Brisant: Lehrerin erzählt von ihrer Zeit an der „Grundschule des Grauens“

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Symbolfoto: shutterstock.com/Von Pixel-Shot

„Die Geheimhaltungsklausel in meinem Arbeitsvertrag sagt, ich darf dieses Buch nicht schreiben. Mein Gewissen sagt, ich muss dieses Buch schreiben“. So die Erklärung dafür, warum eine Lehrerin über die unhaltbaren Zustände an einer Berliner Brennpunktschule – herbeigeführt durch eine verantwortungslose Migrationspolitik – ein Buch geschrieben hat. Für jene, die diese Zustände seit Jahren anprangern, vor einer Massenmigration aus kulturfremden, mehrheitlich muslimischen Ländern immer wieder laut und vernehmlich gewarnt haben, hat das Buch keine neuen Erkenntnisse. Für jene, die vielleicht nun langsam beginnen aufzuwachen und hinsehen, ist es ein schockierender Bericht.

Die Enthauptung des französischen Lehrers Samuel Paty durch einen rechtgläubigen Muslim hat den Blick hiesiger Islamverharmloser kurzfristig auf die heillos islamisierten Zustände an Frankreichs Schulen gelenkt. Mediale Beschwichtigungsversuche, dass solche Zustände in deutschen Klassenzimmern nicht denkbar seien, es keinerlei islamisch motivierte Bedrohung von Lehrkräften gibt, dürfte die Gemüter von „Zeit“- oder „Welt“-Lesern wieder beruhigt haben.

Die Schlagzeile „Elfjähriger Muslim droht Lehrerin mit Enthauptung“ aus der vergangenen Woche mag dann doch den einen oder anderen Islamversteher etwas verunsichert haben. Dass aber genau solche Drohungen die Alltagsrealität vieler Lehrkräfte an hoch migrierten Brennpunktschulen sind, dass auch sie – neben den vereinzelt noch vorhandenen „deutschen Kartoffeln“ es sind, die den Preis für eine verantwortungslose Migrationspolitik zahlen, das möchte man dann doch nicht in der Tiefe diskutieren.

Welche erschreckenden Zustände an einer Berliner Brennpunktschule herrschen, das berichtet einmal mehr eine Berliner Lehrkraft in ihrem „Erfahrungsbuch“ „Leaks aus dem Lehrerzimmer – Mein Jahr als Lehrerin an der Grundschule des Grauens“. Das unter dem Pseudonym „Katha Strofe“ verfasste Buch – beginnt in der Buchvorstellung mit dem vielsagenden Hinleitungssatz: „Die Geheimhaltungsklausel in meinem Arbeitsvertrag sagt, ich darf dieses Buch nicht schreiben. Mein Gewissen sagt, ich muss dieses Buch schreiben – Katha Strofe, Lehrerin“.

Im Buchüberblick heißt es im Plauderton weiter: „Leider nicht bloß Kinderkacke: Ein schwarzhumoriger Brennpunkt-Bericht aus dem Inneren einer gescheiterten Berliner Schule. Lernen Sie, wenn schon die Kinder nichts lernen, wie man Problemschüler-Poker spielt, warum Lehrer und Schüler in der Schule die Mitarbeit verweigern, was Niveau-Limbo bedeutet, wie Rassismus in Kinderschuhen aussieht, weshalb Quereinsteiger schnell wieder gradlinig aussteigen, und wie die Politik durch beeindruckend schlechte Entscheidungen die Abwärtsspirale des Bildungssystems noch zusätzlich antreibt“.

Die grauenhafte Realität – über Jahrzehnte durch eine falsch verstandene Toleranz gegenüber einer menschenverachtenden und rückständigen Ideologie, die durch eine verantwortungslose Migrationspolitik in unser Land und schlussendlich in unsere Klassenzimmer geschwemmt wurde – sah für Katha Strofe, die während ihres Referendariats an einer Berliner Oberschule mit Wachschutz gearbeitet hatte, jedoch weder lustig und noch ungefährlich aus.

Im Buch beschreibt sie, dass ein normaler Unterricht nicht möglich war: „Die wenigen Guten wurden sträflich vernachlässigt. Die Mehrheit der 28-köpfigen Klasse – ein bunter Haufen, bestehend aus mehrheitlich muslimischen Flüchtlings- und Migrantenkindern, viele aus Problem-Familien, die Hälfte davon ohne Deutschkenntnisse und zudem noch fünf Inklusionskinder ohne Hilfslehrer, ließen das Klassenzimmer zu einem Tollhaus verkommen. Der Respekt gegenüber ihr als Lehrerin: nicht vorhanden. „Die Kinder, einige aus bekannten Großfamilien, sind Miniaturausgaben ihrer älteren Brüder – Schule gilt als uncool, wer gute Noten hat, bekommt Klassenkeile, so die Beschreibung eines deutschen Schulalltags in Berlin gegenüber der BZ. Wenn Migranteneltern überhaupt zur Elternsprechstunde erschienen, dann wurde die Lehrkraft darauf hingewiesen, dass sie die Kinder zu erziehen habe. „Wenn ihnen was nicht gepasst hat, wurden wir beschimpft, vor uns ausgespuckt.“

Katha Strofe - Leaks aus dem Lehrerzimmer - Mein Jahr als Lehrerin an der Grundschule des Grauens - Kopp Verlag 12,99 Euro
Katha Strofe – Leaks aus dem Lehrerzimmer – Mein Jahr als Lehrerin an der Grundschule des Grauens – Kopp Verlag 12,99 Euro

Dauerhaft zu wenig Lehrer, ignorante, in der islamischen Welt verhaftete, ebenso bildungsferne wie integrationsunwillige Eltern, verhaltensauffällige Kinder, das ist das Schulklientel. „Wenn Dir ein neunjähriger Schüler die Mittelfinger zeigt oder erwidert ‚Ich f***e Dein Klassenbuch‘, was soll ich dann tun?“, so die nur noch hilflose Frage, die aufzeigt, wo Deutschlands Gesellschaft mittlerweile angekommen ist.

„Katha Strophe“, die von Schlafstörungen geplagt und zuletzt nur noch unter Angstzuständen ihre Arbeitsstelle betreten hatte – so wie mutmaßlich 30 bis 40 Prozent ihrer stetig krank gemeldeten Kollegen – hat Konsequenzen gezogen und die Brennpunktschule nach nur einem Jahr verlassen.

Hilflosigkeit und Wut, die miserablen Zustände an dieser Bildungseinrichtung habe die 32-jährige Lehrerin zu dieser „tragisch-komischen Tatsachenschilderung“ bewegt. „Ich konnte flüchten, die Kinder nicht – Sie werden scheitern und deshalb auch wir als Gesellschaft“, so das Fazit, das einmal mehr nicht jene beim Namen nennt, die für dieses Unheil verantwortlich sind. Und sie haben Namen. (SB)

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