untragbar. (DM)

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