Attila Hildmann: Die bösen Bösen und die guten Bösen

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Attila Hildmann (Bild: Screenshot)

Während der 18.November 2020 sich anschickt, zum schwärzesten Tag der deutschen Nachkriegsgeschichte zu werden, weil ein „Bevölkerungsschutzgesetz“ beschlossen werden soll, welches sich im Infektionsschutzgesetz versteckt und seiner Art nach an das sogenannte Ermächtigungsgesetz der Nazis vom 24. März 1933 erinnert, ist eine der großen Meldungen, daß die Villa von Attila Hildmann in Brandenburg durchsucht worden ist. Über Wichtiges und weniger Wichtiges.

von Max Erdinger

Laptops, Rechner und Mobiltelefone wurden in Hildmanns Villa von der Polizei eingesackt. Der Fernsehkoch und selbsterklärte „Extremrechte“ Hildmann ist wohl die schillerndste Figur unter den „Coronaleugnern“ der Republik. Zeitungsmeldungen zufolge soll die Polizei eine Gefährderansprache gehalten haben, die sich Hildmann anzuhören hatte. Ob sie ihn wohl tief zerknirscht zurückgelassen hat, diese Gefährderansprache? Ob er wohl seine Internetaktivitäten einschränken wird, nachdem ihn der „elektronische Kampfmittelräumdienst“ sämtlicher Tastaturen beraubt hat? Nicht alle Tassen im Schrank hat wohl, wer unterstellt, daß diese Gefährderansprache irgendeinen Effekt in irgendeine Richtung hätte außer der einen: Die Bundesrepublik entpuppt sich von Tag zu Tag immer deutlicher als eine einzige riesige Freiluftklapse.

Ja, es ist bezeichnend aus zweierlei Gründen, was da in Hildmanns Villa in Brandenburg passiert ist. Erstens wurde die Dünnhäutigkeit einer politischen Klasse sichtbar, die offenbar glaubt, „wir“ alle „gemeinsam“ könnten uns keinen Hildmann mehr leisten, ohne daß Demokratie und Rechtsstaatlichkeit schwerst gefährdet werden würden – und zweitens scheint man die Aktion bei Hildmann einzuschätzen als eine, mit der sich die öffentliche Aufmerksamkeit ablenken läßt von den wirklich wichtigen Ereignissen. Zu „Normalzeiten“ wäre die Hildmann-Geschichte ein Skandal. In diesen Tagen ist sie lediglich noch ein Mosaiksteinchen im Gesamtbild. Demokratie & Rechtsstaatlichkeit sollen am heutigen Tage von der Bundesregierung final erledigt werden, nicht von Attila Hildmann. Was da heute mit diesem „Bevölkerungsschutzgesetz“ beschlossen werden soll, ist mindestens so entlarvend, wie es alarmierend ist. Der Entlarvungs-Gesichtspunkt: Bei der Bundesregierung herrscht Torschlußpanik. Es brennt regelrecht. Kein Pseudopräsidenten Biden in den USA würde für Merkel und die GroKo bedeuten, daß sie sich ohne ein „Bevölkerungsschutzgesetz“ kaum halten könnten. Donald Trump hatte kurz vor der US-Wahl schon angekündigt, daß es ab dem 4. November aus und vorbei sein werde mit dem globalen Corona-Schnack. Ein Horror für Angela Merkel und ihre GroKo samt aller Mainstream-Medien, die als „vierte Gewalt“ grandios versagt haben. Mit dem „Bevölkerungsschutzgesetz“ hingegen wäre es möglich, zumindest für eine zeitlang noch eine Art Brandschutzmauer gegen das trumpistische Amerika hochzuziehen. Derzeit läuft das Endspiel.

