Widerliche Gierlappen: „Luxusminister“ Müller versorgt Getreue mit Posten

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Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (CSU), Februar 2020 in Indien - Foto: Imago

Zugreifen, solange es noch etwas zu holen gibt. Das dürfte die Devise vieler unserer sogenannten Volksvertreter sein. Einer dieser Gierlappen: Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (CSU). Er lässt sich nicht nur von der Frau Gemahlin auf luxuriösen Afrikareisen im Regierungsflieger begleiten oder sich zum Frühstück Schwarzbrot aus der Heimat einfliegen. Kurz vor seinem Ausscheiden scheint der Luxusminister besonders getreue Weggefährten mit lukrativen Staatsjobs zu versorgen. Konsequenzen für dieses schamlose Raubrittertum?

Bundesgesundheitsminister Gerd Müller (CSU), angeblich im Namen der Ausgebeuteten und Armen dieser Welt, verteilt nicht nur an diese mit vollen Händen das hart erarbeitete Steuergeld der Deutschen. Wie die Bildzeitung berichtet, lässt er auch besonders treue Weggefährten daran „teilhaben“. Denn in seinem Ministerium soll aktuell die „Aktion Abendsonne“ auf Hochtouren laufen. Sprich: Bevor Müller im nächsten Herbst als Minister aufhört, hat er sich zum einen für einen 250.000-Euro-Topjob bei den Vereinten Nationen (UN) beworben. Zum anderen soll er kurz vor seinem Entschwinden drei seiner besonders getreuen Referatsleiter im Schnelldurchgang auf die dünn gesäten, lukrativen B3-Stellen (8658 Euro/Monat) hinaufbefördert haben. Die Günstlinge: Der Leiter des Pressereferats, der Leiter des Referats „Koordinierung“ und die Leiterin des Parlaments-Referats.

Wie die Zeitung berichtet, soll „Unmut“ im Personalrat des Ministeriums laut geworden sein, da die Hochstufungen auf B3-Stellen ohne Mitwirkung des Personalrats erfolgt seien. „Kollegen tragen sich mit dem Gedanken, Widerspruch einzulegen“, soll es in einem Schreiben heißen.

Eine Möglichkeit, die der Steuerbüttel, der diese moderenen Raubritter zu finanzieren hat, nicht besitzt. Und deshalb scheint Müller laut der Bild-Zeitung auch keinerlei Skrupel zu haben, die Frau Gemahlin – während er die Armen dieser Welt mit unserem Geld beglückt  – im Regierungsflieger mit auf Dienstreisen mitzunehmen, sich in teure Luxushotels einquartieren zu lassen und – je nach Gusto – sich aus der Heimat das geliebte Schwarzbrot zum Frühstück einfliegen zu lassen. Die reinste Feudalherrenart. (SB)

Während dem Feudalherren Müller seine Getreuen aufs Wort dessen Beteuerungen  glauben, völlig unschuldig zu sein, zeigt sich der Steuerbüttel fassungslos:

 

 

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