Palliativfälle, schwer Vorerkrankte, Brandopfer – gibt es bald nur noch „Corona-Tote“?

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Corona forever! (Symbolbild:Imago/FutureImage)

Wer sich dafür interessiert, wie in Deutschland die in dramatisch-zusammenkumulierten Steigerungsziffern vermeldeten „Corona-Toten“ so zustandekommen und mit welchen Tricks die Medien den Eindruck außergewöhnlicher und beunruhigender Sterbeereignisse durch das Virus erwecken, der muss außer irreführenden Titeln und Schlagzeilen schon im Detail nachlesen, was sich dahinter eigentlich verbirgt – und fast zwingend mündet dies dann in die Frage, was uns hier eigentlich vorgemacht wird.

Vorweg sei auch hier betont: Natürlich ist jeder Tod eine Tragödie und jedes Menschenleben, ob es Corona oder anderen Ursachen zum Opfer fiel, eines zuviel. Doch wie immer geht es um die Verhältnismäßigkeit der Corona-Politik und um die Frage, worin sich die zur Begründung eines ruinösen und schädlichen Ausnahmezustands gemachten Sachverhalte überhaupt von denen vor der „Pandemie“ unterscheiden.

Groß war letzte Woche das Entsetzen über den Covid-Ausbruch in einem Altenheim in Berlin-Lichtenberg. „12 Tote nach Corona-Ausbruch in Berliner Altenheim„, titele „n-tv“ reißerisch. Schon bei weiteren Durchlesen des Artikels stand jedoch zu lesen, dass es sich um einen Zeitraum von fünf Wochen handelte, in dem die genannten Senioren verstarben; in Pflege- und Altenheimen sterben nun jedoch – naturgemäß – fast täglich Menschen, je nach Größe sogar mehrere. In fünf Monaten ein Dutzend Menschen ist zunächst also nichts ungewöhnliches.

Hauptsache positiv und tot

Besonders aufschlussreich ist jedoch, was über 11 dieser zwölf Toten weiter zu erfahren ist: „Elf davon seien im Krankenhaus gestorben, wohin sie mit Symptomen überwiesen worden seien, teilte eine Sprecherin der Betreiberfirma Kursana am Samstag der Deutschen Presse-Agentur mit. ‚Nach unserer Kenntnis hatten alle schwerwiegende Vorerkrankungen oder befanden sich in der Palliativphase‘ (so die Sprecherin)“. Inwieweit bei bereits schwerkranken Menschen oder gar solchen in der Palliativphase dann eine Corona-Infektion redlicherweise als „Todesursache“ genannt werden dürfte, kann sich jeder selbst beantworten.

Und entsprechend der WHO-Zählmethodik, dass nicht nur jeder zum Zeitpunkt seines Todes positiv auf Sars-CoV2 Getesteter, sondern auch jeder, der schon einmal vor seinem Tod damit infiziert und wieder geheilt war, als „Corona-Toter“ gilt, schlagen auch im folgenden Fall 10 Tote unter den „Corona-Opfern“ zu Buche: Bei einem Brand in einem Krankenhaus im Nordosten Rumäniens kamen vorgestern zehn Covid-19-Patienten ums Leben. Das Feuer sei am Samstagabend auf der Intensivstation der Klinik in Piatra Neamt ausgebrochen, sagte Krankenhaussprecherin Irina Popa.

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Wie „dts Nachrichtenagentur“ berichtet, seien bei dem Brand sieben Menschen schwer verletzt worden. Der diensthabende Arzt, der den an Beatmungsgeräten angeschlossenen Patienten helfen wollte, erlitt nach Angaben der Rettungskräfte Verbrennungen zweiten und dritten Grades. Ursächlich für die Toten war hier zwar das Feuer – doch die Corona-Infektion zum Todeszeitpunkt ist das alleinige Kriterium. Mit solchen statistischen Tricks ist ein nie endender Nachschub an Opfern dieser „Pandemie“ sichergestellt – und zwar global. (DM)

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