Daß dem so ist, läßt sich daran erkennen, daß der deutsche und auch der amerikanische Medien-Mainstream noch nicht einmal die Nachrichten mehr zur Kenntnis nimmt und dementiert, die in den USA von Fox-News und Newsmax verbreitet werden, respektive in Australien von Sky News, in Indien von Great Game India und weltweit auf einer Unzahl an Blogs im Internet. In Deutschland hängt der Medien-Mainstream wie ein Ertrinkender noch immer an den Wahlmännerstimmen in den USA und will nicht wahrhaben, daß es um die Stimmenauszählung zur Ermittlung des Wählerwillens gar nicht mehr hauptsächlich geht, sondern um die Firma „Dominion Voting Systems“, die Software ihres Tochterunternehmens „Smartmatic“ und Server der spanischen Firma Scytl in Deutschland, Spanien und Großbritannien, von denen aus die Stimmenauszählung in den USA via Internet manipuliert worden sein soll. Warum erscheint Peter Neffenger in keinem deutschen Zeitungsartikel? Der pensionierte Vizeadmiral der US-Küstenwache ist einer der „Smartmatic“-Direktoren und Mitglied im Übergangsteam von Joe Biden. Und neben Neffenger gibt es eine ganze Reihe anderer Personen, die derzeit genauestens durchleuchtet werden. Es geht u.a. auch um die kalifornische Senatorin Dianne Feinstein und ihren Ehemann Robert Blum, der Anteile an „Dominion Voting Systems“ halten soll, jener Wahlmaschinenfirma also, deren Software wiederum von „Smartmatic“ stammt. Auch der Ex-CIA-Mitarbeiter Robert Steele wäre ein Dementi wert. Er sagt, die US-Staatsanwaltschaften hätten die Übeltäter alle schon im Sack. In den deutschen Medien hingegen nur der zaghafte Hinweis, daß in den USA Wahlmanipulationsvorwürfe im Raum stünden, und daß sie nur deswegen da stünden, weil der dumme Donald halt wie ein Kleinkind agiert, dem das Sandförmchen weggenommen worden ist. Es stinkt alles zum Himmel vor lauter Ungereimtheiten.

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Es geht nicht mehr hauptsächlich um die Zahl der angeblich abgegebenen Stimmen, sondern um systematischen, groß angelegten Wahlbetrug. Von einer Software ist die Rede, die Wahlen nach Belieben manipulieren kann, und daß es Venezuelas Sozialistenführer Hugo Chavez gewesen sei, der sich diese Software zum ersten Mal hat „maßschneidern“ lassen. Diese Stories sind so brandheiß, daß sie für jeden Chefredakteur, der sie für Blödsinn hält, ein gefundenes Fressen sein müssten, um nachzuweisen, was für eine verpeilte Saubande Trump-Anhänger,“Coronaleugner“ und „die Rechten“ tatsächlich sind. Warum beißt also keiner an? Da scheint eine gemeinsame Einsicht zu existieren: „Besser ist´s, das alles gar nicht erst im Detail zu erwähnen, weil es noch nie eine gute Idee gewesen ist, schlafende Hunde zu wecken“. Das gilt natürlich auch für schlafende Schafe.

Das Gesamtbild

Was als Wahrheit stehen soll, steht „alternativlos“. Die Gedanken sind frei. Man kann sie spielen lassen, das Publikum beim Spiel zusehen lassen und es dem Publikum selbst überlassen, zu Ergebnissen zu kommen. Erster Gedanke: Wäre die „Pandemie“ keine tatsächliche Bedrohung in dem propagierten Ausmaß; es gäbe dennoch keine Chance mehr, den Alarm abzublasen und die Irrtümer des Jahres 2020 einzuräumen. Die Folgen der „Schutzmaßnahmen“ mit Maskenzwang, Bußgeldern, dem Ruin ganzer Wirtschaftszweige und alledem wären zu gigantisch, als daß sich die Regierung schadlos damit herausreden könnte, sie habe sich eben geirrt. Zweiter Gedanke: Es handelt sich auch nicht um einen Irrtum, sondern um absichtsvolle Irreführung. Der Corona-Schnack darf durchaus verstanden werden als die Fortsetzung des Weltklima-Schnacks mit verschärft angezogenen Daumenschrauben. Die Schweden-Gretl war vor Corona zuletzt mehr eine Lachnummer, als eine ernstzunehmende Prophetin des Weltuntergangs. Sie taugte nicht mehr als Protagonistin.

