Corona-Selbstzerstörung des Westens – And the winner is: China

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China stehen goldene Zeiten bevor (Foto:Imago/Imagechina-Tuchong)

Während sich die Corona-Panik im Westen zunehmend verselbständigt und inzwischen kein Opfer zu groß ist, die Bevölkerung vor einem Virus zu retten, das nur ein Bruchteil der Gefährlichkeit all der Krankheiten aufweist, die im Zuge seiner Bekämpfung vernachlässigt werden: Da ist herrscht in dem Land, wo der Irrsinn vor knapp einem Jahr seinen Ausgang nahm, wieder weitreichende Normalität.

Ausgerechnet das dichtbesiedelte bevölkerungsreichste Land der Welt kam mit einer geradezu skurril glimpflichen Bilanz durch die Krise – obwohl gerade dort eigentlich eine katastrophale Massenausbreitung kaum vermeidbar gewesen wäre, wenn es wirklich zu den Szenarien käme, die hier fast täglich für den Fall des Verzichts auf staatliche Gegenmaßnahmen behauptet werden.

„In der Welt wütet Corona weiter, aber in China plantschen schon am 15. August Tausende in einem Spaßbad von Wuhan – der Stadt des weltweiten Grauens“, schreibt Olaf Opitz auf „reitschuster.de„. Mehr noch: Anfang Oktober reisten in der „goldenen Woche“ rund um Chinas Nationalfeiertag Millionen Menschen durchs ganze Land – ohne dass überall die Cluster aus dem Boden schossen.

Dass es möglicherweise von Anfang an darum ging, das globale Kräftegleichgewicht von Grund auf neu zu sortieren, indem sich die gesamten Industriegesellschaften der Erde aufgrund einer von der (damals chinesisch dominierten) WHO ausgerufenen Pandemie selbst ins Chaos stürzen – dieser Gedanke schien die längste Zeit wie eine verwegene Verschwörungstheorie.

Hausgemachtes Chaos ganz im Sinne Chinas

Doch im Ergebnis hat sich auf fast unheimliche Weise genau das ereignet – während China, das Ausgangsland des ganzen Unheils, auf goldene Zeiten blickt: Wirtschaftsexperten sind außerordentlich optimistisch, was die Entwicklung der chinesischen Wirtschaft in den kommenden 12 Monaten betrifft. In der aktuellen Umfrage des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) und der Fudan-Universität in Shanghai steig nun der sogenannte CEP-Indikator um 5,0 Punkte auf einen neuen Rekordwert von 55,0 Punkten, wie gesterm Dienstag mitgeteilt wurde. Wie „dts Nachrichtenagentur“ berichtet, wurden dafür die Konjunkturerwartungen internationaler Finanzmarktexperten abgefragt.

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Die Bewertung der aktuellen Konjunktursituation steigt ebenfalls erneut an. Lediglich im April 2018 lag eine noch bessere Einschätzung der Lage vor, so das ZEW. Und auch die Wachstumsprognose für das reale Brutto-Inlandsprodukt legt weiter zu. Für das laufende Jahr 2020 erwarten die Befragten ein Wachstum von 3,4 Prozent; für 2021 zeigt die November-Prognose 6,4 Prozent – gegenüber nur 4,7 Prozent im Vormonat. Bereits im kommenden Jahr rechnen die Experten demnach mit einer völligen Normalisierung des chinesischen Wirtschaftswachstums.

So sehen definitiv keine Verlierer, sondern Gewinner aus – und künftige Profiteure, die zum Schnäppchenpreis die Trümmer einer globalen hausgemachten Pandemiekrise zusammenkaufen können. Das 21. Jahrhundert wird definitiv gelb. (DM)

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