Von „Welt“ bis „Heute-Show“: Merkels miese Müll- und Märchen-Medien

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Medien - wieder einmal haarscharf daneben (Foto:Shutterstock/durch Monster Ztudio)

Angesichts der Tricks, mit denen die deutschen Medien manipulieren, Wahrheiten verschleiern oder unumwunden lügen, um eine nirgends niedergeschriebene, doch überall wahrnehmbare linksideologische Agenda durchzusetzen, sollte man glauben, es gäbe wirklich eine Art „Reichsschrifttumskammer“ der Regierung, die den Leitmedien des Landes den Stift führt. Doch der Eindruck täuscht: Die meisten Journalisten sind schlichtweg Überzeugungstäter.

Inzwischen gilt dies sogar für Publikationen, die einstmals als konservativ und zeitgeistresistent galten. Davon ist nichts übrig geblieben – wie sich gestern wieder einmal in der „Welt“ bestaunen ließ. Über die gestrige Frankfurter Demonstration von Corona-Maßnahmenkritikern titelte die Springer-Zeitung: „Querdenker demonstrieren ohne Masken und Abstand – Polizei setzt Wasserwerfer ein“. Erst bei weiterem Durchlesen erfährt der Leser im Text, wem dieser Einsatz polizeilicher Gewalt galt: Überhaupt nicht den (völlig friedfertigen) Grundrechtsdemonstranten – sondern ihren militanten Gegnern:

Die Polizei teilte auf Twitter um 14.12 Uhr mit, sie habe Wasserwerfer gegen die Gegendemonstranten eingesetzt, um die Strecke frei zu machen.“ Über die Hauptdemonstration der „Querdenker“ teilten die Behörden hingegen sogar ausdrücklich mit: „Zu Ausschreitungen kam es nicht.“ Dies ist das EXAKTE Gegenteil dessen, was die Überschrift insinuiert. Weit ist die „Welt“ damit nicht mehr entfernt von den völlig enthemmten Haltungsmedien wie „n-tv„, die mit herauszulesender Genugtuung über harte Maßnahmen und Säuberungen des Staatsapparats von kritischen Querdenkern (etwa Schulleiterinnen oder Staatsanwältinnen) berichten.

Die Provokationen durch besagte linksradikale Gegendemonstrationen, die den Protestzug wiederholt blockierten, lieferten der Polizei schließlich (ganz nach dem Vorbild der miesen Manöver in Berlin bei den dortigen Corona-Demos im August) den erwünschten Vorwand, die Veranstaltung aufzulösen, weil Abstände angeblich unterschritten und Masken nicht getragen wurden. Natürlich erfuhr in der etablierten Presse auch über diese Zusammenhänge niemand etwas. „Tichy’s Einblick“ kommentierte ebenso treffend wie sarkastisch:

(Screenshot:Twitter)

Doch Umdichtungen ganz im Geiste und Sinne des Corona-Regimes und der Bundesregierung sind dieser Tage nicht das einzige Ärgernis. Auch unlustige „Comedy“- bzw. „Kabarett“-Magazine der öffentlich-rechtlichen Formate messen sich in einer neuen Disziplin, die noch zur Kohl-Ära gänzlich undenkbar gewesen wäre in Deutschland: Der Verbiegung à la Radfahrer-Syndrom, kurz umrissen mit dem Bonmot „Nach oben buckeln, nach unten treten“. Die ZDF-„Heute-Show“ Oliver Welkes verspottete und verhöhnte Corona-Demonstranten und damit alle Menschen, die aus Verzweiflung oder wacher Kritik mit dem Irrsinn des fortschreitenden Freiheitsentzugs ihre Stimme erheben: Weil Querdenker ja „weder Impfstoff noch Intensivbetten“ brauchten, weil es Corona ja gar nicht gäbe, bliebe „mehr Impfstoff und Notfallequipment für jene, die den Ernst der Lage akzeptieren“.

Die bösartige Pauschalverunglimpfung unterschiedlos aller Protestler als „Leugner“, die angeblich die Existenz des Virus bestreiten sollen (was nur für einen verschwindenden Bruchteil echter Spinner zutrifft, nicht aber für den vernünftigen Großteil der besorgten Demonstranten, deren Kritik sich gegen die Unverhältnismäßigkeit der politischen Maßnahmen richtet!), ist wiederum ganz im Sinne der Corona-Hardliner und Linientreuen – und natürlich kämpfen die öffentlich-rechtlichen Zwangsgebührensender diesen Kampf leidenschaftlich an der Seite der Herrschenden gegen die Basis, statt umgekehrt ihren Spott subversiv und gegen Selbige zu richten (was Kabarett eigentlich tun sollte).

Doch beim ZDF sind solche Systemkomiker gut aufgehoben. Der einstmals ebenso als eher bürgerlich-konservativ geltende Mainzer Sender ist heute kein Deut besser als die progressive, traditionslinke ARD – sogar was Gender-Irrsinn und PC-Rigorismus anlangt:

Die „Welt“ und das ZDF stehen paradigmatisch für den Gesinnungswandel des medialen Mainstreams. Alles rückt unaufhaltsam nach links – und selbst Zeitungen sowie Fernsehformate, die einstmals Seriosität und Augenmaß repräsentieren, folgen diesem steten Drall. (DM)

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