Die Pandemie existiert nicht aus sich heraus, sondern sie ist ein erfundenes Instrument zur Erreichung ganz anderer Ziele. Fest steht: Es gibt Profiteure der massenmedial verbreiteten Panik. Ein Narr, wer glaubt, es sei reiner Zufall, daß diese Profiteure allesamt im Dunstkreis jener Stiftungen und NGOs sowie jenes Word Economic Forums (WEF) zu lokalisieren sind, welche den „Great Reset“ propagieren und vorbereiten. Und dann wäre ja auch noch die Agenda 2030 der Vereinten Nationen, die ganz formidabel zu Soros, Stiftung, NGO und „Great Reset“ paßt. Außer der Agenda gäbe es zudem noch eine Angela, die beim letzten WEF-Treffen in Davos davon sprach, „wir“ würden unsere gesamte Art zu leben innerhalb der kommenden dreißig Jahre verlassen. Die Agenda und die Angela. Selbst in Deutschland konnte sich der gemeine Mann vor zwanzig Jahren noch ein Bild machen, indem er drei Finger abzählte. Heute nicht mehr. Virenpanik macht blind.

In Argentinien hat das Volk erfolgreich gegen einen neuen Lockdown rebelliert. Die Regierung mußte ihn wieder aufheben. In Portugal wird Drostens PCR-Test nicht länger mehr als Indikator für die Existenz einer epidemischen Notlage anerkannt. Und in Deutschland versucht die Regierung am 18. November 2020, ein absolut skandalöses Gesetz durchzudrücken, mit dem die bürgerlichen Grundrechte auf unbestimmte Zeit – also bis zum St. Nimmerleinstag – abgeschafft werden. Aber Attila Hildmann. So übel Hildmann auch mitgespielt worden sein könnte, – mehr als ein Ablenkungsmanöver ist die ganze Story nicht. Es soll halt der richtige, also der „böse Böse“ zum Gegenstand der allgemeinen Erregung werden, um die wahren Bösen, die „guten Bösen“ aus dem Blick der Öffentlichkeit herauszurücken. Ein billiger Taschenspielertrick.

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Auch wenn das Vorgehen gegen Hildmann überzogen ist, bezeichnend wäre es in vielerlei Hinsicht. Es gibt heute keine Meldungen mehr, die für sich stehen. Jede einzelne von ihnen ist inzwischen klar erkennbar als ein weiteres Mosaiksteinchen in einem Gesamtbild, das sich in den vergangenen Wochen und Monaten immer deutlicher erahnen ließ. Eine ökosozialistisch-faschistisch-globalistische Elitentruppe ist dabei, global die Macht an sich zu reißen. Die deutsche Kanzlerin fungiert dabei vermutlich als eines der wichtigeren Rädchen im Revolutionsgetriebe. Sollte Donald Trump tatsächlich per Wahlbetrug gestürzt werden können, dann wäre die Revolution durch und jeder Freigeist wäre ab dem ersten Tag einer de-facto-Harris-Präsidentschaft staatlicher Verfolgung ausgesetzt, bei der die Drecksarbeit von den nichtstaatlichen Hilfstruppen des Staates erledigt werden würde. Wahrscheinlich müsste man das dann immer noch als „zivilgesellschaftliches Engagement“ bezeichnen. Alle Dissidenten, mich eingeschlossen, die bisher noch, vermeintlich unter dem Schutz der US-Verfassung oder des deutschen Grundgesetzes stehend, frei ihre Ansichten geäußert hatten, wären auf einen Schlag „vogelfrei“ und sozusagen „zum Abschuß freigegeben“.

Google, Facebook, Twitter und Co. würden endgültig darüber bestimmen, wer auf der Welt noch was genau sagen darf und wer nicht. Facebook-Chef Zuckerberg und Twitter-CEO Jack Dorsey wurden dieser Tage bei einer Befragung durch den Justizausschuß des US-Senats regelrecht gegrillt. Alles, absolut alles hängt an der Frage, ob Donald Trump US-Präsident bleibt oder nicht. Schier schon verzweifelt tut die deutsche Presse das, was sie vor zwei Wochen noch Donald Trump vorgeworfen hat: Sie stampft trotzig mit den Füßen auf und will nicht wahrhaben, daß sie keine US-Präsidenten zu ernennen hat. Joe Biden, der Pseudopräsident in spe, hat sich dennoch von der Federal Election Commission darauf verpflichten lassen, die Behauptung nicht länger zu wiederholen, er habe die US-Präsidentschaftswahlen gewonnen. Die Attila Hildmann-Story ist da nur eine vergleichsweise unbedeutende Begleiterscheinung, wenn auch nicht für Attila Hildmann selbst. Mich hat der Typ nie interessiert, weil mich schon sein Auftreten abgestoßen hat. Ich weiß gar nicht, was er alles so behauptet. Aber mein Desinteresse an Hildmann bleibt natürlich meines. Wer sich für Hildmann interessiert, bitteschön. Nicht mein Bier. Hildmann könnte unter anderen Umständen ein Aufreger sein. In diesen Tagen ist die Story von der Durchsuchung seiner Villa lediglich Illustration der Gesamtlage.

Alles steht in Verbindung zueinander

1. Das Kommando Spezialkräfte (KSK) wurde unter dem Vorwand seiner rechtsradikalen Verwahrlosung kastriert, sprich: Putschunfähig gemacht.
2. Die Bundeswehr ist inzwischen Weltmeister darin, die Namen der Gefallenen zu tanzen. Die Kasernen sollen nach Gefallenen benannt werden, so einer der Vorschläge dieses Jahres.
3. Das soziale Leben der Deutschen wird drastisch eingeschränkt, ihre Grundrechte werden beschnitten. Mit dem „Bevölkerungsschutzgesetz“ könnten Verwaltungsgerichte daran gehindert werden, behördlich verfügte Auflagen für Demonstrationen etc.pp. auch in Zukunft zu kippen. Bislang haben sie das in über 60 Fällen getan.
4. Das Hauptstandbein der deutschen Wirtschaft, die Automobilindustrie, wird von der Politik in Berlin und Brüssel quasi totgeprügelt.
5. Ganze Wirtschaftszweige werden per Lockdown ruiniert.
6. China geht auf große Shoppingtour in Europa und kauft alles auf, was wegen der Corona-Maßnahmen kurz vor dem finanziellen Exitus steht. In China selbst brummt die Wirtschaft, in Wuhan feiert man Feste, einen Lockdown gibt es nirgends.
7. Der „Great Reset“, wie in Prof. Schwabs Buch „Covid 19: The Great Reset“ beschrieben, kommt daher wie eine modifizierte Version chinesischer Gesellschaftspolitik.
8. Das deutsche Volk wird über die Null- resp. die Minuszinspolitik der EZB schleichend enteignet.
9. Wer auf das alles hinweist, wird Ziel im „Kampf gegen rechts“. Schauspieler, Musiker und Kabarettisten, die systemkritisch agieren, werden systematisch mundtot gemacht.
10. Soziale Netzwerke entfernen immer mehr usergenerierten Inhalt. Twitter zensiert inzwischen sogar den US-Präsidenten.
11. Sehr abhängige, allerdings als „unahängige Faktenchecker“ bezeichnete Wahrheitsbesitzer werden von Mainstream-Medienkonzernen zur Verfügung gestellt, so etwa die von „Arvato“, einer Bertelsmann-Gründung. „Correctiv“ erhielt eine Anschubfinanzierung von George Soros und wird unterhalten u.a. auch durch Zuwendungen der Brost-Stiftung.
12. Orwellscher Neusprech hält Einzug. Die Gesunden von früher sind die „Symptomlos Erkrankten“ von heute. Die Grippe wurde nebenbei von Corona besiegt. Nie war die Zahl der Grippeerkrankten in einem x-beliebigen November niedriger als im November 2020.
13. Das „Bevölkerungsschutzgesetz“ schränkt auch die Meinungs- und Pressefreiheit weiter ein. Ein Verbot alternativer Medien wird immer wahrscheinlicher. Auch jouwatch wäre davon betroffen.

Es sieht alles danach aus, als würde Deutschland am 18. November 2020 Zeuge, wie sich seine Regierung endgültig des Souveräns entledigt. Da ist die Attila Hildmann-Geschichte wirklich nimmer mehr, als eine bezeichnende Ärgerlichkeit. Um jetzt auf einmal die Verwandlung der Bundesrepublik in eine totalitäre Merkelkratie zu untermauern, dazu taugt die Hildmann-Story schon längst nicht mehr. Es war lange abzusehen, daß eine Herrschaft der „guten Bösen“ heraufzieht. Man wird sehen, ob das „Bevölkerungsschutzgesetz“ heute durchgewunken wird. Wenn ja, stehen uns extrem schwierige Zeiten bevor. Sollte dann Trump noch scheitern, sind die Weichen für eine rabenschwarze Zukunft selbst der kommenden Generation bereits gestellt. Es steht Spitz auf Knopf.

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